zentriert|350px|Hauptportal der Klosterkirche Muri Das Kloster Muri wird gegründet. 1027 in anderen Kalendern Armenischer Kalender 475/476 (Jahreswechsel Juli) Äthiopischer Kalender 1019/20 Buddhistische Zeitrechnung 1570/71 (südlicher Buddhismus); 1569/70 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) Chinesischer Kalender 62. (63.) Zyklus Jahr des Feuer-Hasen 丁卯 (am Beginn des Jahres Feuer-Tiger 丙寅) Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 389/390 (Jahreswechsel April) Iranischer Kalender 405/406 Islamischer Kalender 417/418 (Jahreswechsel 10./11. Februar) Jüdischer Kalender 4787/88 (3./4. September) Koptischer Kalender 743/744 Malayalam-Kalender 202/203 Seleukidische Ära Babylon: 1337/38 (Jahreswechsel April) Syrien: 1338/39 (Jahreswechsel Oktober) Spanische Ära 1065 Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 1083/84 (Jahreswechsel April)
Im Jahr 1027 wird Konrad II. gemeinsam mit seiner Gattin Gisela von Schwaben durch Papst Johannes XIX. zu Kaiser und Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches gekrönt. Im Laufe des Jahres gelingt es ihm, die letzten Widerstände gegen seine Herrschaft insbesondere im Herzogtum Schwaben auszuräumen.
Ereignisse Politik und Weltgeschehen Heiliges Römisches Reich
Anfang des Jahres: Pavia beendet als letzte oberitalienische Stadt seine Opposition gegen den deutschen König Konrad II., wohl auf Vermittlung des Abtes Odilo von Cluny.
26. März: Papst Johannes XIX. krönt am Ostersonntag in Rom den Salier Konrad II. und seine Gattin Gisela von Schwaben zu Kaiser und Kaiserin des Heiligen Römischen Reichs. Bei der über sieben Tage dauernden prachtvollen Krönungszeremonie sind unter anderem der nordische König Knut der Große, König Rudolf III. von Burgund, der Großabt Odilo von Cluny sowie mindestens 70 hochrangige Geistliche, wie die Erzbischöfe von Köln, Mainz, Trier, Magdeburg, Salzburg, Mailand und Ravenna anwesend. Auch Konrads Sohn und Thronfolger Heinrich ist nach Italien gekommen. Der ausbrechende Rangstreit zwischen den Erzbischöfen von Mailand und Ravenna über den zeremoniellen Vorrang beim Kaisergeleit wird zu Gunsten Mailands entschieden. 7. April: Konrad II. verlässt Rom und zieht nach Süditalien und nimmt die Huldigung durch die Fürsten von Capua, Benevent und Salerno entgegen. Anschließend wendet er sich wieder nach Norden. Am 1. Mai ist er in Ravenna, am 31. Mai in Brixen nachweisbar. 24. Juni: Konrad II. lässt auf dem Hoftag in Regensburg seinen Sohn Heinrich von den bayerischen Großen zum Herzog von Bayern wählen. Anfang Juli: In Augsburg wird über den im Frühjahr wieder aufgeflammten Aufstand der Herzöge Ernst II. von Schwaben und Konrad II. von Kärnten beraten. Konrad unterwirft sich im September ebenso wie der schwäbische Graf Welf II., Ernst wird abgesetzt und in der Burg Giebichenstein inhaftiert.
Skandinavien
1025, 1026 oder 1027: Über die Schlacht am Helgeå, die vermutlich an der Flussmündung des Helge å stattfindet, ist wenig bekannt. Teilnehmer sind Knut der Große, Herrscher über das Anglo-Skandinavische Reich, der norwegische König Olav II. Haraldsson und der schwedische Herrscher Anund Jakob. Wer allerdings auf wessen Seite gegen wen kämpft, ist historisch umstritten. Auch der Ausgang der Schlacht ist nicht eindeutig überliefert.
Frankreich
6. August: Robert I. wird nach dem Tod seines Bruders Richard III. Herzog der Normandie.
Georgien
16. August: Beim Tod von Giorgi I. ist sein Sohn Bagrat IV. erst neun Jahre alt. Er steht zunächst unter der Regentschaft seiner Mutter Mariam Artsruni, einer armenischen Königstochter, die eine Politik der Aussöhnung mit Byzanz einleitet.
Urkundliche Ersterwähnungen
Habsburg und Mainhardt werden erstmals urkundlich erwähnt.
Kultur und Religion Buddhismus
Das Kalachakra-Tantra des tibetischen Buddhismus gelangt nach Tibet. Damit beginnt auch die Zählung des Tibetischen Kalenders.
Christentum Kirchenpolitik
Nach der Kaiserkrönung Konrads II. werden 17 Urkunden, insbesondere für italienische Klöster und Bistümer ausgestellt. Am 6. April wird in der Lateranbasilika der Jahrhunderte anhaltende Rangstreit zwischen den Patriarchaten Aquileia und Grado zu Gunsten von Poppo von Aquileia entschieden. Ganz Venetien wird der Kirche von Aquileia unterstellt. 23./24. September: In der Frankfurter Pfalzkapelle findet die Synode von Frankfurt statt. Hier werden die Hammersteiner Ehe und der Gandersheimer Streit behandelt.
Kirchenhierarchie
Bossuta Stefan wird nach dem Tod von Hippolytus Erzbischof von Gnesen. Beorhtwig wird Bischof von Wells.
Klosterwesen
Das Kloster Muri wird gegründet.
Geboren Genaues Geburtsdatum unbekannt
Hermann IV. von Saffenberg, Graf aus dem Hause Saffenberg († 1091) Potowa Rinchen Sel, Lehrer der Kadam-Tradition des tibetischen Buddhismus und Klostergründer († 1105) Swjatoslaw II., Großfürst der Kiewer Rus († 1076)
Geboren um 1027
Ernst, Markgraf von Österreich († 1075) Wilhelm der Eroberer, König von England und Herzog der Normandie († 1087)
Gestorben Todesdatum gesichert
miniatur|hochkant|Romuald auf einem Fresko von Fra Angelico von 1441/1442 19. Juni: Romuald, Heiliger und Ordensgründer der Kamaldulenser (* um 952) 6. August: Richard III., Herzog der Normandie (* um 1001) 16. August: Giorgi I., König von Georgien (* 996)
15. Oktober: Aurelia von Regensburg, Reklusin beim Benediktinerkloster St. Emmeram bei Regensburg, katholische Heilige, der Legende nach Tochter des französischen Königs Hugo Capet 29. Oktober: Theoderich von Fleury, wahrscheinlich ostfränkischer Benediktinermönch, Chronist und Gelehrter (* ca. 950/960)
3. Dezember: Walter, Bischof von Speyer (* um 963) 24. Dezember: Hartwig II., Pfalzgraf von Bayern und Graf im unteren Salzburggau (* um 985)
Genaues Todesdatum unbekannt
Æthelwine von Wells, Bischof von Wells Amalrich I., Herr von Rancon, Gençay und Taillebourg Beorhtwine, Bischof von Wells Hippolytus, Erzbischof von Gnesen
Weblinks