Bosilegrad () ist eine serbische Kleinstadt mit etwa 2600 Einwohnern: sie ist der Verwaltungssitz der Opština Bosilegrad und liegt im äußersten Südosten Serbiens an der Grenze zu Bulgarien. Sie ist neben Dimitrovgrad ein Zentrum der bulgarischen Minderheit in Serbien. mini|Die Kirche in Bosilegrad
Lage Bosilegrad liegt im Südostserbiens an der Grenze zu Bulgarien. Der serbisch-bulgarischer Grenzübergang Oltomanzi befindet sich rund 13 km südöstlich und der Grenzübergang Strsimirowzi ca. 55 km nordöstlich der Stadt. Die nächstgelegene größere Stadt ist das bulgarische Kjustendil.
Bevölkerung Bei der Volkszählung im Jahre 2002 lebten in Bosilegrad 2 702 Einwohner mit folgender ethnischer StrukturPopis stanovništva, domaćinstava i Stanova 2002. Knjiga 1: Nacionalna ili etnička pripadnost po naseljima. Statistical Office of Serbia. 2003. . Online verfügbar unter :
Ethnische GruppenAnzahlProzentBulgaren2 07276,38 %Serben2479,14 %Jugoslawen240,88 %Mazedonier90,33 %Slowenen30,11 %Kroaten20,07 %Slowaken10,03 %Russinen10,03 %Walachen10,03 %weitere291,07 % Insgesamt 2 702 100 %
Einwohnerzahlentwicklung JahrAnzahl 1948 1 233 1953 1 320 1961 1 355 1971 1 662 1981 2 029 1991 2 440 2002 2 702
Geschichte
Bosilegrad wurde nach dem Ersten Weltkrieg zusammen mit anderen Gebieten im Westen Bulgariens von Bulgarien an das Königreich Jugoslawien abgetreten (Vertrag von Neuilly-sur-Seine, 1919). Bosilegrad ist von Bergen umgeben, welche Höhen über 1.800 m erreichen.
Politik Bürgermeister von Bosilegrad ist Vladimir Zaharijev (seit 2009), Politiker der Partei Demokratska stranka Srbije.
Städtepartnerschaften Kawarna, Bulgarien Kosloduj, Bulgarien
Persönlichkeiten Söhne der Stadt Jordan Sachariew, bulgarischer Ethnograph Dimitar Mechandjijski (1916–1999), bulgarischer Maler Wltko Gligorow, bulgarischer Politiker Ljuben Bojadschiew (1914–2003), bulgarischer Maler Wassil Iwanow († 1967), bulgarischer Freiheitskämpfer Neli Sadovska (1943–2019), bulgarische Dichterin
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Opština Bosilegrad