Als Dephlegmatorbetrieb wird im Kraftwerksbereich ein Betriebsmodus zum Schutz vor Einfrierungen bezeichnet. Das zur Anwendung kommende Verfahren wurde im Jahr 2006 als Kondensationsverfahren unter DE102005040380B3 patentiert.
Es kann passieren, dass Flüssigkeiten in Rohrleitungen gefrieren und so im schlimmsten Fall eine Zerstörung der Rohrleitung (Rohrreißen) verursachen. Dies zieht Reparaturkosten nach sich und führt eventuell auch zum Stillstand der Kraftwerkanlage.
Um das Gefrieren von Kondensaten in Luftkondensatoren bei niedrigen Umgebungstemperaturen oder bei geringer abzuführender Wärmeleistung zu verhindern, kann in den Dephlegmatorbetrieb umgeschaltet werden.
Siehe auch Dephlegmator
Einzelnachweise
Kategorie:Kraftwerkstechnik