Der Dr. Kausch-Preis der Fritz-Carl-Wilhelm-Stiftung wurde von 1984 bis 2015 jährlich an der Universität St. Gallen (HSG) «zur Förderung der Forschung und Praxis finanziellen und betrieblichen Rechnungswesens.» verliehen. Der Preis war zuletzt mit 75'000 CHF dotiert. Das Preisgeld konnte auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden. Stifter des Preises war der Schweizer Fritz C. W. Kausch, der lange Jahre die Firma Kühnle, Kopp & Kausch in Frankenthal leitete. bei der Universität St. Gallen (unisg.ch); abgerufen am 13. Dezember 2012

Im Februar 2016 erfolgte für 2015 die postume Verleihung des Preises an den Stifter des Preises selbst, Fritz Carl Wilhelm Kausch. Damit wurde die Vergabe des Preises eingestellt. Gleichzeitig wurde die Vergabe eines «ACA-Preises in Finanzieller Führung» durch das Institut für Accounting, Controlling und Auditing der HSG angekündigt.

Preisträger 1984: Carl Helbling, Zürich, für sein Buch «Unternehmungsbewertung und Steuern», 4. Auflage, Düsseldorf/Zürich 1982 1985: Bernhard Bellinger, Berlin, und Günter Vahl, Frankfurt a. M., für ihr Buch «Unternehmensbewertung in Theorie und Praxis», Wiesbaden 1984 1986: Günter Wöhe, Saarbrücken, für seine betriebswirtschaftlichen Forschungsergebnisse und Veröffentlichungen auf dem Gebiete der Rechnungslegung von Unternehmen 1987: Horst Albach, Bonn und Berlin, für seine betriebswirtschaftlichen Forschungsergebnisse und Veröffentlichungen auf den Gebieten des Rechnungswesens und der Bilanz von Unternehmen 1988: Paul Weilenmann, Zürich, für seine Verdienste in der Aus- und Weiterbildung und seine Veröffentlichungen auf dem Gebiete des finanziellen und betrieblichen Rechnungswesens 1989: Schmalenbach-Gesellschaft – Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V., Köln und Berlin. für innovative betriebswirtschaftliche Forschungsergebnisse und Veröffentlichungen ihrer Arbeitskreise auf dem Gebiete des finanziellen und betrieblichen Rechnungswesens der Unternehmen 1990: Gerhard Seicht, Wien, für seine Verdienste in Lehre und Forschung sowie seine anwendungsorientierten Veröffentlichungen auf dem Gebiete des finanziellen und betrieblichen Rechnungswesens 1991: Hermann Niessen, Brüssel, und Herbert Biener, Bonn, für ihre Verdienste um die Verwirklichung der 4. und 7. EG-Richtlinie und damit die Fortentwicklung des europäischen und deutschen Bilanzrechtes 1992: Peter Eichhorn, Mannheim, für seine Veröffentlichungen und seine Verdienste um die Verbesserung des Rechnungswesens in den öffentlichen Unternehmen und der Rechnungslegung in der öffentlichen Verwaltung 1993: Hans Havermann, Düsseldorf. für seine Verdienste, auch auf internationaler Ebene, um die Verbesserung der Rechnungslegung, insbesondere der Konzerne 1994: Walther Busse von Colbe, Bochum, für seine Verdienste um die Verbesserung des Rechnungswesens, insbesondere der innerbetrieblichen Transparenz und der theoretischen Grundlagen 1995: Max Boemle, Zollikofen BE, und André Zünd, Luzern, für ihre Beiträge zur Verbesserung und Weiterentwicklung der Rechnungslegung von Schweizer Unternehmen 1996: Hanns-Martin W. Schoenfeld, Illinois USA und Wien, für seine Verdienste um die Integration des amerikanischen und europäischen Rechnungswesens in Theorie und Praxis 1997: Jörg Baetge, Münster, für seine Verdienste für die Grundlagenforschung im Rechnungswesen, den Konzemabschluss und die Weiterentwicklung der Grundsätze ordnungsmässiger Rechnungslegung 1998: Wolfgang Dieter Budde, Frankfurt a. M., und Karl-Heinz Forster, Frankfurt a. M., für ihre Verdienste bei der Kommentierung des Bilanzrechtes und ihre Beiträge zur Verbesserung der Rechnungslegung 1999: Adolf G. Coenenberg, Augsburg, für seine Verdienste in der Erstellung und Analyse des Jahresabschlusses 2000: Karlheinz Küting, Saarbrücken, für seine Verdienste um die Verbesserung der Rechnungslegung, besonders der Konzernrechnungslegung, und die Kommentierung des Bilanzrechts 2001: Wolfgang Ballwieser, München, für seine Verdienste um die theoretische Analyse und wissenschaftliche Fundierung des finanziellen Rechnungswesens 2002: Marcell Schweitzer, Tübingen, für seine Beträge zur Theorie und Ausgestaltung des betrieblichen Rechnungswesens 2003: Thomas Schildbach, Passau, für seine Beiträge zur Lehre der Unternehmensrechnung 2004: Otto H. Jacobs, Mannheim, für seine Verdienste um die Unternehmensrechnung unter Berücksichtigung der Steuern 2005: Dieter Rückle, Trier, Weiterentwicklung des externen Rechnungswesens und der Prüfung 2006: Giorgio Behr, St. Gallen, Weiterentwicklung der Rechnungslegung, insbesondere zur Standard-Setzung und zur schweizerischen Gesetzgebung 2007: Henner Schierenbeck, Basel, Verdienste um die Theorie und Praxis des Rechnungswesens und Managements der Banken 2008: Dietger Hahn, Giessen, für seine Verdienste um die Weiterentwicklung der rechnungswesen-gestützten Planungs- und Kontrollsysteme von Unternehmen 2009: Bernhard Pellens, Bochum, für seine Verdienste um die Umsetzung der internationalen Rechnungslegung 2010: Norbert Herzig, Köln, für seine Verdienste um die Verbindung von Rechnungslegung und Unternehmensbesteuerung 2011: Georg Kämpfer, Norbert Pfitzer und Wienand Schruff 2012: August-Wilhelm Scheer, Saarbrücken, für seine Verdienste um die Integration von Rechnungswesen und Wirtschaftsinformatik 2013: Alfred Wagenhofer, Graz, für seine Verdienste um die theoretische und empirische Forschung zur Weiterentwicklung des externen und internen Rechnungswesens 2014: Rudolf Volkart, Langnau am Albis, für seine Beiträge zur Theorie und Praxis von Rechnungslegung und Corporate Finance. 2015: Fritz Carl Wilhelm Kausch (postum), für seine Verdienste als Förderer der Forschung und Praxis auf dem Gebiete des finanziellen und betrieblichen Rechnungswesens der Unternehmen

Einzelnachweise

Weblinks «Dr. Kausch-Preis» und Preisträger bei der Universität St. Gallen (unisg.ch)

Kategorie:Wirtschaftswissenschaftlicher Preis Kategorie:Wissenschaftspreis (Schweiz) Kategorie:Erstverleihung 1984