zentriert|350px|Spätmittelalterliche Darstellung der Schlacht von Inab aus dem 14. Jahrhundert Kreuzfahrer aus Antiochia erleiden gegen Nur ad-Dinin der Schlacht von Inab eine Niederlage. 1149 in anderen Kalendern Armenischer Kalender 597/598 (Jahreswechsel Juli) Äthiopischer Kalender 1141/42 Buddhistische Zeitrechnung 1692/93 (südlicher Buddhismus); 1691/92 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) Chinesischer Kalender 64. (65.) Zyklus Jahr der Erde-Schlange 己巳 (am Beginn des Jahres Erde-Drache 龙辰) Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 511/512 (Jahreswechsel April) Iranischer Kalender 527/528 Islamischer Kalender 543/544 (10./11. Mai) Jüdischer Kalender 4909/10 (4./5. September) Koptischer Kalender 865/866 Malayalam-Kalender 324/325 Seleukidische Ära Babylon: 1459/60 (Jahreswechsel April) Syrien: 1460/61 (Jahreswechsel Oktober) Spanische Ära 1187 Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 1205/06 (Jahreswechsel April)
Ereignisse Politik und Weltgeschehen Kreuzzüge
29. Juni: Die Kreuzfahrer aus Antiochia erleiden eine Niederlage gegen Nur ad-Din in der Schlacht von Inab. Der Kopf des christlichen Heerführers Raimund wird an den Kalifen der Abbasiden nach Bagdad geschickt. Anschließend wendet Nur ad-Din sich gegen Antiochien selbst, ist aber nicht in der Lage es zu erobern. Obwohl durch den Tod des Fürsten formell führerlos, wird die Stadt durch seine Witwe Konstanze und den lateinischen Patriarchen Aimery verteidigt. Balduin III. von Jerusalem eilt aus dem Süden herbei, um die Belagerung aufzuheben.
Nordafrika
Prinz Ismail wird nach dem Tod seines Vaters, Kalif al-Hafiz, am 10. Oktober vom leitenden Minister Salim ibn Masal unter dem Herrschernamen aẓ-Ẓāfir bi-amriʾllāh zum neuen Kalifen der Fatimiden proklamiert. Er ist damit zugleich auch der zweiundzwanzigste Imam der Schia der Hafizi-Ismailiten. Zu diesem Zeitpunkt ist er siebzehn Jahre alt und außerdem der jüngste unter den überlebenden Söhnen des al-Hafiz. Er wird zeit seiner kurzen Regentschaft nur eine Marionette in der Hand der mächtigen Heeresoffiziere und Minister bleiben und von ihnen von der Staatsführung ferngehalten werden.
Europa
Englischer Bürgerkrieg von 1135 bis 1154 Erste urkundliche Erwähnung von Bachenbülach, Bühl, Churwalden, Haldenstein, Höri, Königheim, Sankt Martin (Pfalz) und Sils im Domleschg
Religion und Kultur
Nach dem Tod von Gebhard II. von Grögling am 17. März wird Burchard zum Bischof von Eichstätt gewählt. Eine stauferfreundliche Minderheit wählt allerdings Walbrun zum Gegenbischof.
Bernhard von Clairvaux beginnt sein Hauptwerk De consideratione. Berthold IV. von Eberstein stiftet das Kloster Herrenalb.
Geboren Geburtsdatum gesichert 31. Mai: al-Fa'iz, dreizehnter Kalif der Fatimiden († 1160)
Genaues Geburtsdatum unbekannt Shigpo Düdtsi, Person des tibetischen Buddhismus († 1199) Muhammad von Ghur, Herrscher über das zentralafghanische Ghuridenreich († 1206) Kujō Kanezane, japanischer Regent († 1207) Fachr ad-Dīn ar-Rāzī, persischer sunnitischer Theologe und Philosoph († 1209)
Gestorben Todesdatum gesichert 17. März: Gebhard II. von Grögling, Bischof von Eichstätt 2. Mai: Roger III., Königssohn von Sizilien (* 1118) 13. Juni: Gumpert, Abt des Benediktinerklosters in Münsterschwarzach 29. Juni: Raimund von Poitiers, Graf von Poitou und Fürst von Antiochia (* 1099) 30. September: Arnaud de Lévezou, Erzbischof von Narbonne 10. Oktober: Al-Hafiz, Kalif der Fatimiden (* 1074) 6. Dezember: Burchard II., Bischof von Worms 24. Dezember: Otto von Machland, Herr von Perg und Machland (* 1100)
Genaues Todesdatum unbekannt miniatur|Grabmal Berenguela von Barcelona Februar: Berenguela von Barcelona, Königin von Kastilien und León (* 1108) 27. März oder 3. April: Altmann von Lurngau, Bischof von Trient November: Saif ad-Din Ghazi I., Emir von Mosul Josef ibn Zaddik, spanischer Rabbiner, Dichter und Philosoph (* um 1075) al-Qāḍī ʿIyāḍ b. Mūsā b. ʿIyāḍ al-Yaḥṣubī, Rechtsgelehrter und Historiker (* 1083) Rainald I., Graf von Bar
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