In der Magnetohydrodynamik definiert man eine magnetische Reynolds-Zahl analog zur Reynolds-Zahl in der Hydrodynamik. Sie ist eine Dimensionslose Kennzahl und bezeichnet das Verhältnis von Konvektion zu Diffusion in einem magnetischen Fluid.

Sie ist definiert als: .

Dabei ist: die magnetische Feldkonstante, die elektrische Leitfähigkeit (Konduktivität) des Fluids, die magnetische Diffusivität, die charakteristische Länge des Anwendungsfalles sowie der Betrag der für den Anwendungsfall charakteristischen Geschwindigkeit.

Größenordnung und Beispiele

Wird eine Kupferschleife des Durchmessers mit der Geschwindigkeit bewegt (Leitfähigkeit ), ergibt sich Für ist das Magnetfeld diffus oder wird kaum von der Bewegung geprägt.

Die magnetische Reynolds-Zahl liegt in der Größenordnung: ein flüssiges Metall, z. B. Quecksilber: , in der industriellen Anwendung: , im äußeren Erdkern: und in der Astrophysik: .

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Einzelnachweise

Kategorie:Kennzahl (Strömungsmechanik)