Die rote Zora war ein Schweizer Medienpreis, der von 1991 bis 2006 jährlich vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann verliehen wurde. Der Preis war mit 10'000 Franken dotiert und wurde wegen Sparmassnahmen 2006 zum letzten Mal verliehen.

Ausgezeichnet wurden kulturelle Projekte im Bereich der Kinder- und Jugendmedien wie zum Beispiel Theater, Musik, Literatur, Film, Lehrmittel etc., welche die Gleichstellung von Mädchen und Knaben, von Frauen und Männern thematisieren, Rollenverhalten hinterfragen oder neue, bisher ungewohnte Formen der gemeinsamen Lebensgestaltung aufzeigen.

Der Preis wurde nach dem Kinderbuchklassiker Die rote Zora und ihre Bande von Kurt Held benannt.

Preisträger 1991 Theatergruppe «Bruchstein», Zürich 1992 Kindertheater «ond-drom», Luzern 1993 Verein «Graffiti», Genf 1994 «Théâtre des Osses», Givisiez, Fribourg 1995 Theater «Tandem Tinta Blu», Borgnone 1996 Kindermagazin «Spick», Zürich 1997 TheaterFalle, Basel 1998 Werkbuch «Wir lassen Rollen rollen» 1999 Brigitte Schär, Autorin, Zürich 2000 Teatro Pan, Lugano 2001 Lehrmittel «Sexualität und Liebe», Band II 2002 Natalia Lehner-Schwitter, Autorin, Ftan, Graubünden 2003 Mithras N. Leuenberger, DJane-Schule rubinia, Basel 2004 Jacky Lagger, Musiker für Kinder, Roche, Waadt 2005 Sybille Bader Biland und Helene Häseli, Tägerig/Gipf-Oberfrick, Aargau 2006 Kinderbuchfonds Baobab / Helene Schär, Basel

Einzelnachweise

Kategorie:Medienpreis Kategorie:Feministischer Preis Kategorie:Kulturpreis (Schweiz) Kategorie:Ehemalige Auszeichnung Kategorie:Frauen und Medien Kategorie:Erstverleihung 1991