Reyvroz ist eine französische Gemeinde im Département Haute-Savoie in der Region Auvergne-Rhône-Alpes.

Geographie Reyvroz liegt auf , acht Kilometer südöstlich der Stadt Thonon-les-Bains (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich im Chablais, auf einem Vorsprung am Ostabhang des Mont d’Hermone, hoch über der Dranse am Eingang in das Vallée du Brevon, in den nördlichen Savoyer Alpen.

Die Fläche des km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Vallée du Brevon. Die nordöstliche Grenze bildet die Dranse, die in einem tiefen Erosionstal schluchtartig das Gebiet zwischen dem Mont d’Hermone und dem Hochplateau des Pays de Gavot durchschneidet. Von Südwesten her mündet hier der Brevon, ebenfalls tief eingeschnitten. Das Gemeindeareal erstreckt sich nach Westen über den Vorsprung von Reyvroz bis auf den Mont d’Hermone (bis ). Nach Süden reicht es jenseits des Brevon bis auf die Pointe du Rocher Blanc, auf der mit der höchste Punkt von Reyvroz erreicht wird.

Zu Reyvroz gehören die Weilersiedlungen Vers le Nant (), Vers le Pré () und Bulle () am Ostabhang des Mont d’Hermone sowie Outre Brevon () am südlichen Talhang des Brevon. Nachbargemeinden von Reyvroz sind Féternes im Norden, La Vernaz im Osten, Vailly im Süden sowie Lyaud im Westen.

Sehenswürdigkeiten Die Dorfkirche stammt aus dem 19. Jahrhundert. Eine Kapelle steht beim Gehöft Charmay.

Bevölkerung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006Einwohner 337 333 347 342 367 420 447 Quellen: Cassini und INSEE

Mit Einwohnern (Stand ) gehört Reyvroz zu den kleinen Gemeinden des Département Haute-Savoie. Nachdem die Bevölkerungszahl im Verlauf der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts markant abgenommen hatte (1901 zählte Reyvroz noch 671 Einwohner), wurde seit den 1980er Jahren wieder ein Wachstum der Einwohnerzahl verzeichnet.

Wirtschaft und Infrastruktur Reyvroz war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein vorwiegend durch die Landwirtschaft geprägtes Dorf. Heute gibt es verschiedene Betriebe des lokalen Kleingewerbes. Zahlreiche Erwerbstätige sind Wegpendler, die in den größeren Ortschaften der Umgebung, vor allem in Thonon-les-Bains, ihrer Arbeit nachgehen.

Die Ortschaft liegt abseits der größeren Durchgangsstraßen, ist aber von Thonon-les-Bains über die D26, welche nach Saint-Jeoire führt, relativ leicht erreichbar.

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