Héctor Decio Rossetto (* 8. September 1922 in Bahía Blanca; † 23. Januar 2009 in Buenos Aires) war ein argentinischer Schachmeister.
Leben Héctor Rossetto wurde 1950 Internationaler Meister, 1960 Großmeister der FIDE.Willy Iclicki: FIDE Golden book 1924–2002. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 75 Er gewann fünf Mal die Meisterschaft Argentiniens: 1941 Meisterschaft Argentinien 1941, 1944 Meisterschaft Argentinien 1944, 1947 Meisterschaft Argentinien 1947, 1961 Meisterschaft Argentinien 1961 und 1972 Meisterschaft Argentinien 1972. Seine internationale Karriere begann er 1944 beim Turnier von Mar del Plata, bei dem er Platz vier belegte und gewann im Jahr 1949 Mar del Plata 1949, 1952 Mar del Plata 1952. Er gewann u. a. Turniere in Rio de Janeiro 1952 Rio de Janeiro 1952, Barcelona 1952 Barcelona 1952, Tarragona 1952 Tarragona 1952 und Montevideo 1961 Montevideo 1961, 1967 Montevideo 1967. 1958 qualifizierte er sich für das Interzonenturnier. Rossetto vertrat Argentinien bei den Schacholympiaden 1950, 1952, 1954, 1962, 1968 und 1972.Héctor Rossettos Ergebnisse bei Schacholympiaden auf olimpbase.org (englisch) 1950, 1952 und 1954 gewann er mit der argentinischen Mannschaft jeweils Silber, 1962 Bronze. Sein bestes Einzelergebnis hatte er 1952 mit einer Goldmedaille am Reservebrett, 1950 gelang ihm das drittbeste Ergebnis am vierten Brett.
Rossetto zählte nach Miguel Najdorf mit Erich Eliskases, Herman Pilnik, Carlos Guimard, Julio Bolbochán und dem jungen Oscar Panno zum Goldenen Zeitalter des Schachspiels in Argentinien.
Er war nach Andor Lilienthal, Wassili Smyslow und Juri Awerbach der viertälteste Großmeister der Welt.
Literatur Bent Larsen: Héctor Rossetto (1922–2009). In: Kaissiber. Nr. 35, 2009, S. 9–13
Weblinks
Todesmeldung mit weiterem Verweis (spanisch) bei The Week in Chess
Einzelnachweise
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