Karesuando (finnisch: Karesuvanto, nordsamisch: Gárasavvon) ist ein Ort (tätort) in der nordschwedischen Provinz Norrbottens län und der historischen Provinz Lappland. Er liegt etwa 300 km nördlich des Polarkreises in der Gemeinde Kiruna.
Der kleine Ort liegt direkt am Muonio älv, der gleichzeitig eine natürliche Grenze zu Finnland bildet. Über eine Brücke ist der schwedische Teil von Karesuando mit dem finnischen Teil Karesuvanto (140 Einwohner, zusammen 450) auf der gegenüberliegenden Flussseite verbunden. In Karesuando – Schwedens nördlichstem Tätort – beginnt die Europastraße 45, Schwedens längste Fernstraße, die in der finnischen Nachbargemeinde an die Europastraße 8 anschließt.
Schwedens nördlichste Kirche befindet sich in Karesuando. Sie wurde 1816 erbaut, stürzte 1866 fast komplett ein und wurde 1905 neu errichtet. In den Jahren 1953–1954 wurde die Kirche zuletzt renoviert.
2026 drehte der schwedische Fernsehsender SVT eine vierteilige Dokumentarserie über das Leben in Karesuando.
Klimatabelle
Persönlichkeiten Max Andersson (* 1962), Comiczeichner Lars Levi Læstadius (1800–1861), Pfarrer
Weblinks
www.karesuando.se
Quellen
Kategorie:Grenze zwischen Finnland und Schweden Kategorie:Geographie (Gemeinde Kiruna)