Die Liste der Wappen in Bayern mit ihren Unterlisten, welche über die Navigationsleiste unten erreichbar sind, beinhaltet – geordnet nach der Verwaltungsgliederung – die in der Wikipedia gelisteten Wappen des Freistaats Bayern. Der Freistaat Bayern ist in 71 Landkreise und 25 kreisfreie Städte unterteilt.

Freistaat Bayern Hauptartikel: Bayerisches Staatswappen Bundesland Wappen Kommentare Freistaat Bayern 150px Großes Staatswappen: x100px|Großes Staatswappen Kleines Staatswappen: x100px|Kleines Staatswappen Das bayerische Staatswappen in seiner heutigen Form wurde mit dem „Gesetz über das Wappen des Freistaates Bayern“Artikel 1 des Gesetzes über das Wappen des Freistaates Bayern (WappenG) vom 5. Juni 1950 vom 5. Juni 1950 eingeführt. Die ursprüngliche Fassung des Gesetzes trat mit Wirkung vom 8. Dezember 1946 in Kraft:

„Das große bayerische Staatswappen besteht aus einem gevierten Schild mit einem Herzschild. Das erste Feld zeigt in Schwarz einen aufgerichteten goldenen, rotbewehrten Löwen; das zweite Feld ist von Rot und Weiß (Silber) mit drei aus dem Weiß aufsteigenden Spitzen geteilt; das dritte Feld zeigt einen blauen, goldbewehrten Panther auf weißem (silbernem) Grund; im vierten Feld sind auf Gold drei schwarze übereinander angeordnete, herschauende, rotbewehrte Löwen dargestellt. Der Herzschild ist in Weiß (Silber) und Blau schräg rechts gerautet. Der Schild wird von zwei goldenen, rot bewehrten Löwen gehalten. Auf dem Schild ruht eine Volkskrone; sie besteht aus einem mit Steinen geschmückten goldenen Reifen, der mit fünf ornamentalen Blättern besetzt ist.“

„Das kleine bayerische Staatswappen besteht aus einem in Weiß (Silber) und Blau schräg rechts gerauteten Schild, auf dem die Volkskrone ruht.“ Der Entwurf wurde 1945 von Eduard Ege geschaffen.

Bezirke

Im Gegensatz zu den gebiets- und namensgleichen Regierungsbezirken genießen die bayerischen Bezirke als Selbstverwaltungskörperschaften entsprechend Art. 3 der „Bezirksordnung für den Freistaat Bayern (BezO)“ aus dem Jahre 1953 in der Fassung vom 6. Januar 1993 das Recht, eigene Wappen und Fahnen zu führen. Bezirk Wappen Kommentare Oberbayern 150px 120px|Wappen des Bezirks Oberbayern Nach Beschluss des Bezirkstags genehmigt am 27. Mai 1964 durch das Staatsministerium des Innern:

„Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten in Schwarz ein rot gekrönter und rot bewehrter goldener Löwe.“HdBG: Oberbayern

Den Entwurf besorgte Karl Nikolaus Haas. Niederbayern 150px 120px|Wappen des Bezirks Niederbayern Nach Beschluss des Bezirkstags genehmigt am 24. September 1957 durch das Staatsministerium des Innern:

„Gespalten; vorne die bayerischen Rauten, hinten in Silber ein aufsteigender roter Panter.“HdBG: Niederbayern

Otto Hupps Entwurf von 1904/05 sah für Niederbayern schon das heutige Wappen vor, jedoch mit blauem, rot gezungtem Panter. Sein Entwurf wurde zwar 1912 als Kreiswappen veröffentlicht, es erlangte aber keine amtliche Gültigkeit. Oberpfalz 150px 120px|Wappen des Bezirks Oberpfalz Nach Beschluss des Bezirkstags genehmigt am 25. August 1960 durch das Staatsministerium des Innern:

„Gespalten durch eine aufsteigende und eingeschweifte rote Spitze, darin zwei schräg gekreuzte silberne Schlüssel; vorne in Schwarz ein linksgewendeter, rot bewehrter und rot gekrönter goldener Löwe, hinten die bayerischen Rauten.“HdBG: Oberpfalz

Den Entwurf besorgte Karl Nikolaus Haas. Oberfranken 150px 120px|Wappen des Bezirks Oberfranken Nach Beschluss des Bezirkstags genehmigt am 30. Mai 1960 durch das Staatsministerium des Innern:

„Über rotem Schildfuß, darin drei silberne Spitzen, zweimal gespalten; vorne in Gold ein mit einer silbernen Schrägleiste überdeckter linksgewendeter, rotbewehrter schwarzer Löwe; Mitte geviert von Silber und Schwarz; hinten fünfmal geteilt von Schwarz und Gold, belegt mit einem schrägen und geschwungenen grünen Rautenkranz.“HdBG: Oberfranken

