zentriert|170px|Relief Bistumgeschichte Bamberg Auf der Synode von Frankfurt wird das Bistum Bamberg gegründet. zentriert|170px|Gedenkstein an der Kapellenruh, dem vermutlich ältesten Siedlungsbereich Fürths Fürth wird auf einer dort ausgestellten Urkunde erstmals urkundlich erwähnt. 1007 in anderen Kalendern Armenischer Kalender 455/456 (Jahreswechsel Juli) Äthiopischer Kalender 999/1000 Buddhistische Zeitrechnung 1550/51 (südlicher Buddhismus); 1549/50 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) Chinesischer Kalender 61. (62.) Zyklus Jahr des Feuer-Schafs 丁未 (am Beginn des Jahres Feuer-Pferd 丙午) Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 369/370 (Jahreswechsel April) Iranischer Kalender 385/386 Islamischer Kalender 397/398 (Jahreswechsel 16./17. September) Jüdischer Kalender 4767/68 (14./15. September) Koptischer Kalender 723/724 Malayalam-Kalender 182/183 Seleukidische Ära Babylon: 1317/18 (Jahreswechsel April) Syrien: 1318/19 (Jahreswechsel Oktober) Spanische Ära 1045 Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 1063/64 (Jahreswechsel April)

Ereignisse Politik und Weltgeschehen

22. Oktober: König Heinrich II. vergibt die Grafschaft Cambrai an das Bistum Cambrai und gründet damit das Hochstift Cambrai. Der bisherige Graf Arnulf II. bleibt nur noch Graf im Hennegau. Die Grafschaft Flandern übt die Schutzherrschaft über das neue Hochstift aus. 1. November: Fürth wird erstmals urkundlich erwähnt. Erste urkundliche Erwähnung von Holzgerlingen und Kirchentellinsfurt

Kultur

Vermutlich zwischen 1007 und 1012 entsteht im Kloster Reichenau das Perikopenbuch Heinrichs II., ein Werk ottonischer Buchmalerei. Es zählt zu den Hauptwerken dieser Epoche. Es gehört zur sogenannten Liuthar-Gruppe der Reichenauer Malschule.

Religion

Am 1. November beginnt die von König Heinrich II. einberufene Synode von Frankfurt 1007. Hier erhält Heinrich die Zustimmung der Bischöfe, das Bistum Bamberg aus Teilen der Bistümer Würzburg und Eichstätt zu errichten. Unter den 35 Teilnehmern befinden sich nicht nur deutsche, sondern auch burgundische, ungarische und italische Kirchenfürsten. Der Würzburger Bischof Heinrich ist nicht anwesend, sondern lässt sich vertreten. Der Mainzer Erzbischof Willigis führt als Stellvertreter des Papstes den Vorsitz. Noch auf der Synode wird Eberhard, des Königs Kanzler, von Willigis zum Oberhirten des neuen Grenzlandbistums geweiht. Ebenfalls noch auf der Synode werden dem Bistum reiche Schenkungen verbrieft, um es wirtschaftlich auf eine solide Basis zu stellen. Das neue Bistum ist zunächst dem Erzbistum Mainz unterstellt.

Katastrophen

17. September: In Bagdad fallen einem Erdbeben 10.000 bis 100.000 Menschen zum Opfer. Für 1007/1008 sind fünf Erdbeben mit hohen Opferzahlen verzeichnet. In Venedig kommt es zu einer Pestepidemie, der unter anderem Giovanni Orseolo, der Sohn des Dogen, und seine byzantinische Gattin Maria zum Opfer fallen.

Geboren

Giselbert, Graf von Luxemburg († 1059) Hugo Magnus, König von Frankreich († 1025) Ouyang Xiu, chinesischer Staatsmann, Historiker, Essayist und Dichter († 1072) 14. Oktober 1006/1007: Gottfried II., Graf von Anjou und Graf von Vendôme († 1060)

Gestorben Todesdatum gesichert

9. März: Abu Rakwa, andalusischer Abenteurer, Führer eines Aufstandes gegen die Fatimiden in der Cyrenaika (* um 975) 31. Oktober: Heriger von Lobbes, flämischer Geistlicher und Komponist, Abt der Abtei Lobbes im Hennegau (* um 940)

Genaues Todesdatum unbekannt

Badi' az-Zaman al-Hamadhani, arabisch schreibender Dichter im Nahen Osten und Mittelasien (* 968) Giovanni Orseolo, Mitdoge von Venedig (* 984)

Gestorben um 1007

21. Juli 1006 oder 1007: Gisela von Burgund, Herzogin von Bayern (* um 950)

Weblinks