Dieser Artikel fasst die Etappen der Vuelta a España 2006 zusammen.
1. Etappe am 26. August in Málaga (7,3 km; MZF) Ergebnis der 1. Etappe Etappensieger Team CSC 7:36 min (57,632 km/h) Zweiter Caisse d'Epargne-Illes Balears + 0:07 min Dritter Team Milram + 0:08 min Vierter Discovery Channel + 0:09 min Fünfter T-Mobile Team + 0:11 min Sechster Team Astana + 0:12 min Siebter Saunier Duval-Prodir + 0:13 min Achter Crédit Agricole + 0:13 min Neunter Liquigas-Bianchi + 0:13 min Zehnter Quick Step-Innergetic + 0:15 min Zwischenstand nach der 1. Etappe Erster Carlos Sastre 7:36 min Zweiter Lars Bak gl. Zeit Dritter Nicki Sørensen gl. Zeit Teamwertung Team CSC 22:48 min Zweiter Caisse d'Epargne-Illes Balears + 0:21 min Dritter Team Milram + 0:24 min Den Auftakt der 61. Vuelta a España, der in einem 7,3 km langen Mannschaftszeitfahren ausgetragen wurde, entschied das dänische Team CSC zu seinen Gunsten.
Als erste Mannschaft ging um 19:12 Uhr die spanische Équipe Relax-GAM Fuenlabrada, die vom Veranstalter eine Wildcard erhalten hatte, im Estadio La Rosaleda an den Start. Als letztes Team folgte Rabobank, die Mannschaft um den russischen Titelverteidiger Denis Menschow um 20:32 Uhr.
Den Sieg sicherte sich das Team CSC mit einer Zeit von 7:36 min gefolgt von Caisse d'Epargne-Illes Balears um Alejandro Valverde und den (voraussichtlichen) Tour-de-France-Sieger Óscar Pereiro mit sieben Sekunden Rückstand. Auf Platz drei klassierte sich das deutsch-italienische Team Milram mit acht Sekunden Rückstand. Die deutschen ProTeams T-Mobile und Gerolsteiner belegten die Ränge fünf und dreizehn. Enttäuschend beendete Rabobank das Zeitfahren auf dem zwölften Platz. Den 21. und letzten Platz belegte Relax-GAM Fuenlabrada mit 37 Sekunden Rückstand.
Carlos Sastre übernahm, da er das Team CSC als Erster über die Ziellinie führte, das Goldene Trikot zeitgleich vor seinen Teamkollegen Lars Bak und Nicki Sørensen.
Zwischenstände 1. Zwischenzeitmesspunkt (3,3 km)
Erster Caisse d'Epargne-Illes Balears 3:33 min Zweiter Team Milram + 0:01 min Dritter Discovery Channel + 0:01 min Vierter Team Astana + 0:02 min Fünfter Liquigas-Bianchi + 0:02 min Sechster Saunier Duval-Prodir + 0:03 min Siebter Team Gerolsteiner + 0:03 min Achter Team CSC + 0:03 min Neunter Quick Step-Innergetic + 0:04 min Zehnter Euskaltel-Euskadi + 0:04 min
