Aleksander Antoni Chłopek (* 13. Dezember 1946 in Chrzanów) ist ein polnischer Politiker (UD, UW, AWS, PiS, SP). Er war von 2005 bis 2011 Abgeordneter des Sejm in der V. und VI. Wahlperiode.
Leben und Beruf Er beendete sein Studium der Polonistik an der Fakultät für polnische Philologie der Jagiellonen-Universität in Krakau. Später absolvierte er ein Aufbaustudium zu zeitgenössischer Literatur an der Schlesischen Universität in Katowice und ein Theaterstudium am Landeskulturzentrum ebenda. Er arbeitete bis zu seiner Pensionierung als Lehrer.
Politik In den 60er Jahren arbeitete er in der akademischen Seelsorge an der Annakirche in Krakau und wurde vom kommunistischen Służba Bezpieczeństwa (Sicherheitsdienst) überwacht. Von 1978 bis 1981 gehörte er der Polska Zjednoczona Partia Robotnicza (PZPR) an, im Jahr 1980 trat er der oppositionellen Gewerkschaft Solidarność bei. In den Jahren 1992 bis 1995 war er in den Parteien Unia Demokratyczna (UD), für die er bei der Parlamentswahl 1993 erfolglis zum Sejm kandidiert hatte,Ergebnis in Monitor Polski 1993, Nr. 50, S. 662. und Unia Wolności (UW) aktiv. Von 2001 bis 2012 gehörte er der Prawo i Sprawiedliwość (PiS) an und beteiligte sich dann am Aufbau der Solidarna Polska in Gliwice.„Solidarna Polska – Nowa nadzieja… dla Aleksandra Chłopka“ auf infogliwice.pl, abgerufen am 11. November 2024.
In den Jahren 1990 bis 1998 sowie 2002 bis 2005 war er Stadtrat in Gliwice. Zuletzt wurde er bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 auf der Liste des Wahlkomitees „Prawo, Sprawiedliwość, Rodzina- Inicjatywa Samorządowa“ gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 3. August 2026. Bei den Selbstverwaltungswahlen 1998 hatte er erfolglos für das Wahlbündnis Akcja Wyborcza Solidarność zum Stadtrat kandidiert. Nachdem er 2001 noch erfolglos für die PiS zum Seijm kandidiert hatte,Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 3. August 2026. wurde er bei den Parlamentswahlen 2005 über die Liste der PiS für den Wahlkreis Gliwice mit 5366 Stimmen in den Sejm gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 3. August 2026. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2006 bewarb er sich erfolglos um den Posten des Stadtpräsidenten von Gliwice, er erreichte nur 26,75 % und kam damit bei der Wiederwahl von Amtsinhaber Zygmunt Frankiewicz auf den zweiten Platz.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 3. August 2026. Bei den Parlamentswahlen 2007 wurde er zum zweiten Mal in den Sejm gewählt, diesmal mit 5762 Stimmen.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 3. August 2026. Er war Mitglied der Sejm-Kommissionen für die Verbindung mit der Polonia im Ausland sowie für Erziehung, Wissenschaft und Jugend. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2010 kandidierte er erneut vergeblich für das Stadtpräsidentenamt in Gliwice. Mit 15,6 % der Stimmen belegte er dieses Mal den dritten Platz.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 3. August 2026. Bei der Parlamentswahl 2011 verpasste er die Wiederwahl und schied aus dem Sejm aus.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. November 2024.
Ehrungen 2017 Krzyż Wolności i SolidarnościVerleihnachricht in Monitor Polski 2017, Nr. 315. 2017 Goldenes Verdienstkreuz der Republik PolenVerleihnachricht in Monitor Polski 2017, Nr. 563.
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Einzelnachweise
Kategorie:Sejm-Abgeordneter (Dritte Republik) Kategorie:Absolvent der Schlesischen Universität Kategorie:PZPR-Mitglied Kategorie:UD-Mitglied Kategorie:UW-Mitglied Kategorie:AWS-Mitglied Kategorie:PiS-Mitglied Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Träger des Goldenen Verdienstkreuzes der Republik Polen Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1946 Kategorie:Mann