Die Spronser Seen () sind eine Gruppe hochalpiner Bergseen in der Texelgruppe in Südtirol. Die zehn Gewässer befinden sich am oberen Ende des Spronser Tals im südöstlichen Teil der Gebirgsgruppe, einer Untergruppe der Ötztaler Alpen. Sie wurden von Gletschern auf verhältnismäßig begrenztem Raum in Höhenlagen zwischen 2117 und erodiert bzw. im Gestein der alten Gneise, der Granitgneise und des Glimmerschiefers zurückgelassen. Das größte Gewässer ist der Langsee (), der von Saiblingen belebt ist und in dem der Eigentümer von Schloss Auer in Dorf Tirol Fischereirechte besitzt. Einen besonders guten Überblick über das Gebiet, das im Naturpark Texelgruppe unter Schutz gestellt ist, erhält man vom Gipfel der Spronser Rötelspitze (). Alle zehn Gewässer sind zusätzlich als Naturdenkmäler ausgewiesen.

+ Überblick über die zehn Spronser SeenFalls nicht anders angegeben, wurden die Angaben dem von der Abteilung Informationstechnik des Landes Südtirol bereitgestellten Geobrowser entnommen, Stand 13. Mai 2013 ().NameAlternativerNameKoordinatenHöhe über dem Meeresspiegel (m)Maximale Tiefe (m)Fläche (ha)Datenblatt Langsee 2.384 45 20,05 Grünsee 2.338 29 3,96 Kasersee Kaserlacke 2.117 5 2,94 Großer Milchsee Innerer Milchsee 2.540 12 2,34 Schwarzsee 2.589 14 2,03 Pfitscher See Pfitscher Lacke 2.126 6 1,39 Kleiner Milchsee Äußerer Milchsee 2.540 5 0,78 Kesselsee 2.512 10 0,7 Schiefersee 2.495 4 0,52 Mückensee Mückenlacke 2.306 0,7Josef Rampold, Hanspaul Menara: Südtiroler Bergseen. Athesia, Bozen 1974, S. 123–124. 0,4

Einzelnachweise

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