Jan Jarota (* 9. Dezember 1953 in Łomża) ist ein polnischer Politiker (SN, BdP, LPR, NP, LN, PR). Er gehörte dem Sejm von 2005 bis 2007 in dessen V. Wahlperiode an.

Leben und Beruf Jarota absolvierte zunächst ein veterinärmedizinisches Studium an der landwirtschaftlich-technischen Akademie in Olsztyn, das er 1978 abschloss. Anschließend arbeitete er als Tierarzt. 1996 erwarb er zudem einen Masterabschluss in Theologie an der Katholischen Theologischen Akademie in Warschau.

Jarota ist verheiratet.

Politik Nach der politischen Wende in Polen schloss Jarota sich der wiedergegründeten Stronnictwo Narodowe (SN) an. Er wurde 1990 deren örtlicher Vorsitzender in Łomża. Bei der Parlamentswahl 1991 kandidierte er erfolglos für die SN zum Sejm. Von 1994 bis 1998 war er für die SN Mitglied des Stadtrates von Łomża. Bei der Parlamentswahl 1997 kandidierte er auf der Liste des Wahlbündnisses Blok dla Polski, an dem sich die SN beteiligt hatte.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. Juli 2026. Dieser scheiterte aber mit nur 1,4 Prozent der Stimmen an der Sperrklausel. Bei den Selbstverwaltungswahlen 1998 kandidierte er auf der Liste der Vereinigung „Rodzina Polska“ erfolglos zum Sejmik der Woiwodschaft Podlachien. Nach der Auflösung der Stronnictwo Narodowe schloss er sich der Liga Polskich Rodzin (LPR) an, für die er bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 erneut in den Stadtrat gewählt wurde,Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 24. September 2024. dessen Präsident er bis zu seiner Wahl in den Sejm war. Ebenfalls 2002 kandidierte er erfolglos für das Amt des Stadtpräsidenten von Łomża: Mit 8,5 % der Stimmen verpasste er den Einzug in die Stichwahl.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 24. September 2024. Bei der Europawahl 2014 bewarb er sich für die LPR vergeblich um ein Mandat im Europaparlament.Ergebnis in Dziennik Ustaw 2004, Nr. 137, S. 9575.

Bei der Parlamentswahl 2005 errang er ein Abgeordnetenmandat der LPR im Sejm.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. Juni 2026. Er wurde mit 3.763 Stimmen aus dem Wahlkreis 24 Białystok gewählt. Bei der Parlamentswahl 2007 bewarb er sich erfolglos um eine Wiederwahl, da die LPR mit nur noch 1,3 % der Stimmen an der 5-%-Hürde gescheitert war.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. Juni 2026. Im Folgejahr verließ er die Liga Polskich Rodzin, die bei der Wahl nahezu ihre gesamte Wählerschaft eingebüßt hatte, und schloss sich der Naprzód Polsko an, die sich aber bereits 2010 wieder auflöste. Anschließend kandidierte er bei den Selbstverwaltungswahlen 2010 auf der rechtsgerichteten Liste „Wspólnota Samorządowa“ für den Stadtrat von Łomża, wurde aber zunächst nicht gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 24. September 2024. 2012 rückte er jedoch in den Gemeinderat nach. 2013 schloss er sich der Liga Narodowa an und wurde deren stellvertretender Vorsitzender in der Woiwodschaft Podlachien. Aber bereits 2014 trat er zur Polska Razem von Jarosław Gowin über, für die er bei den Selbstverwaltungswahlen 2014 ohne Erfolg für den Stadtrat von Łomża antrat.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 26. September 2024. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2018 kandidierte er für die lokale Liste „Przyjazna Łomża“ ebenfalls erfolglos zum Stadtrat.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 26. September 2024.

Weblinks Abgeordneten-Biographie des Sejm

Einzelnachweise

Kategorie:Absolvent der Universität Ermland-Masuren Kategorie:Sejm-Abgeordneter (Dritte Republik) Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert) Kategorie:LPR-Mitglied Kategorie:Tierarzt Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1953 Kategorie:Mann