"type": "FeatureCollection", "features": [
"type": "Feature", "properties": { "stroke": "#3d85d0", "stroke-width": 2, "stroke-opacity": 1, "fill": "#3d85d0", "fill-opacity": 0.5, "title": "S-Bahn" }, "geometry": { "type": "Polygon", "coordinates": [ [ [ 16.26024305820465, 48.19752216465673 ], [ 16.260178685188293, 48.19739701389291 ], [ 16.26226007938385, 48.196885680453114 ], [ 16.262313723564148, 48.19702155976717 ], [ 16.263976693153378, 48.19662464812818 ], [ 16.264577507972717, 48.19652810158887 ], [ 16.264609694480896, 48.1966174965389 ], [ 16.26350462436676, 48.19689998355578 ], [ 16.263606548309326, 48.19711452961652 ], [ 16.262614130973816, 48.19735768073258 ], [ 16.26177728176117, 48.197493558794825 ], [ 16.261820197105408, 48.19761155787229 ], [ 16.260865330696106, 48.197847555211915 ], [ 16.26080095767975, 48.19771525380694 ], [ 16.26048982143402, 48.19778676812233 ], [ 16.260477751493454, 48.19775905633696 ], [ 16.260371804237366, 48.197790343835486 ], [ 16.25930964946747, 48.19799952262036 ], [ 16.25925064086914, 48.19791906934265 ], [ 16.25827431678772, 48.198174731543595 ], [ 16.25822067260742, 48.19809427854099 ], [ 16.25872492790222, 48.19793158430524 ], [ 16.25926673412323, 48.19779213169196 ], [ 16.260261833667755, 48.19755434623231 ], [ 16.26024305820465, 48.19752216465673 ] ] ]
},
"type": "Feature", "properties": { "stroke": "#00963e", "stroke-width": 2, "stroke-opacity": 1, "fill": "#00963e", "fill-opacity": 0.5, "title": "U-Bahn" }, "geometry": { "type": "Polygon", "coordinates": [ [ [ 16.260125041007996, 48.19723297653596 ], [ 16.26009687781334, 48.197184703862234 ], [ 16.260085478425026, 48.1971882796174 ], [ 16.26005932688713, 48.197174870534226 ], [ 16.260050609707832, 48.19715654478154 ], [ 16.260053291916847, 48.19713196144449 ], [ 16.260064020752903, 48.19712927962518 ], [ 16.26002110540867, 48.19705463559829 ], [ 16.2605669349432, 48.19692099123057 ], [ 16.26051664352417, 48.196830255892586 ], [ 16.26066617667675, 48.1967931571613 ], [ 16.260652765631676, 48.1967667857577 ], [ 16.260792911052704, 48.19673281579404 ], [ 16.26080632209778, 48.196756952349496 ], [ 16.26096121966839, 48.19672119448551 ], [ 16.261009499430656, 48.19681237698931 ], [ 16.26155197620392, 48.196678285015814 ], [ 16.261578127741814, 48.19672611119329 ], [ 16.26163847744465, 48.19670957317437 ], [ 16.261707544326782, 48.19671225501563 ], [ 16.261755824089047, 48.19672879303369 ], [ 16.261771246790882, 48.196754717483714 ], [ 16.261759847402573, 48.19679271018849 ], [ 16.261686757206917, 48.19682176341432 ], [ 16.261641830205917, 48.19683293772754 ], [ 16.261653900146484, 48.19686243790278 ], [ 16.260125041007996, 48.19723297653596 ] ] ]
] }Der Bahnhof Wien Hütteldorf wurde 1858 eröffnet und ist heute ein wichtiger Knotenpunkt des öffentlichen Personenverkehrs im Westen Wiens. Er befindet sich im 14. Gemeindebezirk, Penzing, in den Katastralgemeinden Hütteldorf und Hacking, direkt am Wienfluss. Von 1858 bis zum 17. Februar 1883 trug der Bahnhof den Namen Hütteldorf, danach Hütteldorf-Hacking.Hans Peter Pawlik, Josef Otto Slezak: Wagners Werk für Wien. Gesamtkunstwerk Stadtbahn (= Internationales Archiv für Lokomotivgeschichte. Band 44). Slezak, Wien 1999, ISBN 3-85416-185-9, S. 15 Spätestens im Jahr 1978 wurde die damalige Stadtbahnstation in Hütteldorf umbenannt, 1983 änderten die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) den Namen in Wien Hütteldorf.Penzing: Neue Ausstellung „Ein Bahnhof – Drei Namen“. In: APA-OTS-Aussendung des PID – Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien, 3. Oktober 2018, abgerufen am 3. Oktober 2018: (4. Oktober bis 19. Dezember 2018.)
