Unter dem Namen Premier Soccer League (abgekürzt PSL) organisiert die National Soccer League den Profifußball in Südafrika. Sie besteht aus der ersten Liga Premier Division und einer ebenfalls eingleisigen zweiten Spielklasse, der First Division. Die National Soccer League ist dem Fußballverband SAFA als Sondermitglied angeschlossen. Ihr Chief Executive Officer (CEO) ist der Norweger Kjetil Siem.

Das Einstiegsgehalt eines PSL-Profis lag 2018 bei 71.000 Rand (etwa 3500 Euro) pro Monat.. Soccer Laduma, 27. November 2018. In der Saison 2019/20 gilt Khama Billiat mit einem Monatsverdienst von mehr als 833.000 Rand (etwa 40.000 Euro) als bestbezahlter Profi der PSL.Top 10 highest paid soccer players in South Africa ABSA PSL 2020. Briefly, 11. August 2020.

Premier Division Die Premier Division wurde mit der Saison 1996/97 zum ersten Mal ausgespielt.

Gründungsmitglieder AmaZulu Durban (Usuthu, Durban) Bloemfontein Celtic (Phunya Sele Sele, Bloemfontein) Cape Town Spurs (Kapstadt) (aufgegangen in Ajax Cape Town) Hellenic FC (Kapstadt) (heute Premier United, Benoni) Jomo Cosmos (Ezenkosi, Johannesburg) Kaizer Chiefs (Amakhosi, Johannesburg) Manning Rangers (Durban; heute Ikapa Sporting FC, Kapstadt) Michau Warriors (Gqeberha) Moroka Swallows (The Birds, Johannesburg) Orlando Pirates (The Buccaneers, Johannesburg) QwaQwa Stars (heute Free State Stars, Bethlehem) Real Rovers (Polokwane) Mamelodi Sundowns (The Brazilians, Pretoria) SuperSport United (Matsatsantsa, Pretoria) Umtata Bush Bucks (Umtata, heute Bush Bucks FC, East London) Vaal Professionals (Vereeniging) Witbank Aces (heute Mpumalanga Black Aces, eMalahleni) Wits University Football Club, (heute Bidvest Wits, Witbank)

Heutiges Ligenprinzip 16 Mannschaften spielen den südafrikanischen Fußballmeister aus, der sich gemeinsam mit dem Vizemeister für die CAF Champions League qualifiziert. Der dritte und der Pokalsieger starten im CAF Confederation Cup. Der Tabellenletzte steigt in die „First Division“ ab, der Vorletzte spielt mit dem Zweiten und Dritten der zweiten Liga ein Relegationsturnier um den Klassenerhalt in der PSL.

Mannschaften in der Saison 2020/21 AmaZulu Durban Baroka FC (Bakgaga, Polokwane) Black Leopards FC (Thohoyandou) Bloemfontein Celtic (Siwelele) Cape Town City FC (Blue and Gold Army, Kapstadt) Chippa United FC (Chilli Boys, Gqeberha) Golden Arrows (The Backheel Boys, Durban) Kaizer Chiefs (Glamour Boys, Johannesburg) Mamelodi Sundowns (Downs) Maritzburg United (Pietermaritzburg) Moroka Swallows (Johannesburg) Orlando Pirates (The Bucs, Johannesburg) Stellenbosch FC (Stellenbosch) SuperSport United (Matsatsantsa, Pretoria) TS Galaxy FC (Kameelrivier) Tshakhuma Tsha Madzivhandila FC (Thohoyandou)

Statistik Rekordmeister Titelzahl Verein 15 Mamelodi Sundowns 5 Orlando Pirates 4 Kaizer Chiefs 3 Supersport United 1 Manning Rangers 1 Santos Kapstadt 1 Bidvest Wits

Liste der bisherigen Meister Saison Meister 1996/97 Manning Rangers 1997/98 Mamelodi Sundowns 1998/99 Mamelodi Sundowns 1999/00 Mamelodi Sundowns 2000/01 Orlando Pirates 2001/02 Santos Kapstadt 2002/03 Orlando Pirates 2003/04 Kaizer Chiefs 2004/05 Kaizer Chiefs 2005/06 Mamelodi Sundowns 2006/07 Mamelodi Sundowns 2007/08 Supersport United 2008/09 Supersport United 2009/10 Supersport United 2010/11 Orlando Pirates 2011/12 Orlando Pirates 2012/13 Kaizer Chiefs 2013/14 Mamelodi Sundowns 2014/15 Kaizer Chiefs 2015/16 Mamelodi Sundowns 2016/17 Bidvest Wits 2017/18 Mamelodi Sundowns 2018/19 Mamelodi Sundowns 2019/20 Mamelodi Sundowns2020/21Mamelodi Sundowns2021/22Mamelodi Sundowns2022/23Mamelodi Sundowns2023/24Mamelodi Sundowns2024/25Mamelodi Sundowns2025/26Orlando Pirates

