Al-Hilal (vollständiger Name ), im deutschen Sprachraum auch als Al-Hilal Riad bezeichnet, ist ein Sportverein aus Riad in Saudi-Arabien. Gegründet wurde der Verein 1957 als Olympic Club, ehe der Verein 1958 den heutigen Namen annahm.

Vereinsgeschichte (Fußball) Al-Hilal ist einer der erfolgreichsten Vereine des Landes und des Kontinents. Er spielt in der höchsten Liga des Landes, der Saudi Professional League. Die Heimspiele trägt der Verein im König-Fahd-Stadion aus.

Er ist national mit 18 Meisterschaften der Rekordsieger des Landes. In den Kontinentalwettbewerben der AFC triumphierte der Verein viermal in der AFC Champions League (zuletzt 2021) und zweimal im Pokalsiegerwettbewerb Asiens. Insgesamt erreichte der Klub achtmal das Finale eines der Kontinentalwettbewerbe. Lediglich zum Finale der Champions League 1987 trat man nicht an und Yumori FC gewann das Spiel kampflos.

Im Juni 2023 übernahm der saudische Staatsfonds Public Investment Fund (PIF) 75 % der Anteile an dem Verein. Der Fonds ist auch Mitbesitzer von Newcastle United und mehrerer weiterer saudischer Fußballklubs. Nachdem der Verein nach drei Meisterschaften in Folge in der Saison 2022/23 den dritten Platz belegt hatte, verpflichtete er in der folgenden Transferperiode eine Reihe von Top-Spielern aus Europa (darunter Neymar) für eine Summe von über 350 Millionen Euro.

Nach einem 2:0-Sieg im Viertelfinalrückspiel der AFC Champions League 2023/24 gegen den Ittihad FC stellte Al-Hilal einen Weltrekord auf. Mit 28 Siegen in Serie hatte der Verein häufiger am Stück im Profi-Bereich gewonnen als jeder andere Verein und überbot den Rekord des walisischen Clubs The New Saints FC (27). Die Serie endete mit einer 2:4-Niederlage gegen al Ain Club in der AFC Champions League am 17. April 2024 nach 43 Spielen ohne Niederlage und 34 Siegen in Folge.

Im Juni 2025 übernahm Simone Inzaghi den Cheftrainer-Posten. Bei der in den USA stattfindenden Klub-Weltmeisterschaft 2025 beendeten die Saudis ihre Gruppe hinter Real Madrid sowie vor Red Bull Salzburg und CF Pachuca auf dem zweiten Rang, der zur Teilnahme am Achtelfinale berechtigt. Dort traf man auf Manchester City und setzte sich in der Verlängerung mit 4:3 durch. Im Viertelfinale scheiterte man dann an Fluminense Rio de Janeiro.

Platzierungen Saison2004200520062007200820092010201120122013201420152016201720182019202020212022202320242025 Liga 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1Position4122121132232112111312

Mannschaftskader Stand: 20. September 2026

Vereinserfolge National Saudi Professional League (19)rsssf.org: Übersicht über die Meister Meister 1977, 1979, 1985, 1986, 1988, 1990, 1996, 1998, 2002, 2005, 2008, 2010, 2011, 2017, 2018, 2020, 2021, 2022, 2024 Vizemeister 1976, 1980, 1981, 1983, 1987, 1993, 1995, 1997, 2006, 2007, 2009, 2013, 2014, 2016, 2019, 2025

King Cup (12) Gewinner 1961, 1964, 1980, 1982, 1984, 1989, 2015, 2017, 2020, 2023, 2024, 2026 Finalist 1963, 1968, 1977, 1981, 1985, 1987, 2010, 2022

Saudi Crown Prince Cup (13) Gewinner 1964, 1995, 2000, 2003, 2005, 2006, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2016 Finalist 1957, 1999, 2014, 2015

Supercup (5) Gewinner: 2015, 2018, 2021, 2023, 2024

Kontinental AFC Champions League (4, Rekordsieger) Gewinner 1991, 2000, 2019, 2021 Finalist 1987, 1988, 2014, 2017, 2023

Asienpokal der Pokalsieger (2) Gewinner 1997, 2002

Asian Super Cup (2) Gewinner 1997, 2000 Verlierer: 2002

Interkontinental Afroasiatischer Pokal Finalist: 1992

FIFA-Klub-Weltmeisterschaft Finalist: 2022 Platz 4: 2019, 2021

Bekannte Spieler

Trainerchronik

Andere Abteilungen Im Verein gibt es auch für folgende Sportart eine eigene Abteilung: Basketball

Zum Beispiel spielten folgende Spieler für die Basketball-Abteilung

Jiří Hubálek

Desmond Penigar

Weblinks

Offizielle Website

Einzelnachweise

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