Siedegebäck, auch Fettgebäck, sind feine Backwaren, die in heißem Fett schwimmend ausgebacken werden. mini|Mit Konfitüre gefüllte Berliner Pfannkuchen, daneben Faschingsbrezeln mini|Eine Mutzenmandel Früher wurden selten Pflanzenöle, sondern Schmalz zum Sieden verwendet, daher ist in den älteren Generationen die Bezeichnung Schmalzgebäck noch gebräuchlich. Die Gebäcke bestehen aus Hefeteigen, Brandmassen, Mürbeteigen und sind in vielen Variationen auch international weit verbreitet.IREKS-Arkady-Institut für Bäckereiwissenschaft (Hrsg.): IREKS-ABC der Bäckerei. 4. Auflage. Institut für Bäckereiwissenschaft, Kulmbach 1985
Zum Ausbacken werden geschmacksneutrale Öle sowie Kokosfett und Erdnussfett verwendet.Belitz, Grosch, Schieberle: Lehrbuch der Lebensmittelchemie, Springer, 2007, ISBN 3-540-73201-2 In Butterschmalz wird eher seltener gebacken.
Füllungen mit Marmeladen, Konfitüren, Pflaumenmus, Schlagsahne oder Cremes, aber auch ungefüllte Gebäcke sind üblich. Nach dem Backen werden Fettgebäcke gezuckert, aprikotiert und glasiert oder mit schokoladenhaltigen Massen überzogen.
+ Typische Gebäcke Zutat Gebäck Hefeteig Berliner Pfannkuchen, Krapfen, Donuts, Prilleken, Lángos, Knieküchle, Schmalzkuchen Brandmasse Spritzkuchen, Rheinische Krapfen, Nonnenfürzle Rührmasse Donuts Kartoffelteig Quarkkäulchen Quarkteig Quarkbällchen, Zigerkrapfen Mürbeteig Mutzenmandeln, Fasnachtskiechli, Polsterzipf, Schneeballen
Einzelnachweise