Dürnstein in der Steiermark war eine Gemeinde mit 278 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013)Land Steiermark: Endgültiger Bevölkerungsstand am 31.10.2013 (Excel-Datei, 72 kB; abgerufen am 3. Februar 2025) im politischen bzw. Gerichtsbezirk Murau in der Steiermark.
Geografie Geografische Lage Dürnstein in der Steiermark liegt ca. 20 km südöstlich von Murau und ca. 5 km nördlich von Friesach. Der Hauptort liegt im Olsatal, unmittelbar bevor sich dieses ins Friesacher Feld öffnet.
Gliederung Das ehemalige Gemeindegebiet umfasste die einzige Katastralgemeinde Dürnstein bzw. zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand ):
Dürnstein in der Steiermark () Wildbad Einöd ()
Ehemalige Nachbargemeinden Von Norden, im Uhrzeigersinn: Sankt Marein bei Neumarkt (Bezirk Murau) Mühlen (Bezirk Murau) Friesach (Bezirk St. Veit an der Glan, Kärnten)
Geschichte Das früheste Schriftzeugnis ist von 1144 und lautet „castro Dierenstein“. Der Name geht auf althochdeutsch diorna (edle Frau) und stein (Burg aus Stein) zurück. Der Burgname ging auf die Siedlung über.
Die politische Gemeinde Dürnstein wurde 1849/50 errichtet.Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 7. Oktober 1850, Nr. 378.
Im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform ist sie seit 2015 mit den Gemeinden Neumarkt in Steiermark, Kulm am Zirbitz, Mariahof, Perchau am Sattel, Sankt Marein bei Neumarkt und Zeutschach zusammengeschlossen,Steiermärkische Gemeindestrukturreform bei gemeindestrukturreform.steiermark.at. die neue Gemeinde führt den geänderten Namen Marktgemeinde Neumarkt in der Steiermark. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG.§ 3 Abs. 7 Z 2 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. . S. 3. Eine Beschwerde, die von der Gemeinde gegen die Zusammenlegung beim Verfassungsgerichtshof eingebracht wurde, war nicht erfolgreich.Erkenntnis des VfGH (PDF) vom 24. November 2014, G 62/2014, G 141/2014.
Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Grenzmaut zwischen Kärnten und Steiermark, um 1820, Lith. Anstalt J.F. Kaiser, Graz
Burgruine Dürnstein
Wirtschaft und Infrastruktur Laut Arbeitsstättenzählung 2001 gab es 11 Arbeitsstätten mit 56 Beschäftigten in der Gemeinde sowie 107 Auspendler und 32 Einpendler. Es gab 21 land- und forstwirtschaftliche Betriebe (davon fünf im Haupterwerb), die zusammen 933 ha bewirtschaften (Stand 1999).
Politik Gemeinderat Der Gemeinderat bestand aus neun Mitgliedern und setzte sich seit der Gemeinderatswahl 2010 aus Mandataren der folgenden Parteien zusammen: 3 ÖVP 6 SPÖ
Wahlergebnisse Gemeinderatswahl 2010: ÖVP 88 Stimmen / 36,97 % SPÖ 150 Stimmen / 63,03 %
Wappen links|60px Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Jänner 1987. Blasonierung (Wappenbeschreibung): „Über Grün in silbernem Schildhaupt ein schreitender gehörnter schwarzer Panther mit offenem Rachen.“Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 37, 1987, S. 34.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Gemeinde Hugo Spitzer (1854–1936), Philosoph und Soziologe
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
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