2. Etappe am 27. August von Málaga nach Córdoba (176 km) Ergebnis der 2. Etappe Etappensieger Paolo Bettini 4:19:31 h (40,691 km/h) Zweiter Thor Hushovd gl. Zeit Dritter Luca Paolini gl. Zeit Vierter Robbie McEwen gl. Zeit Fünfter Uroš Murn gl. Zeit Sechster Francisco José Ventoso gl. Zeit Siebter Iñaki Isasi gl. Zeit Achter Bernhard Eisel gl. Zeit Neunter Jean-Patrick Nazon gl. Zeit Zehnter Erik Zabel gl. Zeit Zwischenstand nach der 2. Etappe Erster Thor Hushovd 4:27:00 h Zweiter Paolo Bettini + 0:02 min Dritter Stuart O’Grady + 0:07 min Punktewertung Paolo Bettini 25 P. Zweiter Thor Hushovd 24 P. Dritter Luca Paolini 16 P. Bergwertung Mario de Sárraga 12 P. Zweiter Benoît Joachim 5 P. Dritter Rubén Pérez 5 P. Kombinationswertung Mario de Sárraga 198 P. Teamwertung Team CSC 13:06:09 h Zweiter Caisse d'Epargne-Illes Balears + 0:07 min Dritter Team Milram + 0:08 min Auf der 2. Etappe diktierte lange Zeit der Spanier Mario de Sárraga vom Team Relax-GAM Fuenlabrada das Geschehen. Er hatte sich nach drei Kilometern zusammen mit David de la Fuente abgesetzt. Dieser fiel aber durch einen Defekt bereits nach weiteren drei Kilometern ins Hauptfeld zurück. So setzte De Sárraga seine Flucht solo fort und fuhr sich einen maximalen Vorsprung von knapp über dreizehn Minuten heraus. Nachdem die Sprinterteams die Verfolgung aufgenommen hatten, verringerte sich der Vorsprung drastisch. Als dieser auf ca. zwei Minuten geschrumpft war, setzten sich Benoît Joachim und Thierry Marichal vom Feld ab und schlossen wenig später zu De Sárraga auf, der bis dahin 140 Kilometer alleine in Führung gelegen hatte. De Sárraga konnte das Tempo seiner zwei neuen Weggefährten jedoch nicht mitgehen und fiel ins Feld zurück. Marichal und Joachim wurden ebenfalls 14 Kilometer vor dem Ziel eingeholt.
Im Zielsprint des Feldes setzte sich Paolo Bettini vor Thor Hushovd und Luca Paolini durch. Hushovd übernahm das Goldene Trikot von Carlos Sastre mit nun zwei Sekunden Vorsprung auf Paolo Bettini, der die Führung in der Punktewertung übernahm. Ausreißer De Sárraga belohnte sich selbst mit der vorübergehenden Führung in der Berg- und Kombinationswertung.
Zwischensprints 1. Zwischensprint in Monturque (109,2 km)
Erster Mario de Sárraga 4 P. und 6 s Zweiter Thor Hushovd 2 P. und 4 s Dritter Magnus Bäckstedt 1 P. und 2 s
2. Zwischensprint in Fernán Núñez (138 km)
Erster Mario de Sárraga 4 P. und 6 s Zweiter Thor Hushovd 2 P. und 4 s Dritter Magnus Bäckstedt 1 P. und 2 s
Bergwertungen Alto de Casabermeja, Kategorie 3 (20,5 km)
Erster Mario de Sárraga 6 P. Zweiter Rubén Pérez 4 P. Dritter José Antonio Garrido 2 P. Vierter Benoît Joachim 1 P.
Alto de Las Pedrizas, Kategorie 3 (29,5 km)
Erster Mario de Sárraga 6 P. Zweiter Benoît Joachim 4 P. Dritter José Antonio Garrido 2 P. Vierter Rubén Pérez 1 P.