Den Entwurf besorgte Karl Nikolaus Haas. Mittelfranken 150px 120px|Wappen des Bezirks Mittelfranken Nach Beschluss des Bezirkstags genehmigt am 3. Juli 1957 durch das Staatsministerium des Innern:

„Gespalten und vorne geteilt; vorne oben geviert von Silber und Schwarz, unten in Rot drei silberne Spitzen; hinten in Gold am Spalt ein rot bewehrter, schwarzer Adler.“HdBG: Mittelfranken Unterfranken 150px 120px|Wappen des Bezirks Unterfranken Nach Beschluss des Bezirkstags genehmigt am 9. November 1961 durch das Staatsministerium des Innern:

„Unter rotem Schildhaupt, darin drei silberne Spitzen, gespalten von Blau und Rot; vorne eine schräg gelegte, von Silber und Rot gevierte und zweimal gekerbte Standarte an goldener Lanze, hinten ein sechsspeichiges silbernes Rad.“HdBG: Unterfranken

Das Wappen entspricht einem 1906 veröffentlichten Entwurf von Otto Hupp. Schwaben 150px 120px|Wappen des Bezirks Schwaben Nach Beschluss des Bezirkstags genehmigt am 15. Oktober 1965 durch das Staatsministerium des Innern:

„Unter goldenem Schildhaupt, darin ein wachsender, rot bewehrter und golden nimbierter schwarzer Doppeladler, gespalten; vorne gespalten von Rot und Silber, hinten fünfmal schräglinks geteilt von Silber und Rot, überdeckt mit einem goldenen Pfahl.“HdBG: Schwaben

Kreisfreie Städte StadtWappenKommentareAmberg

150x150px162x162pxWappenführung seit dem 14. Jahrhundert:

„Geteilt; oben in Schwarz ein wachsender, rot gekrönter und rot bewehrter goldener Löwe, unten die bayerischen Rauten.“Ansbach

150x150px183x183pxWappenführung seit dem 14. Jahrhundert, durch Siegelführung seit 1393 belegt:

„In Grün ein silberner Schrägwellenbalken, belegt mit drei hintereinander schwimmenden blauen Fischen.“Aschaffenburg

150x150px167x167pxWappenführung seit dem 13. Jahrhundert. König Ludwig I. bestätigte das Wappen am 1. April 1836 in der Form des ältesten Siegelbildes. Die Farben sind seit 1839 festgelegt:

„In Silber eine rote Burg mit runden Seitentürmen und blauen Dächern; im kleeblattförmigen Torbogen der thronende, blau gekleidete heilige Martin mit silbernem Pallium und blauer Mitra, die Rechte segnend erhoben, mit der Linken den goldenen Krummstab haltend.“Augsburg

150x150px157x157pxDas Wappen ist aus dem Siegelbild abgeleitet; Siegelführung seit dem 13. Jahrhundert bekannt. Heutige Fassung seit 1811:

„In von Rot und Silber gespaltenem Schild eine grüne Zirbelnuss auf goldenem Kapitell, das mit einem gekrönten Köpfchen belegt ist.“ Seit geraumer Zeit verwendet die Stadt Augsburg das Wappen jedoch ohne das goldene Köpfchen.Bamberg

150x150px160x160pxWappenführung seit dem 13. Jahrhundert; aus Siegelführung seit 1279 belegt. Heutige Fassung beschlossen vom Stadtrat am 28. Mai 1953:

„In Rot ein stehender Ritter in silberner Rüstung mit einem roten Kreuz auf der Brust und einem silbernen Langschwert am Gurt; in der Rechten eine Lanze mit silbernem Fähnlein, darauf ein rotes Kreuz, die Linke gestützt auf einen blauen Schild mit silbernem Adler.“Bayreuth

150x150px160x160pxVerliehen durch Markgraf Albrecht Achilles von Brandenburg mit Privileg vom 22. Dezember 1457; durch Siegelführung seit 1429 belegt:

„Geviert und überdeckt mit zwei schräg gekreuzten Reuten, die rechte schwarz, die linke silbern; 1 und 4 wieder geviert von Silber und Schwarz; 2 und 3 in Gold mit von Rot und Silber gestücktem Bord ein rot gekrönter und rot bewehrter schwarzer Löwe.“

Von 1819 bis 1840 zeigte die Zollernvierung die Farben Silber und Blau, der Löwe stand rot in schwarzem Feld.Coburg

150x150px163x163pxWappenführung seit dem 13. Jahrhundert, durch Siegelführung seit 1272 belegt:

„In Gold ein schwarzer Mohrenkopf mit goldenem Ohrring.“

Wappenänderungen: Im 13. Jahrhundert eine Zinnenmauer mit einem Turm, beseitet von einem Haus und einer Henne. Im 14. Jahrhundert im gevierten Schild je zweimal der Löwe von Meißen und Thüringen. Von 1934 bis 1945 wird der Mohrenkopf durch einen SA-Dolch mit Hakenkreuz im Knauf ersetzt.Erlangen

