mini|Bauernburg auf dem Gut Röhrentrup in Detmold, frühere Gemeinde Dehlentrup
Diese Liste enthält alle Gemeinden Westfalens mit ihren Gebietsveränderungen ab 1858. Die Gemeinden des lippischen Landesteils werden erst ab ihrer Zugehörigkeit zum Land Nordrhein-Westfalen mit ihren Gebietsänderungen aufgeführt. Die derzeit existierenden selbstständigen Gemeinden werden farblich hervorgehoben. Die Gebiete, die nach Westfalen wechselten, sind grün, diejenigen, die es verließen, rot unterlegt.
Abkürzungen und Erläuterungen
A = Auflösung ÄK = Änderung der Kreiszugehörigkeit Anf. = Anfang B = Beitritt (zum Land Nordrhein-Westfalen) E = Eingliederung FB = Forstbezirk GA = Gebietsaustausch GB = Gutsbezirk GG = gemeindefreies Gebiet N = Neubildung NÄ = Namensänderung NÄK = Namensänderung des zugehörigen Kreises (Landkreises) TA = Ausgliederung eines Teils (Teilausgliederung) TE = Eingliederung eines Teils (Teileingliederung) grt = größtenteils t = teilweise
Hochgestellte römische Zahlen
Wenn es mehrere Gemeinden mit demselben Namen gibt, werden diese in der Liste mit Hilfe hochgestellter römischer Zahlen unterschieden.
Bezeichnungen der Kreise und Landkreise
Zunächst hieß die Verwaltungseinheit grundsätzlich Kreis. Nur denjenige Kreise, deren Kreisstadt kreisfrei war (einen eigenen Stadtkreis bildete) bzw. aus dem Kreisverband ausschied, trugen die Bezeichnung Landkreis. Vom 1. Oktober 1953 bis zum 30. September 1969 war die einheitliche Bezeichnung Landkreis. Seit dem 1. Oktober 1969 ist die einheitliche Bezeichnung Kreis. Für Kreise/Landkreise wie z. B. den Ennepe-Ruhr-Kreis blieb die Bezeichnung einheitlich Kreis.
Bezeichnungen der kreisfreien Städte und Stadtkreise Die, beginnend mit Dortmund im Jahr 1875, ausgekreisten Städte wurden zu Stadtkreisen. Die Stadt Münster, die bereits seit 1816 kreisfrei war, wurde mit der Preußischen Kreisordnung vom 1. April 1887 ebenfalls zu einem Stadtkreis. Ab dem 1. Oktober 1953 ist die Bezeichnung kreisfreie Stadt.
Änderung der Schreibweise der Gemeinden mit C bzw. K
Die Änderung der Schreibweise etlicher Gemeinden mit einem ursprünglichen C, das in ein K geändert wurde, wird in der Liste in der Regel nicht berücksichtigt. Gemeinden, die im 19. Jahrhundert häufig mit C geschrieben wurden, wurden mit Verweis auf die Schreibweise mit K in die Liste aufgenommen. Da die Gemeinde Courl ihre Schreibweise in Kurl (ohne o) änderte, steht sie in beiden Schreibweisen mit den dazugehörenden Angaben in der Liste.
Liste
A