mini|Cantaloupe-Melone (Cucumis melo var. cantalupensis)

Als Melone bezeichnet man vor allem in subtropischen Gebieten kultivierte Gewächse mit großen, saftreichen Beeren-Früchten. Sie gehören zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Der deutsche Name ist über bzw. mittellateinisch melonOtto Beßler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 202 (Melon – melonen). von (Genitiv ) „Melone“, insbesondere „Zuckermelone“, abgeleitet. Dieses ist die Kurzform von („apfelförmige Melone, Apfelpfebe“), einem lateinischen Fremdwort zu gleichbedeutend .Für die lateinischen Begriffe vergleiche Stichwörter in Siehe auch Stichwort pepo: Pfebe ist ein Lehnwort der lateinischen Ableitung von , Vgl. auch Bernhard Schnell: Der deutsche „Macer“: Vulgatfassung. Mit einem Abdruck des lateinischen Macer floridus ‘De viribus herbarum’ kritisch herausgegeben (= Texte und Textgeschichte. Würzburger Forschungen. Band 50). Niemeyer, Tübingen 2003, ISBN 3-484-36050-X, S. 75–76 (zu De pepone bzw. Pepo – Pfedemin) und 394 (pepo: Cucumis melo L., Melone; phedem: pepones).Für die griechischen Begriffe: ist zusammengesetzt aus „Apfel“ und „Kürbis, Pfebe“. Vergleiche Stichwörter in Im Mittelalter wurden Melonen oft nicht scharf unterschieden von Kürbis (heute meist den Gartenkürbis meinend) und Gurke.Otto Beßler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 202–203 (Melon).

Es wird hauptsächlich zwischen Zuckermelonen und Wassermelonen unterschieden.

Melonen werden in der Botanik nicht als engere Verwandtschaftsgruppe angesehen: Die Zuckermelonen sind näher verwandt mit den Gurken (gemeinsam in der Gattung Cucumis) als mit den Wassermelonen (Gattung Citrullus).

Die Frucht wird aufgrund der festen Schale als Panzerbeere bezeichnet.

Melonenarten (Beispiele) Zuckermelone (Cucumis melo), unter anderem mit Wintermelonen, z. B. Futuro-Melone (Piel de sapo (sp) = Krötenhaut) Honigmelone Netzmelonen, z. B. Galiamelone Cantaloupe-Melonen, z. B. Charentais-Melone

Wassermelonen (Citrullus lanatus), ca. 150 Sorten Nara-Melone (Acanthosicyos horridus)

Reife Reife Wassermelonen klingen beim Klopfen hohl und Honigmelonen dumpf, während unreife Melonen kaum ein Geräusch von sich geben. Auch wenn Melonen zu Hause noch nachreifen, haben die bereits auf dem Feld ausgereiften Melonen das intensivste Aroma. Der süßliche Geruch der Frucht ist ein weiteres Merkmal der Reife. Im Vergleich zu gleich großen unreifen sind reife Melonen zudem schwerer.

Die Unterseite der Melone, die in Kontakt mit dem Boden war, ändert beim Reifen die Farbe von weiß oder blassem Grün zu leicht gelblich. Dennoch ist die Farbe der Schale kein Merkmal für die Reife; an einem bräunlichen oder sogar feuchten Stielansatz lässt sich jedoch eine überreife Frucht erkennen.

Wenn die Frucht unreif ist, kann sie abführend wirken.

Trivia

In Turkmenistan begeht man offiziell den Tag der turkmenischen Melone.

Nach ihrer Melonenform benannt wurden der charakteristische Hut sowie die antike Melonenfrisur.

Siehe auch Kürbisse#Nutzung

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Frucht (Kürbisgewächse) Kategorie:Fruchtgemüse Kategorie:Ölpflanze