Die Türnitzer Alpen sind eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen im südlichen Niederösterreich und der angrenzenden Steiermark.

Abgrenzung Die Türnitzer Alpen erstrecken sich vom Erlauftal im Westen bis zum Traisental im Osten. Im Süden werden sie durch das Salzatal begrenzt.

Abgrenzung nach Alpenvereinseinteilung der Ostalpen (AVE) umgrenzt sich die Gruppe:Angabe nach bergalbum.de Alpenvorland von Wieselburg bis St. Pölten – Traisen bis Freiland – Unrecht-Traisen – St. Ägyd am Neuwalde – Keertal – Knollenhals – Halltal – Mariazell – Erlauf bis Wieselburg

Wichtige Gipfel und Übergänge Die Gruppe erstreckt sich über ein Gebiet von etwa 30 km mal 30 km und bildet den Übergang von den Voralpen im Donauraum zu den höheren Gipfeln der Mürzsteger Alpen, die bereits großteils in der Obersteiermark liegen. Die Berge erreichen mit dem Großen Sulzberg 1400 m Höhe, weisen aber noch weitere Gipfel über 1350 m auf. Bekanntere Gipfel sind mini|Gipfelbereich des Hohensteins mit dem Otto-Kandler-Haus im Bereich der Türnitzer Traisen (dem südwestlichen Haupttal) in Richtung Annaberg: Hohenstein und Eisenstein, Türnitzer Höger, Eibl und Tirolerkogel, im Bereich der Unrechttraisen: Türnitzer Höger und Traisenberg, im Süden bei Mariazell die Bürgeralpe.

An Pässen und Übergängen sind zu erwähnen: nach Westen das Pielachtaler Gscheid (841 m) und der Annaberg (976 m) im Südosten das Kernhofer Gscheid (982 m).

Liste von Gipfeln nach Schartenhöhe Nr. Gipfel Höhe (m) Schartenhöhe (m) 1. Türnitzer Höger 1372 469 2. Großer Sulzberg 1400 457 3. Schwarzkogel () 1365 414 4. Tirolerkogel 1380 410 5. Hennesteck 1334 409 6. Hohenstein 1195 354 7. Eisenstein 1185 317 8. Bichleralpe () 1378 312 9. Großer Koller () 1109 304 10. namenloser Gipfel in der Karrotte () 961 290 11. Hoher Ulreichsberg 1276 277 12. Bürgeralpe 1270 271 13. Gromann () 1076 270 14. Geißbühel () 849 264 15. Turmkogel () 1130 262 16. Großer Kegel () 1291 256

Geologie und Besonderheiten Die Türnitz- und Traisentäler sind durch ihre steilen Talflanken charakterisiert, die nur wenig Platz für Siedlungen lassen, und weisen hohe Wasserqualität auf. Die Gipfelregionen sind großteils bewaldet, nur auf den bekannteren Ausflugsbergen wie Eibl und Tirolerkogel sind größere Flächen von Almen überzogen.

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Einzelnachweise

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