150x150px154x154pxVerliehen durch Markgraf Christian Ernst von Brandenburg-Kulmbach 1707, bestätigt durch Urkunde der der Regierung von Mittelfranken vom 14. März 1972:

„Geteilt und oben gespalten; vorne in Silber ein links gewendeter, golden gekrönter und bewehrter, rot gezungter roter Adler mit goldenen Kleestängeln und von Silber und Schwarz geviertem Brustschild; hinten in Silber ein golden gekrönter und bewehrter, rot gezungter schwarzer Adler mit goldener Halskrone, Kleestängeln und den goldenen Großbuchstaben E und S auf der Brust; unten in Blau über silberner Zinnenmauer wachsend ein doppelschwänziger, golden gekrönter, rot gezungter goldener Löwe.“Fürth

150x150px191x191pxWappenführung seit dem 16. Jahrhundert, durch Siegelführung seit 1562 belegt. Verliehen 1818, geändert durch Erlass am 13. März 1939:

„In Silber ein dreiblättriges grünes Kleeblatt.“

Wappenänderungen: 1723 drei gestielte Kleeblätter auf Dreiberg, nach 1792 mit dem Brandenburger Adler. 1818 bis 1939 mit grünem Eichenzweig.Hof

150x150px173x173pxWappenführung seit dem 14. Jahrhundert, durch Siegelführung seit 1335 belegt:

„In Rot zwei silberne Zinnentürme mit Spitzdächern; ihnen unten aufgelegt ein gelehnter schwarzer Schild, darin ein rot gekrönter und rot bewehrter goldener Löwe.“

Wappenänderungen: Seit 1571 erscheinen zusätzlich zwei wilde Männer und ein hinter dem Löwenschild stehender Engel. Von 1820 bis 1840 waren die beiden Türme mit einem Giebel verbunden. Wiederannahme des alten Wappens 1960, bestätigt durch Ministerialentschließung vom 10. Juni 1960.Ingolstadt

150x150px182x182pxWappenführung seit dem 13. Jahrhundert. Das Wappen ist im Siegel überliefert; Siegelführung seit 1294 belegt; Siegel mit dem Panther allein erst seit etwa 1340:

„In Silber ein Feuer speiender blauer Panter.“Kaufbeuren

150x150px158x158pxWappenführung seit dem 13. Jahrhundert, durch Siegelführung seit 1295 belegt. Seit 1449 ist das Wappen in seiner heutigen Form überliefert. Verliehen durch Ministerialentschließung des Innenministeriums am 23. Juni 1926:

„Gespalten von Gold und Rot; vorne am Spalt ein halber schwarzer Adler, hinten ein von zwei sechsstrahligen goldenen Sternen beseiteter goldener Schrägbalken.“

Wappenänderungen: Von 1818 bis 1892 fehlte der Adler.Kempten (Allgäu)

150x150px161x161pxWappenführung seit dem 14. Jahrhundert, durch Siegelführung seit 1379 belegt. Verliehen am 5. Januar 1819:

„Gespalten; von Schwarz und Silber; vorne am Spalt ein halber goldener Adler, hinten auf grünem Dreiberg ein roter Zinnenturm mit offenem Tor.“

Wappenänderungen: 1488 gespalten von Gold und Schwarz, belegt mit dem Doppeladler in verwechselten Farben.Landshut

150x150px169x169pxWappenführung seit dem 13. Jahrhundert. Das Wappen ist im Siegel überliefert; Siegelführung seit 1275 belegt:

„In Silber drei, zwei zu eins gestellte, blaue Eisenhüte mit verschlungenen roten Sturmriemen.“Memmingen

150x150px161x161pxWappenführung seit dem 13. Jahrhundert, durch Siegelführung seit 1286 belegt:

„Gespalten; vorne in Gold ein halber, rot bewehrter schwarzer Adler am Spalt, hinten in Silber ein durchgehendes rotes Prankenkreuz.“München

150x150px188x188pxWappenführung seit dem 13. Jahrhundert; das kleine Wappen ist seit 1304 belegt und nach dem Stadtratsbeschluss vom 17. Dezember 1957 alleiniges Stadtwappen:

Kleines Wappen: „In Silber ein stehender Mönch mit golden bordierter schwarzer Kutte und Kapuze und roten Schuhen, der ein rotes Buch in der Linken hält; die Rechte segnend erhoben.“ 161x161px Wappenführung seit dem 13. Jahrhundert:

Großes Wappen: „In Silber ein offenes rotes Stadttor zwischen zwei roten Zinnentürmen mit von Schwarz und Gold mehrfach zickzackartig gebänderten Dächern; oben ein wachsender, golden gekrönter und bewehrter goldener Löwe; im Tor der Mönch des kleinen Wappens.“

Das große Stadtwappen wird ausschließlich für repräsentative Zwecke verwendet.Nürnberg

150x150px161x161pxWappenführung seit dem 13. Jahrhundert: