__NOTOC__ mini|Ein Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata) verteidigt sich mit Reflexblutenmini|Krötenechse (Phrynosoma orbiculare) Das Reflexbluten ist eine Verteidigungsmethode von Tieren gegen deren potentielle Fressfeinde.
Insekten Viele Marienkäfer,Andreas Göbel: Asiatischer Marienkäfer richtet immense Schäden an. In: Welt Online. 6. November 2012, abgerufen am 9. September 2022. Ölkäfer, Weichkäfer, Steinfliegenlarven und weitere Insekten nutzen Reflexbluten zur Abschreckung. Dabei sondern die Tiere – beim Marienkäfer aus Drüsen zwischen Tibia (Unterschenkel) und Femur (Oberschenkel) – rötliche oder gelblich-bräunliche Tropfen Hämolymphe ab, die toxisch sind oder unangenehm riechen und schmecken (sogenanntes Wehrsekret).Entwicklungsbiologie (Wimmer). In: uni-goettingen.de. Abgerufen am 9. September 2022. Auf einen potenziellen Angreifer wirkt dies oft unmittelbar abschreckend.
Reptilien Mehrere Arten von Krötenechsen können aus den Augenwinkeln über einen Meter weit Blut aus geplatzten Blutgefäßen spritzen. Die Kreuzotter stellt sich bei Gefahr tot und blutet aus dem Mund. Hakennasennattern bäumen sich bei einem Totstellreflex in einem vermeintlichen Todeskampf auf, bevor sie verdreht liegen bleiben und Blut aus ihrem Maul rinnen lassen.
Siehe auch Cantharidin
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Verhaltensbiologie Kategorie:Blut