mini|400px|Teilnehmerstaaten aller bisherigen Turniere Beim Akropolis-Turnier handelt es sich um ein Basketballturnier für Nationalmannschaften, das zu den prestigeträchtigsten seiner Art gehört. Organisiert wird das jährlich in Griechenland ausgetragene Turnier vom griechischen Basketballverband (EOK).

Geschichte Das Akropolis-Turnier wird seit 1986 jährlich in Athen ausgetragen. Einzige Ausnahmen waren die Jahre 1991, als anlässlich der Hundert-Jahr-Feier des Basketballs die FIBA mit dem griechischen Basketballverband zusammen ein Turnier austrugen, sowie 2012, 2014, 2016, 2018 und 2020. Austragungsstätten der Spiele waren bisher das Stadion des Friedens und der Freundschaft in Piräus, die Sporthalle in Glyfada sowie die Olympiahalle in Athen. Bis heute haben 31 Nationen bzw. Mannschaften am Wettbewerb teilgenommen, von denen sechs das Turnier gewannen. Bisheriger Rekordsieger ist die griechische Nationalmannschaft, die das Turnier bereits 19-mal gewinnen konnte. Bei bisher drei Teilnahmen (1996, 1997, 2005) erreichte Deutschland jeweils den vierten Platz.

Für die griechische Nationalmannschaft ist das Akropolis-Turnier in der Regel das letzte Turnier vor den Olympischen Spielen bzw. Europa- oder Weltmeisterschaft, an dem die Auswahl teilnimmt.

Modus Das Turnier ist Nationalmannschaften vorbehalten. Vereinzelt nehmen jedoch auch Auswahlmannschaften der amerikanischen Ligen am Wettbewerb teil. Beim Turnier starteten stets vier Mannschaften, die in einem „Jeder gegen jeden“-Modus drei Spiele austragen. Der Tabellenführer nach dem dritten Spieltag ist der Gewinner des Turniers. Eine Ausnahme gab es im Jahr 1994, als fünf Mannschaften am Akropolis-Turnier teilnahmen. Seit dem Jahr 2023 haben nur noch drei Mannschaften am Akropolis-Turnier teilgenommen.

Austragungsstätten Am häufigsten, nämlich zwanzigmal, fand das Turnier bisher in der Athener Olympiahalle statt, die die größte Sportarena Griechenlands darstellt. An zweiter Stelle folgt mit zehnmal das in Piräus befindliche „Stadion des Friedens und der Freundschaft“. Lediglich dreimal wurde das Akropolis-Turnier in der deutlich kleineren Sporthalle in Glyfada im Süden Athens ausgetragen.

Zeitraum Sporthalle 1986–1989 Stadion des Friedens und der Freundschaft 1990 Sporthalle Glyfada 1992–1994 Stadion des Friedens und der Freundschaft 1995–1996 Olympiahalle Athen 1997 Stadion des Friedens und der Freundschaft 1998 Olympiahalle Athen 1999 Stadion des Friedens und der Freundschaft 2000–2002 Olympiahalle Athen 2003–2004 Sporthalle Glyfada 2005–2023 Olympiahalle Athen 2024 Stadion des Friedens und der Freundschaft

Bisherige Ergebnisse Jahr Gold Silber Bronze 4. Platz 5. Platz198619871988 Duke University198919901991keine Austragung1992199319941995199619971998 NCAA-Auswahl1999200020012002200320042005200620072008200920102011 BYU2012keine Austragung20132014keine Austragung20152016keine Austragung20172018keine Austragung20192020keine Austragung2021202220232024

Ewige Bestenliste Rang Nation Gold Silber Bronze 4. Platz 5. Platz Teilnahmen11910400332 Serbien *75100133437501941421085100102610001270212058013004901210401210411012003120111030111031401100215 NCAA-Auswahl01000101000117002002002002190012032000100100100122 0003030003032400020225000101 Brigham Young University000101 Duke University000101000101000101000101000101000101 Serbien ist rechtlicher Nachfolger von Serbien und Montenegro bzw. Jugoslawien.

Auszeichnungen Zwischen 1996 und 2013 wurde beim Akropolis-Turnier der MVP ausgezeichnet. Der Italiener Carlton Myers und Gregor Fučka war dabei der einzige Spieler der diese Auszeichnung bekommen hat und nicht aus Griechenland stammt. Nach dem Turnier im Jahr 2013 wurde die Auszeichnung zum MVP nicht mehr verliehen.

1996: Theofanis Christodoulou 1997: Carlton Myers 1998: Efthimios Rentzias 1999: Georgios Sigalas 2000: Fragiskos Alvertis 2001: Gregor Fučka 2002: Antonios Fotsis 2003: Nikolaos Chatzivrettas 2004: Nikolaos Chatzivrettas 2005: Dimitrios Diamantidis 2006: Dimitrios Diamantidis 2007: Vasilios Spanoulis 2008: Antonios Fotsis 2009: Vasilios Spanoulis 2010: Sofoklis Schortsanitis 2011: Antonios Fotsis 2013: Nikolaos Zisis