Der () ist ein durch Gletscher geformter See in der Region im Süden der Südinsel von Neuseeland.

Geographie Der 142 km² große See befindet sich im östlichen Teil des , rund 10,5 km südwestlich von . Mit seinen vier Armen, dem , dem , dem und dem sowie dem sich nach Osten erstreckenden Hauptteils des Sees und einigen Buchten, erstreckt sich das Gewässer über eine Länge von rund 29 km in Ost-West-Richtung und über eine Breite von knapp 10 km in Nord-Süd-Richtung am östlichen Ende des Sees.

Gespeist wird der neben einer Vielzahl aus den umliegenden Bergen kommenden kleineren und größeren Streams von den Flüssen , der die Wässer aus dem rund 7,5 km entfernten zuträgt, dem , , , , und dem . Seinen natürlichen Abfluss findet der See, der über ein Wassereinzugsgebiet von 1388 km² verfügt, über die Fortführung des bei am südöstlichen Ende des Sees in Richtung im Süden der Südinsel. Doch wird ein Großteil seines Wassers für die Stromgewinnung über das Wasserkraftwerk am östlichen Ende des abgeleitet und nach Nutzung dem des / zugeleitet.

Die Mittlere Höhe des Sees beträgt , doch bei heftigen Regenfällen kann der Pegel des Sees innerhalb von einer Woche durchaus um 80 cm ansteigen.

Von den nach offiziellen Angaben gezählten 33 Inseln des Sees, ragen die der Größe nach gelisteten und erwähnenswerten Inseln, wie , , , , , und , hervor.

Zu erreichen ist die östliche Seite des Sees über den von aus oder von Süden her über den .

Geologie Der entstand nach der Schmelze eines Gletschers, der zuvor den das Bett des heutigen Sees geformt hatte und an seiner Ostseite einen Moränengürtel als Damm geschaffen hat.

Fiordland National Park Da der Teil des ist, zählt er mit zum , das seit 1990 zum Weltnaturerbe der UNESCO erhoben wurde.

Kraftwerk Manapouri mini|290px|Das Manapouri-Kraftwerk am Ufer des Sees

Am westlichen Ende des s befindet sich das in den Felsen gebaute Wasserkraftwerk , das als das größte Wasserkraftwerk des Landes gilt. Es wurde in den Jahren 1964 bis 1972 errichtet und besitzt eine Stromerzeugungsleistung von 800 Megawatt.

Siehe auch Liste der Seen in Neuseeland

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise Koordinaten und Längenbestimmungen wurden mittels Google Earth Pro Version 7.3.3.7721 am 10. Dezember 2020 vorgenommen

Manapouri, Lake Manapouri, Lake

SManapouri