3. Etappe am 28. August von Córdoba nach Almendralejo (219 km) Ergebnis der 3. Etappe Etappensieger Francisco José Ventoso 5:43:45 h (38,225 km/h) Zweiter Thor Hushovd gl. Zeit Dritter Stuart O’Grady gl. Zeit Vierter Erik Zabel gl. Zeit Fünfter Robbie McEwen gl. Zeit Sechster Danilo Napolitano gl. Zeit Siebter Luca Paolini gl. Zeit Achter Pedro Horrillo gl. Zeit Neunter Aurélien Clerc gl. Zeit Zehnter Jean-Patrick Nazon gl. Zeit Zwischenstand nach der 3. Etappe Erster Thor Hushovd 10:10:33 h Zweiter Stuart O’Grady + 0:11 min Dritter Francisco José Ventoso + 0:12 min Punktewertung Thor Hushovd 44 P. Zweiter Francisco José Ventoso 35 P. Dritter Paolo Bettini 27 P. Bergwertung Mario de Sárraga 18 P. Zweiter David de la Fuente 6 P. Dritter Benoît Joachim 6 P. Kombinationswertung David de la Fuente 26 P. Zweiter Enrico Franzoi 100 P. Dritter Hervé Duclos-Lassalle 143 P. Teamwertung Team CSC 30:17:24 h Zweiter Caisse d'Epargne-Illes Balears + 0:07 min Dritter Team Milram + 0:08 min Nachdem das Feld geschlossen die erste Bergwertung nach sechs Kilometern erreicht hatte, setzte sich auf der Abfahrt das Trio David de la Fuente, Enrico Franzoi und Hervé Duclos-Lassalle ab. Sie bauten ihren Vorsprung schnell auf maximal 7:42 Minuten aus. Dann begannen die Teams der Sprinter die Verfolgung und verkürzten den Abstand. Unterstützt wurden sie dabei auch durch einen Reifendefekt bei Duclos-Lassalle in der Ausreißergruppe. Dieser verlor dadurch kurzzeitig den Anschluss an seine zwei Weggefährten, die aber das Tempo deutlich verringerten und auf ihn warteten. Neunzehn Kilometer vor dem Ziel sprengte der Angriff von de la Fuente die Dreiergruppe. Während Franzoi de la Fuentes Attacke mitgehen konnte, fiel Duclos-Lassalle schnell ins Hauptfeld zurück. Sechs Kilometer vor dem Ziel holte das Hauptfeld auch das noch flüchtige Duo ein.
In einem engen Zielsprint setzte sich Francisco José Ventoso vor Thor Hushovd und Stuart O’Grady durch. Hushovd baute seine Führung im Gesamtklassement leicht aus, ebenso wie Mario de Sárraga in der Bergwertung. Zudem übernahm Hushovd auch die Führung in der Punktewertung, während David de la Fuente das Trikot des Kombinationswertungsführenden überstreifen konnte. mini|200px|Das Feld auf der Durchfahrt in La Cardenchosa in der Provinz Badajoz
Zwischensprints 1. Zwischensprint in Peñarroya de Pueblonuevo (80 km)
Erster David de la Fuente 4 P. und 6 s Zweiter Hervé Duclos-Lassalle 2 P. und 4 s Dritter Enrico Franzoi 1 P. und 2 s
2. Zwischensprint in Azuaga (128 km)
Erster David de la Fuente 4 P. und 6 s Zweiter Enrico Franzoi 2 P. und 4 s Dritter Hervé Duclos-Lassalle 1 P. und 2 s
Bergwertungen Alto de Villaviciosa, Kategorie 3 (6 km)
Erster Mario de Sárraga 6 P. Zweiter Jorge García Marín 4 P. Dritter José Antonio Garrido 2 P. Vierter Benoît Joachim 1 P.
Puerto del Aire, Kategorie 3 (30 km)
Erster David de la Fuente 6 P. Zweiter Enrico Franzoi 4 P. Dritter Hervé Duclos-Lassalle 2 P. Vierter Mads Kaggestad 1 P.