Liste der bisherigen Torschützenkönige

Umfeld Stadien und Zuschauerzahlen Seit der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 verfügen einige Teams der Premier Soccer League über sehr moderne Stadien, die für die Weltmeisterschaft um- oder neugebaut wurden. Ein Beispiel hierfür sind die Orlando Pirates, die die meisten Heimspiele im Finalstadion Soccer City, welches über eine Kapazität von 94.700 Plätzen verfügt, austrägt. Doch trotz der guten Infrastruktur sind die Zuschauerzahlen eher niedrig. In der Saison 2009/2010 lag der Zuschauerschnitt der Liga nur bei durchschnittlich 7500 Zuschauern,NZZ Online: Die Farben des Sports aufgerufen am 17. Januar 2011 seit der Weltmeisterschaft hat sich dieser Wert nicht merklich erhöht.

Fernsehvermarktung und Sponsoring Die Premier Soccer League ist die finanzstärkste Fußballliga des afrikanischen Kontinents. Dies liegt vor allem am Fernsehvertrag mit den Sendern Super Sport (Pay-TV) und SABC (Free-TV), welcher der Liga 160 Millionen Euro pro Saison zusichert. Weltweit gibt es nur sechs Fußballligen, die höhere Einnahmen erhalten.Kicker Sportmagazin, Ausgabe 2/2011, 3. Januar 2011, Seite 47

Namenssponsor der Liga ist seit 2007 die Absa Bank, deshalb nennt sich die Liga offiziell ABSA Premiership. Von 1996 bis 2007 war die Castle Brauerei (in Besitz von Kompania Piwowarska) der offizielle Sponsor.

First Division

mini|links|Landkarte der National First Division 1997–2004 & 2007–2011

Geschichte Die First Division, auch National First Division, ist die zweithöchste Profiklasse im südafrikanischen Fußball. Sie wurde genauso wie die PSL mit der Saison 1996/97 zum ersten Mal ausgespielt.

Saison 1996/97 In der Saison 1996/97 war die NFD noch in vier Gruppen unterteilt. Es gab die Gruppen Western Cape, Natal Eastern Cape, Northern und Southern. Während in den Gruppen Western Cape und Natal Eastern Cape sechzehn Mannschaften spielten, bestanden die Gruppen Northern und Southern aus zweiundzwanzig Mannschaften. Die vier Meister der jeweiligen Staffeln spielten in einem Relegationsturnier um die zwei Aufstiegsplätze.rsssf.org: South Africa 1996/97

Saison 1997–2004 Schon ein Jahr später wurde das System der NFD geändert. Die vier Staffeln wurden auf zwei dezimiert. Sie bestand damals erstmals aus den zwei Abteilungen Coastal Stream mit den Teams aus der Küstenregion und dem Inland Stream mit Mannschaften aus dem Binnenland. In der Saison 1997/98 bestanden beide Staffeln noch aus zwanzig Mannschaften, ab 1998 die Staffel Coastal Stream aus vierzehn und die Staffel Inland Stream aus sechzehn Mannschaften. Die jeweiligen Meister der beiden Staffeln stiegen direkt in die PSL auf, der Letzte bzw. manchmal die zwei bis drei Letzten stiegen ab. In der Saison 2003/04 mussten mit Hinblick auf die Umstrukturierung im Sommer 2004 die sechs schlechtesten Mannschaften aus der Staffel Coastal Stream und die acht schlechtesten Mannschaften aus der Staffel Inland Stream absteigen.rsssf.org: South Africa 1997/98rsssf.org: South Africa 1998/99rsssf.org: South Africa 1999/00rsssf.org: South Africa 2000/01rsssf.org: South Africa 2001/02rsssf.org: South Africa 2002/03rsssf.org: South Africa 2003/04

mini|links|Logo der Mvela Golden League Saison 2004–2007 Im Sommer 2004 wurden die beiden Staffeln erstmals zu einer nationalen Liga zusammengefasst und die Liga war nach einem Sponsor als Mvela Golden League bekannt. Sie bestand aus sechzehn Mannschaften. Der Meister stieg direkt in die PSL auf, während der Zweite, Dritte und Vierte zusammen mit dem Vorletzten der PSL in einem Relegationsturnier um den letzten freien Platz in der PSL kämpften. Die letzten zwei Mannschaften bzw. in der Saison 2004/05 die letzten vier Mannschaften stiegen ab.rsssf.org: South Africa 2004/05rsssf.org: South Africa 2005/06rsssf.org: South Africa 2006/07

Saison 2007–2011 Ab 2007 bestand die Liga wieder aus den zwei Abteilungen, dem Coastal Stream mit den Teams aus der Küstenregion und dem Inland Stream mit Mannschaften aus dem Binnenland. Jede der beiden Ligen hatte acht Teilnehmer. Die Sieger der beiden Ligen spielten am Saisonende gegeneinander und ermittelten damit den ersten Aufsteiger in die Premier Division. Der Verlierer dieses „Finales“ spielte mit den beiden Zweitplatzierten und dem 15. der Premier Division in einem Relegationsturnier um den letzten Platz in der höchsten Spielklasse.rsssf.org: South Africa 2007/08rsssf.org: South Africa 2008/09rsssf.org: South Africa 2009/10rsssf.org: South Africa 2010/11

Seit der Saison 2011/12 Laut Ligaangaben war das System mit zwei Staffeln vor allem für Sponsoren unattraktiv. Deshalb entschied man, die beiden Staffeln mit je acht Teams ab der Saison 2011/12 wieder zu einer eingleisigen Liga zusammenzufassen. Außerdem beschränkte man die Zahl der maximal erlaubten ausländischen Spieler pro Verein von vormals fünf auf drei und setzte eine Mindestanzahl von südafrikanischen Spielern unter 23 Jahren fest. Diese liegt bei fünf Spielern je Verein und wird vor allem damit begründet, dass so statt der vielen südafrikanischen Routiniers, welche ihre Karriere oft in der First Division ausklingen lassen, junge Talente Spielpraxis erhalten, die die Grundlage für ein zukünftig starkes Nationalteam stellen sollen. Während der Tabellenerste direkt in die PSL aufsteigt, spielen der Tabellenzweite und -dritte zusammen mit dem Vorletzten der PSL in einem Relegationsturnier um den letzten freien Platz in der PSL.kickoff.com: NFD streams to mergepsl.co.za:

Mannschaften in der Saison 2017/18 Vereine in der First Division der Saison 2017/18 sind:

Black Leopards (Venda) Cape Town All Stars (Kapstadt) Highlands Park (Johannesburg) Jomo Cosmos (Johannesburg) Mbombela United (Mbombela) Mthatha Bucks (Mthatha) Real Kings FC (Durban) Richards Bay FC (Richards Bay) Royal Eagles (Durban) Stellenbosch FC (Stellenbosch) Super Eagles FC (Bethlehem) Tshakhuma Tsha Madzivhandila FC (Limpopo) Ubuntu Cape Town (Kapstadt) University of Pretoria FC (Pretoria) Uthongathi (Tongaat) Witbank Spurs (Witbank)

Statistik Rekordmeister Titelzahl Verein 3 African Wanderers 3 Black Leopards 2 AmaZulu Durban 2 Dynamos FC 2 Free State Stars 2 Golden Arrows 2 Jomo Cosmos 2 Tembisa Classic 1 Baroka FC 1 Bay United 1 Bloemfontein Celtic 1 Bush Bucks FC 1 Carara Kicks 1 Chippa United FC 1 FC AK 1 Maritzburg United 1 Polokwane City 1 Pretoria University 1 Ria Stars 1 Santos Kapstadt 1 Seven Stars 1 Silver Stars 1 Thanda Royal Zulu 1 Vasco Da Gama 1 Wits University

Liste der bisherigen Meister Streams Western Cape Natal Eastern Cape Northern Southern Saison Meister Meister Meister Meister 1996/97 Santos Kapstadt African Wanderers Black Leopards Tembisa Classic Streams Coastal Inland Saison Meister Zweiter Meister Zweiter 1997/98 Seven Stars Michau Warriors Dynamos FC Witbank Aces 1998/99 African Wanderers Avendale Athletico Tembisa Classic Ria Stars 1999/00 Golden Arrows Avendale Athletico Ria Stars Dynamos FC 2000/01 AmaZulu Durban Park United Black Leopards Bloemfontein Young Tigers 2001/02 African Wanderers Avendale Athletico Dynamos FC Silver Stars 2002/03 AmaZulu Durban Benoni Premier United Silver Stars Bloemfontein Celtic 2003/04 Bush Bucks FC Avendale Athletico Bloemfontein Celtic Free State Stars National Saison Meister Zweiter Dritter Vierter 2004/05 Free State Stars Durban Stars Hellenic FC Tembisa Classic 2005/06 Wits University City Pillars Vasco Da Gama Benoni Premier United 2006/07 Free State Stars Winners Park Pretoria University FC AK Streams Coastal Inland Saison Meister Zweiter Meister Zweiter 2007/08 Maritzburg United Bay United FC AK Dynamos FC 2008/09 Carara Kicks FC Kapstadt Jomo Cosmos Mpumalanga Black Aces 2009/10 Vasco Da Gama Nathi Lions Black Leopards African Warriors 2010/11Bay UnitedThanda Royal ZuluJomo CosmosBlack Leopards National Saison Meister Zweiter Dritter Vierter 2011/12Pretoria UniversityChippa United FCThanda Royal Zulu Blackburn Rovers 2012/13Polokwane CitySantos KapstadtMpumalanga Black Aces Thanda Royal Zulu 2013/14Chippa United FCBlack LeopardsMilano United Baroka FC 2014/15Golden ArrowsJomo CosmosBlack Leopards Thanda Royal Zulu 2015/16Baroka FCHighlands ParkMbombela United Witbank Spurs 2016/17 Thanda Royal Zulu1Black LeopardsStellenbosch FC Royal Eagles