mini|150px|Unterbezirke und Regionen des Südbezirks Der Südbezirk (, amtlich Die arabische Wikipedia nutzt abweichend von der amtlichen arabischen Bezeichnung auch die Formulierung .) in Israel ist einer der sechs Bezirke des Landes und der flächenmäßig größte. Er ist 14.185 Quadratkilometer groß, hat 1.386.000 Einwohner und erstreckt sich über große Teile des Negevs und der ʿArava. Etwa 80 % der Bezirksbewohner sind Hebräer, 13 % Araber und sieben Prozent Sprecher anderer Sprachen.

Geschichte Die israelische Regierung richtete als Gliederungsebene 1953 Bezirke ein, teils territorial den palästinensischen Verwaltungseinheiten (Distrike und Subdistrike) sehr ähnlich wie im Falle des israelischen Südbezirks als Nachfolger des palästinensischen Südlichen Distrikts. Zumal die amtlichen Bezeichnungen für palästinensische und nachfolgend israelische Verwaltungsgebiete dieser Ebene auf Hebräisch wie auf Arabisch identisch sind. Andere israelische Bezirke blicken weder territorial noch namentlich auf palästinensische Vorgänger zurück, da gemäß Verlauf der Grünen Linie der drei Waffenstillstandsabkommen von 1949 teils erhebliche territoriale Umgliederungen notwendig waren. Der palästinensische Südliche Distrikt gliederte sich in zwei Subdistrikte, jenen Beershebas und denjenigen Gasas. Gasa war Sitz des einen Subdistrikts wie auch des Südlichen Distrikts insgesamt.

Der im November 1947 vorgeschlagene UN-Teilungsplan für Palästina sah die Aufteilung des 1920 geschaffenen palästinensischen Subdistrikts Beersheba in drei territorial getrennte Bereiche vor. Da die UNO ihrem Teilungsvorschlag im Mai 1948 gegen die arabischen Invasionen nicht zu Nachdruck verhalf, z. B. durch UN-Tuppen die den seit Dezember 1947 angekündigten Invasoren aus arabischen Nachbarstaaten entgegen treten würden, entschied das von den Invasoren bevorzugte Kriegsglück, statt einer Verhandlungseinigung, die Aufteilung Palästinas (22 % gewannen die Invasoren, den Rest Israel). Dadurch blieb der Subdistrikt Beersheba im Wesentlichen, von kleinen territorialen Abstrichener südwestlich Hebrons, als Gebietseinheit erhalten und blieb auch im neuen Israel weiter Verwaltungseinheit. Da der Subdistrikt Gasa nunmehr geteilt war, der Nordwesten mit Gasa selbst zählte zum ägyptischen Besatzungsgebiet, ordnete Israels Regierung die im Lande gelegenen Teile dieses Subdistrikts dem Subdistrikt Beersheva zu. Die amtliche Bezeichnung für palästinensische Subdistrikte und israelische Unterbezirke ist auf Hebräisch und Arabisch identisch.

Bevölkerungsentwicklung JahrEinwohnerzahlZensus 1983478.700Zensus 1995753.500Zensus 20081.067.400Schätzung 20211.386.000

Gliederung Das Gebiet ist in die zwei Unterbezirke (https://milog.co.il/נפות) Beʾer Scheva und Aschqelon unterteilt. Die Siedlungen sind in Regionalverwaltungen ( https://milog.co.il/מוֹעָצוֹת_אֵזוֹרִיּוֹת), Gemeindeverwaltungen (https://milog.co.il/מוֹעָצוֹת_מְקוֹמִיּוֹת) und Stadtverwaltungen (https://milog.co.il/עִירִיּוֹת) organisiert.

Unterbezirke: mit Niqqud (Plene = ) Stadt­verwaltungen: () Gemeinde­verwaltungen: () Regional­verwaltungen: () Unterbezirk Aschqelon () hebr. arab. Aschdod (Plene: ) mit Niqqud Aschkelon () Kirjat Gat () Kirjat Malʾachi () Sderot () Beʾer Tuvia () / Chof Aschqelon () / Joʾav () / Lachisch () / Newe Midbar / () Al-Qaysum (arab. ) () / Schaʿar haNegev () / Schafir () / Sdot Negev () / Unterbezirk Beʾer Scheva () ʿArad (Plene: ) mit Niqqud Beʾer Scheva () Dimona () Eilat () Netiwot () Ofakim () Rahat (hebr. ) / arab. ʿArʿara baNegev / () Chura () / Jerocham () / Ksefa () / Laqijja () / Lehavim () / Meitar () / Mitzpe Ramon () / ʿOmer () / Segev-Schalom () / Tel Scheva () / Bnei Schimʿon () Chevel Eilot () Eschkol () HaʿArava haTichona () Merchavim () Ramat Negev () Tamar ()

Siehe auch Negev Bezirke Israels Liste der Städte in Israel

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Bezirk in Israel Kategorie:Negev

Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1953