Die Operation Sandstone war die dritte Serie von amerikanischen Kernwaffentests. Sie fand 1948 auf dem Eniwetok-Atoll im Pazifik statt und bestand aus drei einzelnen Tests.

Die einzelnen Tests der Sandstone-Serie Die Operation Sandstone wurde durchgeführt, um eine neue Bombenbauweise zu erproben, die während des Manhattan-Projektes entwickelt worden war. Unter anderem wurden neue Methoden für die Zusammensetzung des Kerns einer Atombombe (z. B. schwebender Kern) untersucht. Die neue Bauweise sollte bei gleicher Plutoniummenge die doppelte Sprengkraft der Mark-3-Bombe haben, welche auf Nagasaki abgeworfen worden war.

Die einzelnen Tests wurden im Juni 1947 von US-Präsident Harry S. Truman autorisiert und das Eniwetok-Atoll am 11. Oktober als Testgelände bestimmt. Die 142 Bewohner der Insel wurden im Dezember auf das 230 Kilometer entfernte Ujelang-Atoll umgesiedelt.Michael Light: 100 Suns, 2003

Bombe Datum/Zeit (GMT) Ort Explosionshöhe Testart Sprengkraft Anmerkungen X-Ray 14. April 194818:17 Uhr Insel Engebi 61 Meter(200 Fuß) Turm 37 kT Die Implosionsbombe bestand aus 5 kg Uran-235 und 2,5 kg Plutonium. Nach dem Test wurden von ferngesteuerten Panzern Proben aus dem Erdreich entnommen, um radiochemische Analysen durchzuführen. Yoke 30. April 194818:09 Uhr Insel Aomon 61 Meter(200 Fuß) Turm 49 kT Yoke war die bis dahin stärkste Atombombe und testete Prinzipien einen Compoundkern herzustellen. Prototyp für die Bombe Mark 4.Nuclear Test Personnel Review (NTPR) Program, DNA 6033F Zebra 14. Mai 194818:04 Uhr Insel Runit 61 Meter(200 Fuß) Turm 18 kT Waffenentwicklungstests, wie X-Ray und Yoke Einzelnachweise

Weblinks

Die Sandstone-Tests der USA auf nuclearweaponarchive.org (englisch)

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