Der René-Marcic-Preis wird vom Land Salzburg seit 1979 jährlich (mit einigen Aussetzungen) für überragende publizistische Leistungen verliehen.
Der nach dem Publizisten und Rechtsphilosophen René Marcic benannte Preis ist seit 2012 mit 6.100 EuroPresseaussendung des Landes Salzburg zur Preisverleihung 2012 dotiert.
Preisträger
Kritik Die Preisverleihung 1988/1989 stieß u. a. wegen der NS-Vergangenheit der Preisträger auf Kritik. In der Diskussion tauchten auch als antisemitisch beurteilte Aussagen von René Marcic gegenüber Peter de Mendelssohn aus dem Jahr 1949 auf. Die SPÖ-Fraktion im Salzburger Landtag forderte daher die Umbenennung des Preises. Die ehemalige Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) ließ die Vorwürfe von einer wissenschaftlichen Kommission prüfen. Diese gelangte zu einer Entlastung von René Marcic.Marcic: "Keine Sympathie mit nationalsozialistischem Regime". Salzburger Landeskorrespondenz vom 30. August 2007.
Quellen
Fritz Hausjell: Braune Federn - Zum Ende des Gedenkjahres: Wie Nazi-Journalisten nach dem Krieg in Österreich erstaunliche Karrieren machen konnten. Die Zeit 50/2005. Gert Kerschbaumer: Die weiße Weste. Zum René-Marcic-Preis 1988/89 der Salzburger Landesregierung. Medien & Zeit, 1/1989. Roland Floimair (Hrsg.): René-Marcic-Preis : Preisträger 1988/1989 bis 2009. Schriftenreihe des Landespressebüros, Serie „Salzburg Dokumentationen“, Nr. 118. (PDF; 1,4 MB) Salzburg (Land Salzburg, Landespressebüro) 2009. ISBN 978-3-85015-237-2
Einzelnachweise
Kategorie:Literaturpreis (Österreich) Kategorie:Kultur (Land Salzburg) Kategorie:Erstverleihung 1979