Der U-Boot-Bunker Kilian auf dem Gelände der Kriegsmarinewerft Kiel (ab 1943: Howaldtswerke Kiel) wurde zwischen 1941 und 1943 am nördlichen Ufer der Schwentinemündung in Kiel-Dietrichsdorf unter Einsatz von Zwangsarbeitern gebaut und als U-Boot-Bunker in Betrieb genommen.
Abriss mini|Überreste des Bunkers nach der Sprengung, 1945 1945 wurde der Bunker zum größten Teil gesprengt. Die verbliebenen Überreste wurden am 23. November 2000 gesprengt. Die letzten Reste wurden 2001 als Füllmaterial für das Erweiterungsareal des Ostuferhafens, der ein Teil des Kieler Handelshafens ist, verwendet. Dort befindet sich unter anderem der Anleger für die Fähre nach Memel (litauisch: Klaipėda) der litauischen Reederei AB DFDS LISCO. Heute existieren keine sichtbaren Teile des Bunkers mehr.
Literatur Jens Rönnau (Hrsg.): Stolperstein der Geschichte. Die Ruine des Kieler U-Bootbunkers als Mahnmal und Herausforderung. Kunst – Geschichte – Meinungsstreit. Verein Mahnmal Kilian e. V., Kiel 1997, ISBN 3-930563-14-2. Robert Bohn, Markus Oddey: U-Bootbunker „Kilian“. Kieler Hafen und Rüstung im Nationalsozialismus (= Sonderveröffentlichungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte. Bd. 44). Verlag für Regionalgeschichte, Gütersloh 2003, ISBN 3-89534-484-2.
Weblinks
geschichtsspuren.de (vormals lostplaces.de) Die Geschichte des U-Boot-Bunkers „Kilian“ in Kiel Mahnmal Kilian e. V. Link zum Virtuellen Museum der Toten Orte
Einzelnachweise
Kategorie:Verkehrsbauwerk in Kiel Kiel Kategorie:U-Boot-Krieg im Zweiten Weltkrieg Kategorie:Landeinrichtung der Kriegsmarine Kategorie:Bunker in Schleswig-Holstein Kategorie:Bunker im Nationalsozialismus Kategorie:Ehemaliger Marinestützpunkt Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Kiel Kategorie:Erbaut 1943 Kategorie:Zerstört in den 1940er Jahren Kategorie:Schifffahrt (Kiel) Kategorie:NS-Zwangsarbeit Kategorie:Schleswig-holsteinische Militärgeschichte Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg