Tilman Büttner (* 22. Januar 1964) ist ein deutscher Kameramann.

Nach dem Abschluss seiner Ausbildung als Kameramann an der Hochschule für Film- und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam im Jahr 1988 konzentrierte er sich zunächst auf die Arbeit als Steadicam-Operator und nahm diese Funktion in Filmen wie Lola rennt, Absolute Giganten oder in István Szabós Ten Minutes After wahr.

Für den Film Russian Ark, der mit ihm an der Steadicam als One-Cut-Video gedreht wurde, erhielt er 2003 eine lobende Erwähnung des Deutschen Kamerapreises, den Málaga International Week of Fantastic Cinema (Best Cinematography) und war in der Kategorie Beste Kameraführung für den Europäischen Filmpreis nominiert.

In der siebenteiligen Serie Heimat in der Fremde war Büttner als Regisseur und Drehbuchautor aktiv.

Filmografie 1989: Drei Flaschen Tokaja 1990: Tautropfen 1993: Vater Mutter Mörderkind 1994: Journey Without End 1995: Sexy Sadie 1997: Lola rennt 1999: Absolute Giganten 1999: Berlin Babylon 1999: Nick Knatterton 2000: Gripsholm 2000: Nestroi 2001: Tattoo 2001: Was tun, wenn’s brennt? 2002: Nackt 2002: Anatomie 2 2002: Russian Ark 2002: Soloalbum 2002: Ten Minutes After 2003: Beyond the sea 2003: Der Untergang 2003: Stauffenberg 2004: Die Bluthochzeit 2004: Gespenster 2004: NVA 2004: Hinter der Tür (Kurzfilm) 2005: Die Luftbrücke 2005: Kabale und Liebe 2005: Workingman’s Death 2006: Elementarteilchen 2006: Yella 2007: Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken

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