Weil ich ein Mädchen bin ist ein satirischer US-amerikanischer Spielfilm der Regisseurin Jamie Babbit aus dem Jahr 1999.
Handlung Megan ist eine Spitzenschülerin, geht seit zwei Jahren mit Jared, dem beliebtesten Footballspieler der Schule, und besucht regelmäßig die Kirche. Allerdings ernährt sie sich vegetarisch, küsst ihren Freund nicht gerne und in ihrem Spind hat sie Bilder von Frauen. Denn deshalb wird sie sowohl von ihren Freunden als auch von ihren Eltern – nur nicht von sich selbst – für lesbisch gehalten und in Mary Browns Rehabilitations-Camp „True Directions“ geschickt.
Im Camp sollen in einem 5-Schritte-Programm aus den homosexuellen Jugendlichen glückliche, heterosexuelle Menschen werden. Dort lernt Megan die rebellische Graham kennen und verliebt sich in sie. Während eines heimlichen nächtlichen Ausfluges in einen homosexuellen Club küssen die beiden sich zum ersten Mal. Die Beziehung zwischen den beiden fliegt jedoch auf und zerbricht unter dem Druck der Campleiterin und der Familien. Megan wird von der Schule verwiesen und darf auch nicht mehr bei ihren Eltern wohnen. Sie findet Unterschlupf bei Lloyd und Larry, einem Paar, bei dem auch schon andere Teenager untergekommen sind. Unter anderem auch Dolph, der aus „True Directions“ vorzeitig ausgeschieden ist.
Graham entscheidet sich unter Druck dafür, bei der Abschlussprüfung des Camps, einer Art Sex-Simulation, mit Rock, dem schwulen Sohn der Campleiterin scheinbar zu „schlafen“. Megan taucht bei der Abschlussfeier auf und Graham geht mit ihr.
Im Abspann wird Megans Vater gezeigt wie er sich bei einem Treffen der PFLAG („Parents, Families and Friends of Lesbians and Gays“) vorstellt. Das letzte Bild zeigt eine verkleidete Mary Brown bei dem Treffen unter den Eltern sitzen.
Kritik
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1999 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Homosexualität im Film