Alfred von Exner-Ewarten (* 18. Mai 1875 in Wien; † 8. November 1921 ebenda) war ein österreichischer Chirurg. __NOTOC__ Alfred Exner entstammte einer Akademikerfamilie. Er war der Sohn des 1917 als "Ritter von Ewarten" geadelten Sigmund Exner und der Emilie Exner. Sein Bruder Felix (1876–1930) wurde Meteorologe. Das Adelsprädikat im Namen wurde 1919 mit dem Adelsaufhebungsgesetz abgeschafft.
Er studierte Medizin an den Universitäten Wien und Heidelberg, 1900 promovierte er zum Dr. med. Ab 1909 war er Privatdozent für Chirurgie, ab 1912 tit. ao. Professor. Während des Ersten Weltkrieges war er chirurgischer Chefarzt im Garnisonspital n. 1. Von 1917 bis 1919 war er Primarius am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien. Seine Spezialgebiete waren Gallensteinerkrankungen und die Radiumtherapie bei Karzinomen. Er erzielte 1903 erste Erfolge an der Universität Wien bei der Behandlung von Tochtergeschwülsten des Brustkrebses. Er starb im Alter von 47 Jahren nach langer Krankheit und wurde am Döblinger Friedhof bestattet. Neben seiner Witwe Adele hinterließ er fünf Kinder, darunter Helene von Exner.
Schriften (Auswahl) Ein neues Operationsverfahren bei tabischen Crises gastriques. In: Deutsche Zeitschrift für Chirurgie. Band 111, 1911, S. 576 ff.
Literatur
Berta Karlik, Erich Schmid: Franz Serafin Exner und sein Kreis. Ein Beitrag zur Geschichte der Physik in Osterreich. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1982, ISBN 3-7001-0437-5.
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Einzelnachweise
Kategorie:Chirurg Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien) Kategorie:Person (Cisleithanien) Alfred Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1875 Kategorie:Gestorben 1921 Kategorie:Mann