mini|160px|Lage der / an der Nordinsel Neuseelands

Die / , auf vielen Landkarten noch genannt, ist die größte mehrerer direkt aufeinander folgender Buchten entlang der Ostküste der Nordinsel Neuseelands, südlich des .

Die Bucht bildet zwischen im Norden und im Süden einen beinahe kreisförmigen 270-°-Bogen mit einem Durchmesser von rund 8 Kilometern und einer Bogenlinie von rund 12 Kilometern Länge. An der Nordflanke der Bay befindet sich die Stadt , im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Name als Begriff für den gesamten Seebereich rund um die Stadt verwendet.

Die / erhielt ihren ursprünglichen englischen Teile ihres Namens von Kapitän , der auf seiner ersten Expedition am 8. Oktober in der Bucht vor Anker ging und die Bucht in seinem Schiffslogbuch gegen 17:00 Uhr an dem Tag erstmals erwähnte. Der erste Landgang fand aber erst am folgenden Tag, am 9. Oktober östlich des statt und wurde damit ein historischer Meilenstein in der Geschichte Neuseelands.Joseph Angus Mackay: Historic Poverty Bay and the East Coast, N.I., N.Z. J.A.Mackay, Gisborne, N.Z. 1949, digitalisiert unter Seite 16-23 - NZETC - (abgerufen am 21. März 2010) Die erste Begegnung mit den führte zum Tode von sechs Einheimischen während der Begrüßungszeremonie, weil der fehlinterpretiert und als Angriff verstanden wurde. Dadurch war es nicht möglich, die Vorräte der aufzustocken. musste seine Reise ohne Proviantergänzung fortsetzen. Aufgrund des Entsetzen über die verhängnisvolle Konfrontation erhielt die Bucht von ihm den Namen (Bucht der Armseligkeit).

Geschichte 1868 kam es in der zu Kämpfen zwischen europäischen Siedlern und . , ein aufständischer Häuptling, überfiel mit einer Gruppe von rund 300 Kriegern und auch mit Frauen und Kindern den Schoner und überwältigte die Mannschaft ohne Blutvergießen. Die waren zuvor von den Chatham-Inseln entkommen, wo sie ohne Gerichtsverfahren eingesperrt worden waren. Von hier aus riskierte über mehrere Jahre zahlreiche Überfälle mit Guerilla-Taktik auf bewaffnete Truppen der (europäische Siedler) sowie mit diesen sympathisierender Māori-Gruppen, aber auch auf Siedler und andere -Dörfer.

Aktuelle Situation Die -Region ist heute alles andere als arm. Bedingt durch das Klima und den fruchtbaren Boden wird das Gebiet um Gisborne als ein Anbaugebiet für Obst und Gemüse genutzt. Der reichliche Sonnenschein sorgt dafür, dass das Gebiet zusammen mit der zu den bekanntesten Weinanbaugebieten Neuseelands gehört.

Darüber hinaus steigt seit ein paar Jahren die Attraktivität der Region für den Tourismus. Als Folge entstehen insbesondere rund um Gisborne und entlang der Poverty Bay viele neue Urlaubsdomizile.

Weblinks Offizielle Website des Gisborne District Councils (englisch) Tourismus-Portal der Region (englisch)

Einzelnachweise

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