mini|hochkant=1.5|Grabfeld auf dem Hoppenlaufriedhof

Der Hoppenlaufriedhof ist der älteste noch erhaltene Friedhof Stuttgarts, gelegen in Stuttgart-Mitte, nahe dem Universitätsgelände und der Liederhalle.

Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg ernannte den Hoppenlaufriedhof zum Denkmal des Monats November 2015.

Allgemeiner Friedhof Geschichte Gegründet wurde er im Jahre 1626 als Spitalfriedhof nach einer Grundstücksschenkung durch Johann Kercher. Der Name bezieht sich auf eine alte, seit 1286 nachweisbare Flurbezeichnung.Helmut Dölker: Die Flurnamen der Stadt Stuttgart in ihrer sprachlichen und siedlungsgeschichtlichen Bedeutung (= Tübinger Germanistische Arbeiten, Band 16). Stuttgart 1933, S. 220. 1628 wurde Kercher als Erster dort beerdigt; bis 1824 war der Friedhof auf etwa 7000 Grabstätten erweitert. Seinen heutigen Namen erhielt er erst 1828. Die letzte Erdbestattung fand 1880 statt. Der Friedhof verfügt über einen eigenen jüdischen Teil, der 1882 geschlossen wurde. 1951 wurde mit der letzten Urnenbestattung der Friedhofsbetrieb eingestellt. Als ein Jahr später durch den Bau des Max-Kade-Hauses der älteste Teil aufgegeben wurde, geschah dies mit Genehmigung des Denkmalschutzamtes.

Anlässlich der Bundesgartenschau 1961 wurde der Friedhof zu einer Parkanlage umgestaltet. Von der historischen Prägung blieb wenig erhalten. Die Grabsteine wurden zumeist von ihrem ursprünglichen Platz entfernt, um sie in eine neue Anordnung zu bringen. Ebenso wurden zwei Brunnen installiert, die heute noch in Betrieb sind. Außerdem wurde ein Schlechtwetterunterstand für Besucher gebaut. Die Brunnen und der Unterstand sowie die künstlerischen Skulpturen sind zeitgenössisch und im Stil der frühen 1960er Jahre errichtet.

Ein Großteil der Grabmale ist in einem schlechten Zustand. Soweit sie aus Sandstein bestehen, platzen Schichten und Bruchstücke ab. Viele Inschriften sind ausgewaschen und nur noch schwer oder nicht mehr zu entziffern.

Von 2014 bis 2020 wurden die 1674 Grabmale des Friedhofs für insgesamt 1,5 Millionen Euro restauriert.#Funke 2014.

Gräber

→ Spaltenlegende und -sortierung  Legende # Nummer der Abteilung, in der sich das Grab befindet. Lage der Abteilungen: siehe #Klöpping 1991, Seite 227. P Grab eines Prominenten. K Grab mit Kunstwerk oder ein Grab, das aus anderen Gründen bemerkenswert ist. * Geburtsjahr. † Todesjahr. A Amtliche Grabnummer auf dem Aushangplan. F Nummer einer besonderen Grabstätte auf dem farbigen Friedhofsplan. H Nummer einer besonderen Grabstätte auf den Hinweistafeln. Pf Grabnummer auf dem Pfeiffer-Plan. Sortierung Eine Spalte sortieren: das Symbol Datei:Sort both small.svg im Spaltenkopf anklicken. Spalte Grab/Künstler: Sortierung nach dem Familiennamen. Nach einer weiteren Spalte sortieren: Umschalttaste gedrückt halten und das Symbol Datei:Sort both small.svg anklicken. Anfangssortierung: nach dem Familiennamen in der Spalte Grab.