Ichinomiya (, -shi) ist eine japanische Stadt in der Präfektur Aichi.

Geographie mini|Ichinomiya Ichinomiya liegt nordwestlich von Nagoya und westlich von Kōnan. Der Fluss Kiso durchfließt die Stadt von Nordosten nach Südwesten.

Geschichte Ichinomiya entwickelte sich in der Edo-Zeit als Ort um einen Schrein, den Masumida-Schrein, und als Marktplatz. Heute ist der Hauptwirtschaftszweig Textilien, insbesondere solche aus Wolle. Der Ort erhalt am 1. September 1921 Stadtstatus. Am 1. April 2005 wurde die Stadt Bisai (, -shi) und die Chō Kisogawa (, -chō) des Landkreises Haguri eingemeindet.

Verkehr Ichinomiya ist über die Meishin-Autobahn, die Tōkai-Hokuriku-Autobahn sowie die Nationalstraßen 22 und 155 erreichbar. Es gibt zwei bedeutende Bahnhöfe, die parallel zueinander liegen. Der Bahnhof Meitetsu Ichinomiya wird durch die Meitetsu Nagoya-Hauptlinie und die Meitetsu Bisai-Linie bedient, der Bahnhof Owari-Ichinomiya durch die Tōkaidō-Hauptlinie. Von 1924 bis 1953 bestand mit der Meitetsu Okoshi-Linie ein Straßenbahnbetrieb.

Söhne und Töchter der Stadt Masaaki Kanda (* 1951), Gouverneur von Aichi Naoko Nishizawa (* 1945), Agrarchemikerin und Hochschullehrerin Tokito Oda (* 2006), Rollstuhltennisspieler Yukiko Okada (1967–1986), Sängerin Yūzō Takamidō (* 1988), Shorttracker Asanowaka Takehiko (* 1969), Sumōringer Arina Tanemura (* 1978), Mangaka Tōru Tani (* 1954), Philosoph

Angrenzende Städte und Gemeinden Präfektur Aichi Iwakura Inazawa Kōnan Kitanagoya Haruhi Präfektur Gifu Hashima Kakamigahara Ginan Kasamatsu

Literatur S. Noma (Hrsg.): Ichinomiya. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 582.

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