Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg zentriert|350px|Der Tod von General Mercer in der Schlacht von Princeton 1777, Gemälde von John Trumbull In der Schlacht von Princeton bleiben George Washingtons Truppen Sieger über die britischen Einheiten. zentriert|170px|Burgoynes Zug auf Albany, Juni bis Oktober 1777 Der britische General John Burgoyne versucht mit dem Saratoga-Feldzug die amerikanischen Einheiten zu spalten. zentriert|170px|Plan des Schlachtfeldes der Schlacht von Saratoga und Abbildung von John Neilsons Haus, des Hauptquartiers der Generale Benedict Arnold und Enoch Poor Er unterliegt den Amerikanern unter Horatio Gates jedoch in der Schlacht von Saratoga. 1777 in anderen Kalendern Armenischer Kalender 1225/26 (Jahreswechsel Juli) Äthiopischer Kalender 1769/70 (Jahreswechsel 10./11. September) Bengalischer Solarkalender 1182/83 (Jahresbeginn 14. oder 15. April) Buddhistische Zeitrechnung 2320/21 (südlicher Buddhismus); 2319/20 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) Chinesischer Kalender 74. (75.) Zyklus Jahr des Feuer-Hahns 丁酉 (am Beginn des Jahres Feuer-Affe 丙申) Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 1139/40 (Jahreswechsel April) Dangun-Ära (Korea) 4110/11 (2./3. Oktober) Iranischer Kalender 1155/56 (um den 21. März) Islamischer Kalender 1190/91 (8./9. Februar) Jüdischer Kalender 5537/38 (1./2. Oktober) Koptischer Kalender 1493/94 (10./11. September) Malayalam-Kalender 952/953 Seleukidische Ära Babylon: 2087/88 (Jahreswechsel April) Syrien: 2088/89 (Jahreswechsel Oktober) Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 1833/34 (Jahreswechsel April)

Ereignisse Politik und Weltgeschehen Amerika Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg

2. Januar: Die Zweite Schlacht von Trenton endet mit einem Sieg der amerikanischen Kontinentalarmee über britische Truppen. 3. Januar: In der Schlacht von Princeton bleiben George Washingtons Truppen Sieger über die britischen Einheiten. 13. Juni: Der französische Marquis de Lafayette trifft nördlich von Charleston in South Carolina ein und bietet der Kontinentalarmee seine unbezahlten Dienste im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg an.

14. Juni: Der Kontinentalkongress beschließt, das Sternenbanner als Flagge der Vereinigten Staaten zu verwenden. Juni: Der britische Saratoga-Feldzug unter General John Burgoyne beginnt.

miniatur|links|Fort Ticonderoga 5./6. Juli: Die British Army unter General Burgoyne nimmt in der Schlacht von Ticonderoga das gleichnamige Fort ein, nachdem sie den amerikanischen General Arthur St. Clair gezwungen hat, sich mit den Verteidigern zurückzuziehen. 7. Juli: Die Schlacht von Hubbardton endet mit einem Sieg der Briten über die Nachhut der sich aus Fort Ticonderoga zurückziehenden amerikanischen Streitkräfte 8. Juli: Großbritannien siegt in der Schlacht um Fort Ann, nachdem die Amerikaner sich in der falschen Annahme zurückgezogen haben, dass die Briten Verstärkung durch indianische Einheiten bekommen würden. 31. Juli: Durch einen Sonderbeschluss des Kontinentalkongresses wird der Marquis de Lafayette zum Generalmajor der Kontinentalarmee ernannt. 4. August: Die Belagerung von Fort Stanwix durch die Briten unter Barry St. Leger beginnt.

miniatur|links|Nicholas Herkimer gibt während der Schlacht von Oriskany verwundet am Baum sitzend Anweisungen, Bild von Frederick Coffay Yohn (1875–1933) 6. August: In der Schlacht von Oriskany, in der die Amerikaner das belagerte Fort Stanwix entsetzen wollen, wird eine amerikanische Miliz-Einheit unter General Nicholas Herkimer in einen Hinterhalt gelockt und durch probritische Loyalisten unter Barry St. Leger weitgehend aufgerieben. Auf britischer Seite nimmt ein großes Kontingent Indianer unter Joseph Brant und John Butler an dem Angriff teil. 16. August: In der Schlacht von Bennington besiegen die amerikanischen Milizen Einheiten der englischen Truppen, darunter hessische Soldaten. 25. August: Nach 21 Tagen Belagerung machen die amerikanischen Verteidiger des Forts Stanwix unter Peter Gansevoort einen Ausfall und besiegen die Briten entscheidend. Stanwix ist das einzige Fort der Amerikaner, das die Briten während des ganzen Krieges nie erobern können. 11. September: Die Briten unter General William Howe bereiten im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg in der Schlacht am Brandywine in Pennsylvania den Kolonisten unter George Washington eine Niederlage. Sie können auf Philadelphia vorrücken. 19. September bis 17. Oktober: Schlacht von Saratoga 19. September: Schlacht von Freemans Farm, Borgoynes Briten siegen unter schweren Verlusten 26. September: Im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg nehmen die Briten unter General William Howe die Stadt Philadelphia ein. 4. Oktober: Schlacht von Germantown, Sieg der Briten 6. Oktober: Schlacht um Fort Clinton und Fort Montgomery, Sieg der Briten 7. Oktober: Schlacht von Bemis Heights, Sieg der Amerikaner

