Ülkü Akbaba (; * 9. März 1958 in Istanbul) ist eine türkisch-österreichische Schauspielerin, Dramaturgin, Regisseurin, Film- und Theaterautorin. Auch engagiert sie sich als Integrationsexpertin in der österreichischen Migrationspolitik.

Leben Bereits als Kind trat Akbaba ab Mitte der 1960er Jahre in einer Reihe türkischer Spielfilme auf, zuletzt in Kizim ve ben (dt.: Meine Tochter und ich, 1969).

Bis 1980 spielte sie in der Türkei Theater. Sie hatte unter anderem verschiedene Engagements in Istanbul, wo sie auch erste Regieassistenzen übernahm. Ab 1980 begann sie dann in der Wiener freien Theaterszene zu wirken. Sie studierte dort am Konservatorium Schauspiel und Regie und schloss als Magistra der Theater- und Filmwissenschaft ab.

Anfang der 1990er Jahre wurde sie künstlerische Leiterin des Theaters IODO, wo sie auch eigene Stücke wie Das Meer und die Frauen (1990) und Die Trommel (1992) auf die Bühne brachte. Später verlegte sie ihre Arbeitsschwerpunkte auf kulturelle Projekte in den Bereichen Film, Literatur und Wissenschaft. So organisierte sie 1998 für IODO – Kunst und Kultur das Filmfestival Neue Filme aus der Türkei, veranstaltete Lesefeste und drehte Dokumentarfilme.

Filmografie als Darstellerin: 1974: Kartal yuvası 1970: Avare 1969: Kızım ve ben (dt.: Meine Tochter und ich) 1968: Agora meyhanesi 1966: Eli maşalı 1966: Oduncunun çocukları 1965: Hiçkirik als Regisseurin (Dokumentarfilme): 1987: Und der Himmel war grau 1998: Different Voices 2003: Kaffee – der Weg vom Orient in den OkzidentARD: Kaffee - der Weg vom Orient in den Okzident 2008: Grenzgängerinnenvienna.at: Frauen zwischen Migration, Konvention und Revolte: Grenzgängerinnen bietet Einblicke in die unterschiedlichen Lebensgeschichten von sieben Frauen, die in Wien leben.

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Einzelnachweise

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