Diese Liste beinhaltet alle in der Wikipedia gelisteten Wappen des Landkreises Goslar in Niedersachsen.
Landkreis Goslar und Vorgängerkreise Landkreis Wappen Kommentare Goslar x150px|Der Landkreis Goslar in Niedersachsen 120px Genehmigt durch das Preußische Staatsministerium am 29. April 1929: „In mit roten Herzen bestreutem goldenem Feld ein rot bewehrter blauer Löwe, der in den Vorderpranken ein silbernes Horn mit dem Mundstück nach rechts unten hält.“Stadler 1964, S. 38.
Am 1. April 1885 wurden in der preußischen Provinz Hannover die Ämter Liebenburg und Wöltingerode mit der Stadt Goslar zum Landkreis Goslar zusammengelegt. Blankenburg 1945–1972 x120px|Der Landkreis Blankenburg in Niedersachsen 120px|zentriert|Wappen des Landkreises Blankenburg Genehmigt durch den Niedersächsischen Minister des Innern am 25. Juni 1956:
„In Silber über grünem Dreiberg eine gebogene schwarze Hirschstange.“Stadler 1964, S. 19.
Der niedersächsische Landkreis Blankenburg wurde zum 1. Juli 1972 aufgelöst, seine Gemeinden zwischen den Landkreisen Goslar und Osterode am Harz aufgeteilt. Gandersheim 1960–1977 120px|zentriert|Wappen des Landkreises Gandersheim Genehmigt durch den Niedersächsischen Minister des Innern am 11. Januar 1960: „Gespalten von Schwarz und Gold, belegt mit zwei herschauenden rot bewehrten Löwen in verwechsleten Farben.“Stadler 1964, S. 37.
Der Landkreis Gandersheim wurde zum 1. August 1977 aufgelöst, seine Gemeinden zwischen den Landkreisen Goslar und Northeim aufgeteilt. Zellerfeld 1930–1972 x150px|Der Landkreis Zellerfeld in der Provinz Hannover 120px|zentriert|Wappen des Landkreises Zellerfeld Genehmigt durch das Preußische Staatsministerium am 28. Januar 1930: „In rot drei goldene Balken, überdeckt von dem Welfenroß (ein silbernes, springendes Pferd).“
Der niedersächsische Landkreis Zellerfeld wurde zum 1. Juli 1972 aufgelöst, seine Gemeinden zwischen den Landkreisen Goslar und Osterode am Harz aufgeteilt .
Ehemalige Samtgemeinden Die zum 1. November 2021 aufgelöste Samtgemeinde Lutter am Barenberge führte keine Wappen. Samtgemeinde Wappen Kommentare Oberharz 150x150px|Samtgemeinde Oberharz im Landkreis Goslar 120px Genehmigt ????: „In rot drei goldene Balken, überdeckt von dem Welfenroß (ein silbernes, springendes Pferd).“
Zum 1. Januar 2015 wurde die Samtgemeinde Oberharz aufgelöst. Aus den ihr angehörenden Kommunen Bergstadt Clausthal-Zellerfeld, Bergstadt Altenau, Bergstadt Wildemann und Gemeinde Schulenberg im Oberharz wurde die Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld neu gebildet.
Städte und Gemeinden Stadt oder Gemeinde Wappen Kommentare Stadt Bad Harzburg 150x150px|Bad Harzburg im Landkreis Goslar 120px Das vom herzoglichen Landesarchivar Dr. Paul Zimmermann entworfene Wappen wurde dem vormaligen Flecken Neustadt-Harzburg, der zum 1. April 1894 zur Stadt mit dem Namen Bad Harzburg erhoben wurde, verliehen durch den Regenten des Herzogtums Braunschweig, Prinz Albrecht von Preußen, am 5. Dezember 1894: Das Wappen der Stadt zeigt: „In Blau eine weiße, mit Zinnen versehene Burg mit zwei Türmen; zwischen ihnen ein wachender, laubbekränzter und laubumschürzter wilder Mann, der in der Linken eine grüne Tanne hält, in der Türöffnung ein von Rot und Gold gespaltener Schild, am Spalt rechts: zwei übereinander hervorbrechende, nach vorn sehende goldene Löwen, links: ein halber rotbewehrter, schwarzer Adler.“ Stadt Braunlage 150x150px|Braunlage im Landkreis Goslar 120px Verliehen durch den Reichsstatthalter von Anhalt und Braunschweig 1935: „In Silber auf drei grünen Hügeln drei grüne Fichten mit schwarzen Stämmen, deren mittlere höher ist.“Stadler 1970, S. 28. Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld 150x150px|Clausthal-Zellerfeld im Landkreis Goslar 120px Die zum 1. Januar 2015 neugebildete Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld führt das Wappen des Landkreises Zellerfeld fort: Schild: „In rot drei goldene Balken, überdeckt von dem Welfenroß (ein silbernes, springendes Pferd).“ Helm: „Über dem Schild ein (rechtssehender) Spangenhelm mit rot-goldener Helmdecke, daraus wachsend das Welfenroß, separat begleitet von silbern bestieltem Schlägel und Eisen.“§ 2 der Bergstadt Clausthal-Zellerfeld 1955–2015 150x150px|Clausthal-Zellerfeld im Landkreis Goslar 120px Angenommen durch den Rat der Bergstadt Clausthal-Zellerfeld am 25. November 1954, genehmigt durch den Regierungspräsidenten in Hildesheim an 20. Juni 1955: „In Rot ein silberner Bildstock, darin in Blau die Kreuzigungsgruppe mit silbernen Figuren und goldenem Kreuz; ihm unterlegt ein silberner Schlägel und ein silbernes Eisen mit goldenen Griffen in Schrägkreuzung, der Pfeiler überdeckt mit einem herschauenden goldenen Löwen.“Stadler 1970, S. 31.
