Das Eisstadion Graz-Liebenau (gegenwärtig durch Sponsoringvertrag Merkur-Eisstadion und Merkur Eishalle B) ist eine Eissporthalle im Stadtbezirk Liebenau der österreichischen Stadt Graz, Bundesland Steiermark. Sie wird von der Stadion Graz-Liebenau GmbH betrieben und grenzt direkt an das Stadion Graz-Liebenau, in dem die Fußballvereine SK Sturm Graz und Grazer AK ihre Spiele austragen. Die Kunsteishalle steht unter .

Nutzung Die Halle verfügt bei Eishockeyspielen über eine Kapazität von 4.126 Zuschauern.mcg.at: Hallenkapazität Die Haupttribüne liegt auf der Südseite der Halle und gliedert sich in eine Tribüne aus fünf Sektoren und einer Galerie aus sechs Sektoren. Zusätzlich gibt es einige hundert Plätze im Parterre und einen V.I.P.-Bereich auf der Nordseite. Neben der Verwendung für Eishockeyspiele wird die Halle auch für andere Sportarten wie Eiskunstlauf und Eisstockschießen genützt. Zu bestimmten Zeiten ist die Halle für Publikumseislauf geöffnet.

Geschichte mini|rechts|Kunsteishalle Liebenau Die Kunsteishalle wurde von 1961 bis 1966 nach den Plänen vom Architekturbüro Ilgerl-Peneff-Walch erbaut. Die Dachform wurde von der tragenden Konstruktion mit Hängeseilen bestimmt, welche damals erstmals in Österreich angewendet wurde. Zusätzlich zur Inneneisfläche verfügt das Stadion seit 1980 über eine zweite überdachte Eisfläche außerhalb des Stadions.Marcus Stoimaier: Der Denkmalschutz sorgt für Verwirrung, Woche Graz, 31. Oktober 2012, zuletzt abgerufen am 8. November 2015. Seit dem Frühjahr 2015 wurde an dem neuen "Lifting" de Eisstadions, benannt nach der Merkur Versicherung, gewerkelt. Die Messe Congress Graz kooperierte dabei mit der Ökoprofit und konnte einige umweltfreundliche Maßnahmen durchsetzen. So wurden die zwei alten Erdgaskessel durch Fernwärme ersetzt sowie eine Hochtemperaturwärmepumpe implementiert.

Veranstaltungen Im Eröffnungsspiel am 23. Dezember 1963 verlor der ATSE Graz gegen die polnische Olympiaauswahl mit 3:14.Gert Renner: Von der Stunde Null bis zum Meister, Herausgeber: ATSE-Long life Graz Die Eishalle war ab 1964 die Heimstätte des ATSE Graz und bis 1976 auch der Eishockeysektion des GAK, später des EC Graz und nun der Graz 99ers. 1973 war die Halle Austragungsort der Eishockey-B-Weltmeisterschaft.

Abgesehen vom Bundesligaverein sind auch verschiedene unterklassige Mannschaften sowie das Frauenteam 99ers Huskies Graz in Liebenau aktiv. 1998 und 2004 war es Austragungsort der Eisstock-Weltmeisterschaften.

In den Jahren 2001, 2002 und 2003 diente das Stadion im Jänner auch als Austragungsort für den max- bzw. T-Mobile Fußball-Hallencup – im Jahr 2004 übersiedelte das Turnier in die modernere Grazer Stadthalle. Weiters war das Stadion bis zur Errichtung der Grazer Stadthalle auch Schauplatz verschiedener Konzerte.

2009 war die Eishalle Austragungsort der Eishockey-Weltmeisterschaft der Frauen (Division I).

Im Juni 2017 vergab die Internationale Eislaufunion die Eiskunstlauf-Europameisterschaften 2020 an die Stadt Graz mit dem Eisstadion Graz-Liebenau als Austragungsort.skateaustria.at: Artikel vom 6. Juni 2017 Jährlich findet die Eiskunstlaufveranstaltung "Icechallenge" statt, diese ist seitens der Internationalen Eislaufunion sanktioniert und ein Event für Weltranglisten Punkte.

Galerie

Weblinks

mcg.at: Merkur Eisstadion hockeyarenas.net: Eishalle Graz-Liebenau

Einzelnachweise

Graz Kategorie:Sportstätte in Graz Kategorie:Liebenau (Graz) Kategorie:Baudenkmal (Steiermark) Kategorie:Erbaut 1963 Kategorie:Graz 99ers