mini|hochkant|Andrea Hämmerle (2007) Andrea Hämmerle (* 9. November 1946 in Pratval; heimatberechtigt in Oberhelfenschwil und Domleschg (Pratval)) ist ein Schweizer Politiker (SP). Er war von 1991 bis 2011 Nationalrat.

Leben Andrea Hämmerle ist promovierter Jurist und Biobauer.

Von 1970 bis 1973 gehörte Hämmerle dem Gemeinderat von Pratval an. Er war von 1989 bis 1994 Mitglied des Grossen Rats des Kantons Graubünden. Von 1987 bis 1992 präsidierte er die SP Graubünden. 1997 verlor er als vom Parteiestablishment favorisierter Kandidat klar gegen Ursula Koch bei der Wahl ums SP Schweiz-Parteipräsidium in Nachfolge von Peter Bodenmann.

1991 wurde er in den Nationalrat gewählt und in der Folge viermal wiedergewählt (1995, 1999, 2003, 2007). Er war von 1993 bis 2011 Mitglied der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF), die er 1997 bis 1999 und 2007 bis 2009 präsidierte, und ab 1998 Mitglied der NEAT-Aufsichtsdelegation, deren Vorsitz er turnusgemäss zwei Mal innehatte. Ausserdem gehörte er der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (1991–1997), der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (1999–2003) und der Kommission für Rechtsfragen (2004–2007) an. Zudem war er Präsident der «Parlamentarischen Gruppe Schweiz - Palästina».Schweizerische Bundesversammlung: (PDF; 189 kB). 11. Mai 2010, abgerufen am 31. Mai 2010 Bei den Wahlen 2011 trat Hämmerle nicht mehr an.

Hämmerle ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder sowie ein Pflegekind.

Werke Die Abwahl – Fakten und Figuren.«Ich schrieb ihr, dass ihr Name heiss sei». In: Tages-Anzeiger vom 15. November 2011 Rüegger Verlag, Glarus 2011, ISBN 978-3-7253-0981-8.

Weblinks

(Abstimmungsverhalten im Nationalrat, 46. Legislatur, 1999–2003)

Einzelnachweise

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