Die Österreichische Fußballmeisterschaft 1932/33 wurde vom Wiener Fußball-Verband ausgerichtet und von dessen Mitgliedern bestritten. Als Unterbau zur I. Liga diente die eingleisig geführte II. Liga. Diese Ligen waren nur für professionelle Fußballvereine zugänglich. Zudem wurden von weiteren Bundeslandverbänden Landesmeisterschaften in unterschiedlichen Modi auf Amateur-Basis ausgerichtet. Die jeweiligen Amateur-Landesmeister spielten anschließend bei der Amateurmeisterschaft ebenfalls einen Meister aus.
I. Liga Allgemeines Die Meisterschaft in der I. Liga wurde mit 12 Mannschaften bestritten, die während des gesamten Spieljahres je zweimal aufeinander trafen. Österreichischer Fußballmeister wurde die Wiener Vienna, die ihren zweiten Meistertitel gewann und sich so für den Mitropapokal 1933 qualifizierte. Teilnahmeberechtigt war weiters der ÖFB-Cupsieger Austria. Der Brigittenauer AC musste als Tabellenletzter in die II. Liga absteigen.
Abschlusstabelle
Torschützenliste
siehe auch Die besten Torschützen
Die Meistermannschaft der Vienna Karl Horeschofsky (22) – Karl Rainer (22), Josef Blum (3), Willibald Schmaus (20), Rudolf Schlauf (1) – Otto Kaller (19/2), Leopold Hofmann (22), Leonhard Machu (20/2), Franz Jawurek (1) – Anton Brosenbauer (22/5), Gustav Tögel (17/16), Josef Adelbrecht (18/16), Friedrich Gschweidl (9/2), Siegfried Wortmann (19/4), Franz Erdl (16/4), Leopold Marat (1), Franz Schönwetter (6), Franz Sobotka (4/1) – Trainer: Ferdinand Frithum
II. Liga Allgemeines In der II. Liga spielten insgesamt 14 Mannschaften um den Aufstieg in die I. Liga, die während des gesamten Spieljahres je zweimal aufeinander trafen. Der Meister SV Donau Wien konnte durch den Gewinn der Leistungsstufe in die I. Liga aufsteigen. Die drei Tabellenletzten mussten in die dritte Klasse absteigen.
Abschlusstabelle
VAFÖ-Liga Allgemeines Die Meisterschaft der Freien Vereinigung der Amateur-Fußballvereine Österreichs wurde von 12 Mannschaften in der VAFÖ-Liga bestritten, die während des gesamten Spieljahres je zwei Mal aufeinander trafen. Sieger konnte Titelverteidiger Gaswerk werden, der sich nach einer schwachen Hinrunde mit drei Punkten Rückstand auf Herbstmeister Rudolfshügel letztlich doch noch deutlich durchsetzen konnten. Spannend verlief der Abstiegskampf: Dieser wurde erst in der allerletzten Meisterschaftspartie zwischen dem Zentralverein und Meidling (2:0) entschieden. Die Meidlinger und der Amateursportverein mussten damit den Gang in die Erste Klasse antreten und wurden von den Erstligameistern SK Neukettenhof (Nord) und SC E-Werk Wien (Süd) ersetzt.
Abschlusstabelle Pl. Verein Sp. Punkte 1. SC Gaswerk Wien 22 30 2. SPC Helfort Wien 22 27 3. SC Red Star Wien 22 25 4. FC Floridsdorf 22 25 5. Phönix Schwechat 22 21 6. SC Nord-Wien 1912 22 21 7. SpC Rudolfshügel 22 20 8. SKV Feuerwehr Wien 22 20 9. Zentralverein Wien 22 20 10. ESV Ostbahn XI 22 19 11. FC Altmannsdorf-Meidling 22 19 12. Amateursportverein Wien 22 19
Amateurmeisterschaft
Qualifikation Viertelfinale Halbfinale Finale
Landesligen Niederösterreich Landesmeister von Niederösterreich wurde zum vierten Mal in seiner Geschichte der Kremser SC. Nähere Daten sind nicht bekannt.
Oberösterreich Abschlusstabelle
Salzburg Abschlusstabelle
Steiermark Abschlusstabelle
Tirol Abschlusstabelle
Vorarlberg Abschlusstabelle
Neue Teilnahmen 1933/34 FC Hag Lustenau SpVgg Feldkirch
Osterreichische Fussballmeisterschaft 1932/33 #1932/33