Pasquale Aleardi (* 1. Juni 1971 in Dietikon, Kanton Zürich) ist ein Schweizer Filmschauspieler und Musiker.
Leben Pasquale Aleardi ist Sohn griechisch-italienischer Immigranten in die Schweiz. Er wuchs dreisprachig (Deutsch, Italienisch und Griechisch) auf. Seine Jugend beschreibt er als „sehr laut“, in mehreren Zimmern seines Elternhauses sei ein Fernsehgerät gelaufen. Nach seiner Matura 1992 besuchte er die Theaterhochschule Zürich. Er betätigt sich auch als Sänger und ist seit 2004 Mitglied des Kölner Musikprojektes Big Gee. auf moviesection.de
Aleardi ist seit 2016 mit der Schauspielerin Petra Aleardi (geborene Auer) verheiratet und lebt mit ihr und ihren beiden Söhnen in Zürich.
Wirken Während seiner Ausbildung wurde Aleardi für seine erste Schweizer Kino-Hauptrolle in Tschäss engagiert. 1995 verliess er die Theaterhochschule und ging nach Deutschland, wo er Engagements an Theatern in Bonn, Düsseldorf und Köln annahm. Nach Auftritten auf deutschen Bühnen wie in Der grosse Knall von Arthur Miller wechselte er zum Film. So spielte er unter anderem an der Seite von Veronica Ferres in dem Fernsehzweiteiler Für immer verloren, für sein deutsches Kinodebüt Nachts im Park besetzte man ihn, neben Heike Makatsch und Heino Ferch, mit der Hauptrolle. In der Bertolt-Brecht-Verfilmung Baal übernahm er die Rolle des Ekart neben Matthias Schweighöfer und trat als J.D. Salinas in dem Science-Fiction-Horrorfilm Resident Evil auf.
Als Copilot Peter Landolt trat Aleardi 2006 in der Schweizer Kinoproduktion Grounding – Die letzten Tage der Swissair auf. In Deutschland spielte er 2006 im Frühjahr bei der Berlinale in dem Film Schöner Leben sowie in der Theaterverfilmung von Frank Wedekinds Lulu. In der Anke-Engelke-Serie Ladyland stellte er sein Comedy-Talent unter Beweis. Im Herbst 2006 startete die deutsche Kinokomödie Wo ist Fred?, in welcher Aleardi als egozentrischer Marketingmanager Alexandra Maria Lara, Jürgen Vogel und Til Schweiger das Leben schwer macht. Zeitgleich startete in der Schweiz die Fernsehproduktion Süssigkeiten, in welcher er als charmanter Blender seine Firma mit allen Tricks vor dem Ruin zu retten versucht.
Im Jahr 2008 wurde in Hamburg die Band Pasquale Aleardi & Die Phonauten gegründet. Sie besteht aus Pasquale Aleardi (Gesang, Gitarre) und den beiden Musikern Jörg "Spike" Hamers (Bass, Gitarre, Gesang) und Marc "Mary" Leymann (Schlagzeug, Percussion, Gesang). Ihr Musikstil ist eine Mischung aus Soul, Pop, Chanson und Musik-Kabarett. Die Band, die vorwiegend in Deutschland und der Schweiz auftritt, nennt ihre Eigenkompositionen "Antidepressionsmusik".https://www.pasqualealeardiunddiephonauten.de/
Seit 2014 spielt Aleardi die Hauptrolle in der TV-Kriminalfilmreihe Kommissar Dupin. 2015 übernahm er im Musical Chicago in Stuttgart die Rolle des Anwalts Billy Flynn.Darstellerprofil Pasquale Aleardi Im Musical Paramour, eine Produktion von Cirque du Soleil, spielte Aleardi in Hamburg 2019 eine der Hauptrollen.
Im Jahr 2020 erhielt er für eine Nebenrolle als Bordzauberer Costa in Philipp Stölzls Musicalfilm Ich war noch niemals in New York (2019) eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis.Nominierungen 2020. In: deutscher-filmpreis.de (abgerufen am 11. März 2020).
Ende 2023 nahm Aleardi als «Lulatsch» an der neunten Staffel der ProSieben-Show The Masked Singer teil. Er erreichte das Finale und belegte den zweiten Platz.