miniatur|links|General Burgoyne kapituliert in Saratoga

17. Oktober: Der britische Saratoga-Feldzug endet mit der Kapitulation von General John Burgoyne im Namen der British Army, die gefangenen britischen Soldaten erhalten in der Folge den Namen Convention Army.

Weitere Ereignisse

Juni: Bei der Gouverneurswahl in New York wird George Clinton sowohl zum Gouverneur als auch zum Vizegouverneur gewählt. Als Folge davon tritt Clinton formell als Vizegouverneur zurück und der zweitplatzierte Pierre Van Cortlandt tritt das Amt an. 8. Juli: In Vermont wird die Sklaverei per Verfassungsergänzung (constitutional amendment) abgeschafft. 29. November: Mexikanische Bauern gründen in Alta California den Ort El Pueblo de San José De Guadalupe, die erste Siedlung in Kalifornien, die nicht aus einer Mission oder einem militärischen Posten hervorgeht.

Heiliges Römisches Reich

miniatur|links|hochkant|Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz 30. Dezember: Mit dem Tode Maximilians III. Joseph und dem damit verbundenen Aussterben der bayerischen Linie der Wittelsbacher erbt Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz aus der wittelsbacher Linie Pfalz-Sulzbach das Kurfürstentum Bayern. Österreich erhebt jedoch Anspruch auf Niederbayern und Oberpfalz und löst wenig später den Bayerischen Erbfolgekrieg aus.

Portugal/Spanien

mini|Akklamation für Königin Maria am 13. Mai, Gravur von 1778 In Portugal besteigt nach dem Tode Joseph I. am 24. Februar dessen Tochter Maria I. den Thron und entlässt den langjährigen Regierungschef des Landes, Sebastião José de Carvalho e Melo, Marquês de Pombal. 1. Oktober: Im Schloss La Granja de San Ildefonso wird der erste Vertrag von San Ildefonso zwischen Spanien und Portugal unterzeichnet. Er regelt Territorialansprüche über die Kolonie Sacramento in der Region La Plata im heutigen Uruguay, aber auch über die Inseln Annobón und Fernando Póo im Golf von Guinea und andere Territorien an der Küste Nigers sowie den Meeresarmen des Ogooués im Austausch für einen spanischen Rückzug aus dem Süden Brasiliens.

Pazifik

24. Dezember: James Cook entdeckt auf seiner dritten Südseereise ein Eiland, das er Weihnachtsinsel nennt.

Kultur Bildende Kunst

mini|El Quitasol, Francisco de Goya Francisco de Goya fertigt das Ölgemälde El quitasol, das als Vorlage für eine Tapisserie für den späteren König Karl IV. dient. Der nach diesem Bild für den Wandteppich als Vorlage dienende sogenannte Karton wird am 12. August an die königliche Wandteppichfabrik (Real Fábrica de Tapices de Santa Bárbara) in Madrid geliefert. 18. Oktober: Friedrich II., Landgraf von Hessen-Cassel, löst die Académie de Peinture et de Sculpture de Cassel aus dem Collegium Carolinum heraus.

Musik und Theater

30. Januar: Die Urfassung des empfindsamen Singspiels Lila von Johann Wolfgang Goethe wird anlässlich des 20. Geburtstages der Herzogin Luise von Sachsen-Weimar am Weimarer Liebhabertheater uraufgeführt. 1. April: Friedrich Maximilian Klingers Schauspiel Sturm und Drang wird in Leipzig durch die Schauspiel-Gesellschaft des Abel Seyler uraufgeführt. 8. Mai: Die Komödie The School for Scandal von Richard Brinsley Sheridan wird am Theatre Royal Drury Lane uraufgeführt.

