Die 30. Waffen-Grenadier-Division der SS (weißruthenische Nr. 1), in Stärke einer Brigade, entstand auf Befehl des SS-Führungshauptamtes am 9. März 1945 aus der Waffen-Grenadier-Brigade der SS (weißruthenische Nr. 1), die hauptsächlich aus weißrussischen Freiwilligen bestand, und wurde im April 1945 als SS-Polizei-Bataillon Siegling in die 38. SS-Grenadier-Division „Nibelungen“ eingegliedert. Die Angehörigen der Einheit trugen ein rot-weißes Armschild auf ihren Uniformen.Mark Alexander: Nazi Collaborators, American Intelligence, and the Cold War. The Case of the Byelorussian Central Council. University of Vermont Graduate College Dissertations and Theses, Nr. 424, 2015, S. 1. Am 25. März 1945 traf sich Radaslau Astrouski mit den Kommandeuren der 30. Waffen-Grenadier-Division der SS (weißruthenische Nr. 1) in Hirschau.Mark Alexander: Nazi Collaborators, American Intelligence, and the Cold War. The Case of the Byelorussian Central Council. University of Vermont Graduate College Dissertations and Theses, Nr. 424, 2015, S. 78f. Die Überlebenden ergaben sich im April 1945 in Zwiesel den amerikanischen Truppen,Mark Alexander: Nazi Collaborators, American Intelligence, and the Cold War. The Case of the Byelorussian Central Council. University of Vermont Graduate College Dissertations and Theses, Nr. 424, 2015, S. 78. die die meisten der Angehörigen an die Sowjetunion auslieferten, wo sie dann hingerichtet wurden.

Gliederung Waffen-Grenadier-Regiment der SS 75 (I. – III.) Artillerie-Abteilung Panzerjäger-Abteilung Reiter-Schwadron

Kommandeur Februar bis Mai 1945: SS-Obersturmbannführer Hans Siegling

Weblinks

Einzelnachweise

#30 Kategorie:Ausländische Freiwilligeneinheit der Waffen-SS Kategorie:Weißrussische Kollaboration Kategorie:Gegründet 1945 Kategorie:Aufgelöst 1945