Sankt Marein bei Knittelfeld ist eine ehemalige Gemeinde mit 1248 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013) Abgerufen am 2. Mai 2015 im Bezirk Murtal und Gerichtsbezirk Judenburg in der Steiermark. Mit 1. Jänner 2015 wurde sie im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit der Gemeinde Feistritz bei Knittelfeld zusammengeschlossen. Die neue Gemeinde führt den Namen Sankt Marein-Feistritz.Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 10. Oktober 2013 über die Vereinigung der Gemeinden Feistritz bei Knittelfeld und Sankt Marein bei Knittelfeld, beide politischer Bezirk Murtal. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 15. November 2013. Nr. 120, 32. Stück. . S. 631.
Geografie Sankt Marein bei Knittelfeld liegt in der Steiermark unweit der Mündung des Leissingbaches in die Mur.
mini|hochkant=1.5|Sankt Marein bei Knittelfeld und Sankt Martha vom Zuckenhut mini|hochkant=1.5|Sankt Martha von Süden mini|hochkant=1.5|Die Ortschaften Mitterfeld und Moos von Südwesten Gliederung Das ehemalige Gemeindegebiet umfasste folgende zwölf Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2015 Abgerufen am 29. Juli 2015): Feistritzgraben (1) Fentsch (130) Fressenberg (45) Greith (129) Hof (115) Kniepaß (8) Laas (64) Mitterfeld (14) Prankh (123) Sankt Marein bei Knittelfeld (299) Sankt Martha (190) Wasserleith (109)
Die ehemalige Gemeinde bestand aus den fünf Katastralgemeinden (Fläche Stand ) Fressenberg () Greuth () Prank () St. Marein () Wasserleith ()
Geschichte Der Ort war Teil der 1122 entstandenen Mark Steiermark, die 1180 als Herzogtum Steiermark von Bayern getrennt wurde. Ebenso ist Sankt Marein Stammsitz des alten Adelsgeschlechtes derer von Pranckh, welches seinen Stammsitz auf Schloss Prankh in Prankh hatte. Das 1140 hier gegründete Augustiner-Chorherrenstift wurde schon 1142 nach Seckau verlegt. Ab 1192 wurde das Gebiet durch die Babenberger in Personalunion zwischen Österreich und der Steiermark regiert. Von 1282 bis 1918 stand das Gebiet unter der Herrschaft der Habsburger. 1849/50 wurde die politische Gemeinde St. Marein errichtet.Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 7. Oktober 1850, Nr. 378.
Am 6. November 1918 kam Sankt Marein bei Knittelfeld als Teil der Steiermark zur Republik Deutsch-Österreich. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam der Ort zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war er Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.
Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Die weithin sichtbare gotische Pfarrkirche
Pfarrkirche Eine zweischiffige Hallenkirche in erhöhter Lage, die Mitte des 15. Jahrhunderts errichtet wurde. 1480 wurde die Kirche von den Türken geplündert und beschädigt. Vom Vorgängerbau ist die wohl 1364 gestiftete Annakapelle noch erhalten und dient als Sakristei. Weiters sind Teile der Nord- und Westmauer sowie das Turmuntergeschoß vom Vorgängerbau.
Politik Der mit 31. Dezember 2014 aufgelöste Gemeinderat bestand nach der Gemeinderatswahl 2010 aus 15 Mitgliedern und setzte sich aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen: 7 SPÖ 5 ÖVP 2 FPÖ 1 BZÖ
Letzter Bürgermeister war Bruno Aschenbrenner (ÖVP).
Bürgermeister bis 2010: Wolfgang Kuhelnik (SPÖ) 2010–2014: Bruno Aschenbrenner (ÖVP)
Ehrenbürger Matthias Gruber (SPÖ Altbürgermeister)
Literatur Josef Riegler: Die Geschichte der Gemeinde St.Marein bei Knittelfeld, Hausmannstätten 1999. Peter Ruggenthaler: Zwangsarbeit in St.Marein bei Knittelfeld in: Stefan Karner, Peter Ruggenthaler: Zwangsarbeit in der Land- und Forstwirtschaft auf dem Gebiet Österreichs 1939 bis 1945, Wien 2004, S. 371–416.
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Einzelnachweise
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