Die sechste Wahl des Präsidenten der Vereinigten Staaten fand 1808 statt. James Madison gewann haushoch gegen Charles Cotesworth Pinckney und wurde damit der 4. Präsident der Vereinigten Staaten.
Kandidaten Präsidentschaftskandidaten
James Madison, amtierender Außenminister der Vereinigten Staaten, aus Virginia Charles Cotesworth Pinckney, ehemaliger Gesandter in Frankreich, aus South Carolina
Vize-Präsidentschaftskandidaten
George Clinton, amtierender Vizepräsident Rufus King, ehemaliger Senator für New York
Die Demokratisch-Republikanische Partei nominierte per Caucus den von Thomas Jefferson unterstützten bisherigen Außenminister James Madison und den amtierenden Vizepräsidenten George Clinton als seinen Running Mate. George Clinton hatte sich eigentlich als Präsident beworben. Auch James Monroe hatte sich erfolglos beworben und zog seine Kandidatur, nominiert von einer Gruppe Demokratischer Republikaner aus Virginia, nicht zurück, führte jedoch keinen Wahlkampf gegen Madison.
Für die Föderalisten ging Charles Pinckney mit Rufus King erneut ins Rennen.
Sechs Wahlmänner aus New York stimmten faithless, also gegen ihren Wählerauftrag. Sie verweigerten Madison die Stimme und stimmten für George Clinton. Madison gewann trotzdem, weshalb der Vorgang nicht weiter Beachtung fand.
Ergebnis Kandidat Partei Stimmen Wahlmänner Anzahl Prozent James Madison Demokraten-Republikaner 124.732 64,7 % 122 Charles Cotesworth Pinckney Föderalistische Partei 62.431 32,4 % 47 George Clinton Demokratisch-Republikanische Partei — — 6 James Monroe Demokratisch-Republikanische Partei 4.848 2,5 % — Unverpflichtete Wahlmänner 680 0,4 % — Gesamt 187.163 100 % 175
Literatur
Paul F. Boller: Presidential Campaigns: From George Washington to George W. Bush. 2., verbesserte Auflage. Oxford University Press, New York 2004, ISBN 978-0-19-516716-0, S. 22–25 (= 1808–Madison and the Dambargo).
Weblinks
Einzelnachweise
#1808 Vereinigte Staaten Kategorie:James Madison Kategorie:Geschichte der Vereinigten Staaten (1789–1849)