Bedeutung Der Bahnhof Hütteldorf ist Knotenpunkt der Westbahn, der Verbindungsbahn und der Vorortelinie. Er wird von Fernzügen der privaten Bahngesellschaft Westbahn sowie vereinzelt von Fernzügen der ÖBB der Gattungen D, Intercity und Railjet angefahren.
Im Nahverkehr sind die Zuggattungen CityjetXpress-, Regionalexpress, Regionalzug sowie S-Bahn der ÖBB anzutreffen.
Der Bahnhof ist westlicher Endpunkt der Linie U4 der U-Bahn. Vom Autobusbahnhof und weiteren nahe gelegenen Haltestellen fährt eine Vielzahl regionaler und städtischer Buslinien ab. Bis in die Nachkriegszeit fungierte der Bahnhof auch als stark frequentierte Umsteigstelle des Freizeitverkehrs in den Wienerwald.
Geschichte Eröffnung durch die Kaiserin Elisabeth-Bahn Den Hütteldorfer Bahnhof nahm die k.k. privilegierte Kaiserin Elisabeth-Bahn (KEB) am 15. Dezember 1858, zusammen mit dem ersten Abschnitt der Westbahn, in Betrieb. Sein Aufnahmsgebäude wies auffallenderweise bereits eine städtische Architektur auf. Eine Unterführung existierte damals noch nicht, vom Hausbahnsteig aus konnten die übrigen Bahnsteige nur durch Queren der Gleise erreicht werden.Erich Schlöss: Die Wiener Stadtbahn. Wiental- und Donaukanallinie (= Beiträge zur Stadtforschung, Stadtentwicklung und Stadtgestaltung. Band 19). Magistrat, Wien 1987, S. 20–21 ()
Am 28. Juni 1883 ging schließlich die Verbindungskurve zur Verbindungsbahn in Betrieb, wodurch die mittlerweile Hütteldorf-Hacking genannte Station vom Durchgangsbahnhof zum Trennungsbahnhof wurde. Infolge der Verstaatlichung der KEB im Jahr 1884 betrieben fortan die k.k. Staatsbahnen die Station, wenngleich der Personenverkehr auf der Verbindungsbahn noch bis 1898 von der Südbahn-Gesellschaft abgewickelt wurde.
Erweiterung für die Dampfstadtbahn Mit Eröffnung der Vorortelinie und der Oberen Wientallinie der Wiener Dampfstadtbahn am 11. Mai 1898 beziehungsweise am 1. Juni 1898 mutierte Hütteldorf-Hacking zum Eisenbahnknoten, sein damaliges betriebliches Kürzel lautete HH. Zudem handelte es sich fortan um einen Gemeinschaftsbahnhof zweier verschiedener Bahnverwaltungen, da die Stadtbahn zwar von der Staatsbahn betrieben wurde, aber der Commission für Verkehrsanlagen in Wien gehörte. Letztere ließ vom Stadtbahn-Architekten Otto Wagner eine neue Bahnhofsanlage mit vier Mittelbahnsteigen, zwei Seitenbahnsteigen, einer Unterführung und diversen Teilgebäuden entwerfen. Die erhöht gelegenen Bahnsteige werden seither von zwei getrennten Aufnahmsgebäuden gerahmt. Ein unterirdischer Personentunnel mit integrierten Stadtbahnbögen verbindet seither die beiden Gebäude und erschließt die Bahnsteige. Das größere und höher gelegene nördliche/rechtsseitige Aufnahmsgebäude besitzt eine repräsentative Eingangshalle mit ornamentalem Schmuck im Stil der Wiener Secession.Denkmalstafeln in der Station Das alte Aufnahmsgebäude von 1858 wurde 1896 abgerissen, die neuen Gebäude wie folgt baulich fertiggestellt:Otto Antonia Graf: Otto Wagner. 1: Das Werk des Architekten 1860–1902. 2. Auflage. Böhlau, Wien 1994, S. 134–248.
November 1895: Betriebsgebäude Oktober 1896: flussseitiges/südliches/linksseitiges Aufnahmsgebäude in der Hadikgasse 312 November 1896: nördliches/rechtsseitiges Aufnahmsgebäude in der Keißlergasse 5, Betriebsgebäude Mai 1897: Waschküchengebäude Mai 1897: Wohngebäude für Diener, Mittelbahnsteige, Lokomotivremise, Kohlenschuppen, Wasserstationsgebäude, Güterschuppen mit Laderampe Juli 1897: Kaserne im Bahnhofsbereich
Für den reibungslosen Betrieb sorgten ab 1898 zunächst vier Stellwerke für insgesamt 61 Weichen und 17 Signale.Hans Peter Pawlik, Josef Otto Slezak: Wagners Werk für Wien. Gesamtkunstwerk Stadtbahn (= Internationales Archiv für Lokomotivgeschichte. Band 44). Slezak, Wien 1999, ISBN 3-85416-185-9, S. 16 Ab Mai 1899 waren es schließlich sechs Stellwerke, die 61 Weichenantriebe, 17 Signalantriebe und 25 Fahrstraßen steuerten.Hugo Koestler: Die Sicherungsanlagen der Wiener Stadtbahn, Verlag A. Holder, Wien, 1903, S. 56 Zusammen mit dem Bahnhof Heiligenstadt gehörte Hütteldorf-Hacking damit zu den beiden betrieblich bedeutendsten Stationen der Stadtbahn. Mit deren Eröffnung wurde zudem das vormalige Bahnstationsamt in ein k.k. Bahnbetriebsamt umgewandelt, ferner eine Außenstelle der k.k. Heizhausleitung Heiligenstadt eingerichtet. Ebenso war Hütteldorf-Hacking eine von vier sogenannten Dispositionsstationen im Stadtbahnnetz.