4. Etappe am 29. August von Almendralejo nach Cáceres (135 km) Ergebnis der 4. Etappe Etappensieger Erik Zabel 3:24:46 h (39,557 km/h) Zweiter Thor Hushovd gl. Zeit Dritter Jean-Patrick Nazon gl. Zeit Vierter Stuart O’Grady gl. Zeit Fünfter Francisco José Ventoso gl. Zeit Sechster Bernhard Eisel gl. Zeit Siebter André Greipel gl. Zeit Achter Paolo Bettini gl. Zeit Neunter Robbie McEwen gl. Zeit Zehnter Luca Paolini gl. Zeit Zwischenstand nach der 4. Etappe Erster Thor Hushovd 13:34:59 h Zweiter Erik Zabel + 0:27 min Dritter Stuart O’Grady + 0:27 min Punktewertung Thor Hushovd 68 P. Zweiter Francisco José Ventoso 47 P. Dritter Erik Zabel 45 P. Bergwertung Mario de Sárraga 18 P. Zweiter David de la Fuente 6 P. Dritter Benoît Joachim 6 P. Kombinationswertung David de la Fuente 30 P. Zweiter Enrico Franzoi 102 P. Dritter Hervé Duclos-Lassalle 144 P. Teamwertung Team CSC 40:31:42 h Zweiter Caisse d'Epargne-Illes Balears + 0:07 min Dritter Team Milram + 0:08 min Wie bereits an den Vortagen war das Professional Continental Team Relax-GAM Fuenlabrada bereits zu Beginn der kurzen Etappe sehr aktiv. So setzte sich schon nach zwei Kilometern Raúl García de Mateoss ab. Er fuhr sich einen maximal Vorsprung von 6:33 Minuten heraus, ehe das Hauptfeld mit der Nachführarbeit begann und den Vorsprung langsam verringerte. Sechzehn Kilometer vor dem Ziel wurde er vom Hauptfeld gestellt.
Unmittelbar nach dem Zusammenschluss griff Jorge García Marín, ein weiterer Fahrer von Relax-GAM Fuenlabrada, an und setzte sich leicht ab. Doch nach nur sieben Kilometern alleiniger Fahrt holte das Feld auch ihn wieder ein. Es blieb jedoch unruhig im Feld, da immer wieder einzelne oder mehrere Fahrer Attacken starteten.
Im Zielsprint sicherte sich Erik Zabel seinen zweiten Saisonsieg. Auf den weiteren Plätzen folgten Thor Hushovd, der die Führung in der Gesamtwertung wiederum leicht ausbauen konnte, und Jean-Patrick Nazon.
Zwischensprints 1. Zwischensprint in La Garrovilla (39 km)
Erster Raúl García de Mateoss 4 P. und 6 s Zweiter Thor Hushovd 2 P. und 4 s Dritter Stuart O’Grady 1 P. und 2 s
2. Zwischensprint in Puebla de Obando (90 km)
Erster Raúl García de Mateoss 4 P. und 6 s Zweiter Thor Hushovd 2 P. und 4 s Dritter Stuart O’Grady 1 P. und 2 s
5. Etappe am 30. August von Plasencia nach La Covatilla (Béjar) (178 km) Ergebnis der 5. Etappe Etappensieger Danilo Di Luca 5:02:25 h (35,316 km/h) Zweiter Janez Brajkovič gl. Zeit Dritter Andrei Kaschetschkin + 0:07 min Vierter José Ángel Gómez Marchante + 0:15 min Fünfter Carlos Sastre + 0:22 min Sechster Alejandro Valverde gl. Zeit Siebter Ruggero Marzoli + 0:36 min Achter Samuel Sánchez + 0:39 min Neunter Manuel Beltrán gl. Zeit Zehnter Bernhard Kohl + 0:42 min Zwischenstand nach der 5. Etappe Erster Danilo Di Luca 18:37:56 h Zweiter Janez Brajkovič + 0:04 min Dritter Andrei Kaschetschkin + 0:18 min Punktewertung Thor Hushovd 68 P. Zweiter Francisco José Ventoso 47 P. Dritter Erik Zabel 45 P. Bergwertung Danilo Di Luca 30 P. Zweiter José Miguel Elías 26 P. Dritter Benoît Joachim 26 P. Kombinationswertung Danilo Di Luca 10 P. Zweiter Janez Brajkovič 15 P. Dritter Andrei Kaschetschkin 20 P. Teamwertung Discovery Channel 55:40:27 h Zweiter Team Astana + 2:37 min Dritter Saunier Duval-Prodir + 2:39 min