Zum 1. Januar 2015 wurde aus der Bergstadt Clausthal-Zellerfeld, der Bergstadt Altenau, der Bergstadt Wildemann und der Gemeinde Schulenberg im Oberharz die Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld neu gebildet. Bergstadt Clausthal-Zellerfeld 1934–1955 150x150px|Clausthal-Zellerfeld im Landkreis Goslar 120px Nachdem der Kreistag des Landkreises Zellerfeld 1929 beschlossen hat, das Zellerfelder Stadtwappen als Kreiswappen fortzuführen, beschloss am 3. August 1933 der Rat der 1924 neu gebildeten Bergstadt Clausthal-Zellerfeld, das Wappen von Clausthal für die Gesamtstadt anzunehmen, genehmigt durch das Preußische Staatsministerium am 30. Januar 1934: „In Blau ein brauner Bildstock, worin vor blauem Hintergrund eine silberne Kreuzigungsgruppe; dahinter schräggekreuzt Schlägel und Eisen schwarz mit silbernen Stielen; davor auf einem grünen Rasenstück ein schreitender herschauender goldener Löwe.“Rabbow 2003, S. 79f. Kreisstadt Goslar 150x150px|Goslar im Landkreis Goslar 120px Wappen beruht auf Siegelführung seit 1345: „In Gold ein rot bewehrter schwarzer Adler.“Stadler 1970, S. 43. Stadt Langelsheim 150x150px|Langelsheim im Landkreis Goslar 120px Beschlossen durch den Rat des damaligen Fleckens (Stadt seit 1951) Langelsheim im Frühjahr 1948, genehmigt durch den Niedersächsischen Minister des Innern am 3. Juni 1949: „In Grün über goldenem Hirschgeweih mit Grind ein silbernes Zahnrad, das mit einem silbernen Pickel und einem silbernen Spaten in Schrägkreuzung überdeckt ist.“Stadler 1970, S. 53.
Die durch die Gebietsreform wesentlich vergrößerte Stadt führt es gemäß Ratsbeschluss vom 12. Dezember 1973 unverändert fort; Zeichnung Gustav Völker. Gemeinde Liebenburg 150x150px|Liebenburg im Landkreis Goslar 120px Das von Philipp Schmidt entworfenen Wappen wurde beschlossen durch den Rat der zum 1. Juli 1972 neugebildeten Gemeinde Liebenburg am 20. März 1974, genehmigt durch den Verwaltungspräsidenten in Braunschweig am 31. Mai 1974: „Das Wappen zeigt, durch eine Zinne rot-gold geteilt, oben zwei Scharten, unten eine rote zehnblättrige Rosette.“ Gemeinde Liebenburg 1960–1974 150x150px|Liebenburg im Landkreis Goslar 120px Das von Philipp Schmidt entworfenen Wappen wurde beschlossen durch den Rat der Gemeinde Liebenburg am 15. August 1960, genehmigt durch den Verwaltungspräsidenten in Braunschweig am 17. Oktober 1960: „.“.
Zum 1. Juli 1972 schlossen sich die Gemeinden Dörnten, Groß Döhren, Heißum, Klein Döhren, Klein Mahner, Neuenkirchen, Ostharingen, Othfresen und Upen mit der bisherigen Gemeinde Liebenburg zur neugebildeten Gemeinde Liebenburg zusammen. Die seitherige Ortschaft Liebenburg führt das bisherige Gemeindewappen als Ortschaftswappen weiter. Stadt Seesen 150x150px|Seesen im Landkreis Goslar 120px Wappen beruht auf Siegelführung seit dem 15. Jahrhundert: „In Rot ein blau bewehrter goldener Löwe mit erhobener rechter Vorderpranke über einem goldenen Seerosenblatt.“Stadler 1970, S. 73.
Ehemalige Städte und Gemeinden Stadt oder Gemeinde Wappen Kommentare Bergstadt Altenau 150x150px|Altenau im Landkreis Goslar 120px Verliehen durch Herzog Christian von Braunschweig-Lüneburg-Celle am 30. Oktober 1617: „Im von Grün und Silber gespaltenen Schild drei braune Bärentatzen (1 : 2 angeordnet); die vordere hält ein schwarzes Eisen, die hintere einen ebensolchen Schlägel; die obere Tatze umklammert eine schwarze Wolfsangel.“.