2026 übernahm Pasquale Aleardi eine der vier Hauptrollen im Schweizer Kinofilm Ewigi Liebi, eine Verfilmung des erfolgreichen Bühnenmusicals aus dem Jahr 2007. Der Film ist Musical, Zeitreise und Romantische Komödie in einem. Aleardi performt darin neben seiner Rolle als Liebesinteresse von Susanne Kunz mehrere Klassiker des Schweizer Mundart Pop/Rock: Gib mer e Chance und Bring en hei von Baschi, Müeh mit de Chüeh von Trauffer, 079 von Lo & Leduc und Scharlachrot von Patent Ochsner (zusammen mit Luca Hänni).
Filmografie 1994: Tschäss 1995: Das sprechende Grab 2001: Mein Vater die Tunte 2001: Die Salsaprinzessin 2002: Nachts im Park 2002: Weihnachtsmann gesucht 2002: 24 heures de la vie d' une femme 2002: Resident Evil 2003: Für immer verloren 2003: Jagd auf den Flammenmann 2003: Wie krieg ich meine Mutter gross? 2004: Baal 2004: Schöne Männer hat man nie für sich allein 2005: Die Bullenbraut – Ihr erster Fall 2006: Grounding – Die letzten Tage der Swissair 2006: Schöner Leben 2006: Die Sturmflut 2006: Süssigkeiten 2006: Wo ist Fred? 2007: Der letzte Zeuge – Totgeschwiegen 2007: Sperling und die kalte Angst (Fernsehreihe) 2007: Manatu – Nur die Wahrheit rettet Dich 2007: Verrückt nach Clara 2007: Erdbeereis mit Liebe 2007: Vermisst – Liebe kann tödlich sein 2007: Polizeiruf 110: Tod eines Fahnders 2007: Keinohrhasen 2008: Eine bärenstarke Liebe 2008: Fast Track: No Limits 2008: Willkommen im Westerwald 2009: Dutschke 2008: Der Tag, an dem ich meinen toten Mann traf 2009: Vulkan 2009: Taxiphone 2010: Im Spessart sind die Geister los 2010: Masserberg 2011: Schicksalsjahre 2011: Ein Sommer in Paris 2011: What a Man 2011: Männerherzen … und die ganz ganz grosse Liebe 2012: Im Brautkleid meiner Schwester 2012: München 72 – Das Attentat 2012: Schleuderprogramm 2012: Herztöne 2012: Nur eine Nacht 2013: Stärke 6 2013: Wer liebt, lässt los! 2013: Tatort: Die Wahrheit stirbt zuerst (Fernsehreihe) 2013: Robin Hood und ich 2013: Papa auf Probe seit 2014: Kommissar Dupin (Reihe) 2014: Bretonische Verhältnisse 2014: Bretonische Brandung 2015: Bretonisches Gold 2017: Bretonischer Stolz 2017: Bretonische Flut 2018: Bretonisches Leuchten 2019: Bretonische Geheimnisse 2020: Bretonisches Vermächtnis 2021: Bretonische Spezialitäten 2022: Bretonische Idylle 2023: Bretonische Nächte 2024: Bretonischer Ruhm 2025: Bretonische Sehnsucht 2014: Honig im Kopf 2015: Die Kleinen und die Bösen, Kino 2016: Gotthard 2017: Für Emma und ewig 2017: Das Pubertier (Fernsehserie) 2019: Ich war noch niemals in New York 2019: Bingo im Kopf (Fernsehfilm) 2022: The Ordinaries 2023: Weihnachtspäckchen ... haben alle zu tragen 2023: Die verkaufte Prinzessin (Märchenfilm) 2024: Bis zur Wahrheit 2026: Ewigi Liebi
Musical 1999: Blume von Hawai (Operette) 2000: Tabaluga & Lilli 12/2014 – 03/2015: Chicago in Stuttgart 04/2019 – 07/2019: Cirque Du Soleil Paramour in Hamburg 11/2024 – 06/2025: Billiy Elliot in Zürich 11/2025 – 05/2026: Grand Finale in Basel
Diskografie Singles 2017: Ein bisschen für immer
Auszeichnungen 2011: Nominierung für die Goldene Nymphe für Schicksalsjahre (bester Hauptdarsteller) 2017: Schweizer Fernsehfilmpreis im Rahmen der Solothurner Filmtage für Gotthard 2020: Nominierung für den Deutschen Filmpreis für Ich war noch niemals in New York (Beste männliche Nebenrolle) Weblinks
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Agenturseite Above the Line
Einzelnachweise
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