mini|Nationaltheater Mannheim (Kupferstich der Brüder Klauber, 1782) Das Nationaltheater Mannheim wird auf Anregung des Kurfürsten Karl Theodor eröffnet. Im Frühjahr beginnt der Spielbetrieb an der ersten „deutschen Nationalschaubühne“ unter der Leitung von Theobald Hilarius Marchand. 19. Juni: Die Uraufführung der Oper Polly von Samuel Arnold findet am Little Theatre in London statt. 3. August: Die Komische Oper Il mondo della luna (Die Welt auf dem Monde) von Joseph Haydn wird im Schloss Esterházy in Eisenstadt uraufgeführt. Manchen Quellen zufolge verfasste Carlo Goldoni das Libretto. Laut anderen Quellen hat ein Unbekannter lediglich ein Libretto bearbeitet, das Carlo Goldoni für den Komponisten Baldassare Galuppi geschrieben hat. 22. August: Uraufführung der Oper April Day von Samuel Arnold im Little Theatre in London 8. September: Uraufführung der Oper Medonte, Rè di Epiro von Giuseppe Sarti am Teatro della Pergola in Florenz 23. September: Die Uraufführung der Oper Armide von Christoph Willibald Gluck auf das Libretto von Philippe Quinault nach Torquato Tasso erfolgt an der Académie Royale de musique in Paris.

Gesellschaft

miniatur|hochkant|Christian Schubart 23. Januar: In einer Stube des Klosters Blaubeuren wird der Dichter und Regimekritiker Christian Friedrich Daniel Schubart auf Befehl des württembergischen Herzogs Carl Eugen verhaftet. Schubart wird auf der Festung Hohenasperg zehn Jahre lang zum Objekt einer Umerziehung.

Geboren

Erstes Quartal

2. Januar: Christian Daniel Rauch, deutscher Bildhauer († 1857) 3. Januar: Elisa Bonaparte, Schwester von Napoleon Bonaparte, Fürstin von Lucca und Piombino und Großherzogin der Toskana († 1820) 7. Januar: Lorenzo Bartolini, italienischer Bildhauer († 1850) 7. Januar: Heinrich Schmelen, namibischer Gründer der Missionsstation Bethanien in Südwest-Afrika († 1848) 12. Januar: Stepan Dawydow, russischer Komponist († 1825) 14. Januar: William Martin Leake, englischer Archäologe († 1860) 15. Januar: Christian Krohg, norwegischer Jurist und Politiker († 1828) 21. Januar: Johann Heinrich Fuhr, deutscher Kaufmann († 1840) 22. Januar: Joseph Hume, britischer Politiker († 1855) 25. Januar: Karoline Jagemann, deutsche Schauspielerin († 1848) 3. Februar: John Cheyne, schottischer Arzt († 1836) 7. Februar: Severin Løvenskiold, norwegischer Statthalter († 1856) 9. Februar: Louise Brachmann, deutsche Schriftstellerin († 1822) 12. Februar: Friedrich de la Motte Fouqué, deutscher Dichter der Romantik († 1843) 21. Februar: Johann Heinrich Leberecht Pistorius, deutscher Kaufmann und Landwirt († 1858) 23. Februar: Gottfried Fleischmann, deutscher Mediziner und Hochschullehrer († 1850) 24. Februar: Mathias Weber, österreichischer Orgelbauer († 1848) 4. März: John Mattocks, US-amerikanischer Politiker († 1847) 5. März: Outerbridge Horsey, US-amerikanischer Politiker († 1842) 8. März: David Christoph Huber, Schweizer Geistlicher († 1836) 10. März: Johann Baptist Moralt, deutscher Musiker und Komponist († 1825) 15. März: Lea Mendelssohn Bartholdy, deutsche Pianistin, Musik- und Kulturförderin († 1842) 16. März: Gottlieb Kiessling, deutscher Pädagoge und Altphilologe († 1848) 17. März: Roger B. Taney, US-amerikanischer Jurist und Politiker, Oberster Bundesrichter der USA († 1864) 19. März: José María Bustamante, mexikanischer Komponist († 1861) 21. März: Georg von Rukavina, österreichischer General († 1849) 23. März: Karl Ludwig von Ficquelmont, österreichischer General und Staatsmann († 1857) 27. März: Carl Dörr, württembergischer Zeichner, Grafiker, Maler und Musiker († 1842)

Zweites Quartal

1. April: Michel Théodore Leclercq, französischer Schriftsteller († 1851) 7. April: Josef Karl Amrhyn, Schweizer Schultheiss († 1848) 12. April: Henry Clay, US-amerikanischer Außenminister († 1852) 16. April: John Alexander, US-amerikanischer Politiker († 1848)