Zum 1. Januar 2015 wurde die ehemals freie Bergstadt Altenau in die Bergstadt Clausthal-Zellerfeld eingemeindet und bildet seitdem gemeinsam mit Schulenberg im Oberharz die Ortschaft Bergstadt Altenau-Schulenberg im Oberharz. Gemeinde Astfeld 150x150px|Langelsheim im Landkreis Goslar 120px Das von Philipp Schmidt entworfene Wappen wurde beschlossen durch den Rat der Gemeinde Astfeld am 3. Februar 1969 und genehmigt durch den Verwaltungspräsidenten in Braunschweig am 15. Oktober 1969: „In Gold zwei aneinandergelehnte schwarze Lilienäste.“.
Zum 1. Juli 1972 wurde Astfeld in die Stadt Langelsheim eingemeindet. Gemeinde Bilderlahe 150x150px|Seesen im Landkreis Goslar 120px Beschlossen durch den Rat der Gemeinde Bilderlahe am 14. November 1951 und genehmigt durch den Niedersächsischen Minister des Innern am 5. März 1953: „In Rot ein schräglinksgestellter silberner Flug, überdeckt durch einen im Zinnenschnitt schwarz über gold geteilten Schräglinksbalken.“.
Zum 1. Juli 1972 wurde Bilderlahe in die Stadt Seesen eingemeindet. Gemeinde Bornhausen 150x150px|Seesen im Landkreis Goslar 120px Das vom Staatsarchiv Wolfenbüttel entworfene und von Wilhelm Krieg gezeichnete Wappen wurde beschlossen durch den Rat der Gemeinde Bornhausen am 3. Februar 1969 und genehmigt durch den Verwaltungspräsidenten in Braunschweig am 10. Juli 1969: „In Blau ein schreitender goldener Steinbock über einem aus dem Schildfuß ragenden oberhalben Mühlrad.“.
Zum 1. März 1974 wurde Bornhausen in die Stadt Seesen eingemeindet. Gemeinde Bredelem 150x150px|Langelsheim im Landkreis Goslar 120px Das von Arnold Rabbow entworfene Wappen wurde angenommen von der Bürgerschaft am 18. August 2002: „Im durch Wellenschnitt von Gold und Rot gespaltenen Schild ein Kreuz in verwechselten Farben.“.
Zum 1. Juli 1972 wurde Bredelem in die Stadt Langelsheim eingemeindet. Gemeinde Bündheim 150x150px|Bündheim in Bad Harzburg 120px Das von Alfred Brecht entworfene Wappen wurde genehmigt 1966: „In Rot über dreiästigem silbernem Schlehenzweig mit beiderseits je zwei goldenen Früchten zwei gewendete, kämpfende, golden bewehrte silberne Hengste.“.
Zum 1. Juli 1972 wurde Bündheim in die Stadt Bad Harzburg eingemeindet. Gemeinde Buntenbock 150x150px|Clausthal-Zellerfeld im Landkreis Goslar 120px Genehmigt durch den Oberpräsidenten der Provinz Hannover am 19. November 1937: „.“.
Zum 1. Juli 1972 wurde Buntenbock in die Bergstadt Clausthal-Zellerfeld eingemeindet. Bergstadt Clausthal 150x150px| im Landkreis Goslar 120px Wappen beruht auf Siegelführung seit dem 16. Jahrhundert, in der jetzigen Form festgelegt im 19. Jahrhundert: „In Blau auf grünem Rasen eine mit goldenem Kreuz bekrönte silberne Klause mit rotem Dach und der Kreuzigungsgruppe an der Stirnseite, vor der ein herschauender goldener Löwe liegt; hinter der Klause schräggekreuzt Schlägel und Eisen, schwarz mit braunen Stielen.“
Die 1554 zur „Freien Bergstadt“ erhobene Stadt Clausthal schloss sich im Jahr 1924 mit der benachbarten Kreisstadt Zellerfeld zur neuen Bergstadt Clausthal-Zellerfeld zusammen. Gemeinde Dörnten 150x150px|Liebenburg im Landkreis Goslar 120px Das von Philipp Schmidt entworfene Wappen wurde genehmigt am 29. Dezember 1960: „.“.
Zum 1. Juli 1972 schlossen sich die Gemeinden Dörnten, Groß Döhren, Heißum, Klein Döhren, Klein Mahner, Neuenkirchen, Ostharingen, Othfresen und Upen mit der bisherigen Gemeinde Liebenburg zur neugebildeten Gemeinde Liebenburg zusammen. Gemeinde Groß Döhren 150x150px|Liebenburg im Landkreis Goslar 120px Das von Philipp Schmidt entworfene Wappen wurde angenommen durch den Rat der Gemeinde Groß Döhren am 4. Juli 1961 und genehmigt, durch den Verwaltungspräsidenten in Braunschweig am 12. Oktober 1961: „.“.