rechts|rahmenlos|hochkant=0.7|Ein Antiparallelogramm

Als Antiparallelogramm wird ein sich selbstüberschneidendes Viereck bezeichnet, dessen jeweils gegenüberliegende, also nicht benachbarte Seiten die gleiche Länge besitzen und bei dem sich (im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Parallelogramm) zwei Seiten schneiden und in der Regel nicht parallel liegen. Insbesondere ist es nicht konvex. Eine Spezialform des Antiparallelogramms ist das gekreuzte Rechteck, dessen zwei kürzere Seiten parallel zueinander liegen.

Stehen die Längen der benachbarten Seiten eines Antiparallelogramms im Verhältnis und hält man eine der beiden längeren Seiten fest, dann beschreibt der Mittelpunkt der gegenüberliegenden Seite eine Bernoullische Lemniskate.

Antiparallelogramm als Gelenkviereck Baut man ein Antiparallelogramm als Koppelgetriebe mit starren Seiten und Gelenken an den Eckpunkten auf, dann erhält man ein Gelenkviereck, das geradlinige Bewegungen in kreisförmige umwandeln kann, ähnlich einem Pleuel. (siehe hierzu auch Inversor von Hart)

Literatur

„ein Viereck, in welchem das eine Paar der Gegenseiten parallel, aber ungleich, das andere gleich, aber nicht parallel ist“. Dem vorliegenden Artikel liegt die Definition zugrunde, die in der weiter oben genannten Literatur verwendet wird.

Weblinks

Spektrum der Wissenschaft zeigt:Rollende Ellipsen, Das Antiparallelogramm, Harts Inversor, Das Antiparallelogramm (II)

Einzelnachweise

Kategorie:Viereck Kategorie:Vierecksgeometrie Kategorie:Getriebe Kategorie:Koppelgestänge