Hohenstaufen (603 m ü. NN) ist ein nördlich gelegener Stadtbezirk von Göppingen am Südabhang des Bergs Hohenstaufen.
Geschichte Hohenstaufen wurde 1206 erstmals erwähnt. Der Ort geht auf den Wirtschaftshof der Burg zurück und besaß deshalb besondere Privilegien als Reichsdorf.Erhard Nietzschmann: Die Freien auf dem Lande. Ehemalige deutsche Reichsdörfer und ihre Wappen. Melchior, Wolfenbüttel 2013, ISBN 978-3-944289-16-8, S. 44.
Am 1. August 1971 verlor Hohenstaufen ein Gebiet mit fast 150 Einwohnern an Ottenbach. Genau einen Monat später wurde das übrige Gemeindegebiet in die Kreisstadt Göppingen eingegliedert.
Sehenswürdigkeiten Burg Hohenstaufen Dokumentationsraum zur staufischen Geschichte im Ort mit Pilgerstempel-Station Barbarossakirche Die Spielburg ist eine als Naturschutzgebiet geschützte Felsgruppe am Berg Hohenstaufen.
Persönlichkeiten Paul von Wurster (1860–1923), evangelischer Theologe und Hochschullehrer Paul Dettinger (1881–1949), Verwaltungsbeamter Thomas Friz (1950–2023), Musiker (Zupfgeigenhansel)
Literatur
Weblinks
Hohenstaufen auf der Website von Göppingen
Einzelnachweise
mini|links|hochkant=3|Ansicht des Aasrückens, dem Höhenzug zwischen dem Berg Hohenstaufen und dem Rechberg
Kategorie:Ortschaft von Göppingen Kategorie:Ort im Landkreis Göppingen Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Göppingen) Kategorie:Reichsdorf Kategorie:Ersterwähnung 1206 Kategorie:Gemeindeauflösung 1971