Adaptierung für die elektrische Stadtbahn 1924 übernahm schließlich die Gemeinde Wien – städtische Straßenbahnen (WStB) die Obere Wientallinie von der Commission für Verkehrsanlagen in Wien und integrierte diese in die fortan kommunal geführte Wiener Elektrische Stadtbahn, die Hütteldorf-Hacking ab dem 4. Juni 1925 bediente. Ihre Gleisanlagen wurden damals von denen der Staatsbahn getrennt, die Stadtbahn erhielt eine großzügige Wendeschleife mit einem Radius von 32 Metern.Kapitel Stadtbahn in: Städtewerk: Das neue Wien, Elbemühl, Wien, 1928, S. 98–115. Diese wurde im Uhrzeigersinn, das heißt im Linksverkehr ohne Gleiskreuzung, befahren und hatte getrennte Ankunfts- und Abfahrtsbahnsteige sowie ein Überholgleis. Die Schleife umrundete den ebenfalls neuen Betriebsbahnhof. In ihm standen insgesamt 13 Hallengleise mit einer Kapazität für 99 Zweiachser zur Verfügung, zusätzlich existierte auf dem Gelände ein Stumpfgleis samt Starkstromanschluss für einen der beiden Umformerwagen. Für die Stadtbahn ließ die Gemeinde Wien zur Hadikgasse hin ein eigenes Aufnahmsgebäude errichten, seine Anschrift lautete Keißlergasse 3. Jedoch mussten die Hütteldorfer Fahrgäste zeitweise einen Umweg von fast 500 Metern durch die Unterführung Brudermanngasse einschlagen, weil der direkte Durchgang durch die Bahnhofsunterführung nur mit Fahrkarten der Staatsbahn gestattet war.Hans Peter Pawlik, Josef Otto Slezak: Wagners Werk für Wien. Gesamtkunstwerk Stadtbahn (= Internationales Archiv für Lokomotivgeschichte. Band 44). Slezak, Wien 1999, ISBN 3-85416-185-9, S. 18
Im Gegenzug mussten 1925 die drei südlichen Gleise zu Stumpfgleisen umgebaut und ihre Bahnsteige verkürzt werden. Den Verkehr auf den sogenannten Nahstreckengleisen entlang der Westbahn übernahm in der Zwischenkriegszeit der sogenannte „Purkersdorfer Pendler“, der in Hütteldorf-Hacking seinen Ausgang hatte. Um eine dichte Frequenz bieten zu können, war bei diesen Zügen die Lokomotive als Zwischenlokomotive mittig zwischen den Wagen eingespannt, so dass sich das Umsetzen an den Endbahnhöfen erübrigte.
Adaptierung für die U-Bahn Im Zuge der bevorstehenden Integration der Oberen Wientallinie in das U-Bahn-Netz entstand schon ab 1977 ein neuer Mittelbahnsteig, die übrigen Bahnsteige blieben im Originalzustand erhalten. Die elektrische Stadtbahn bediente Hütteldorf letztmals am 28. August 1981, bevor zum 20. Dezember 1981 die Linie U4 den Betrieb dorthin aufnahm. Der Betriebsbahnhof der Stadtbahn wurde schon am 25. Oktober 1980 geschlossen, jedoch wurden die letzten Abstellgleise erst am 12. März 1981 gesperrt.Alfred Horn: Wiener Stadtbahn. 90 Jahre Stadtbahn, 10 Jahre U-Bahn. Bohmann-Verlag, Wien 1988, ISBN 3-7002-0678-X, S. 156. Nach aufwändigem Umbau und Entfall der Wendeschleife entstand in Hütteldorf ersatzweise eine Abstellanlage für U-Bahn-Wagen.
2008 wurde ein Park+Ride-Parkhaus eröffnet, das mit dem U4-Bahnsteig durch einen Steg verbunden ist.
Seit der vollständigen Inbetriebnahme des Wiener Hauptbahnhofs am 13. Dezember 2015 werden die meisten ÖBB-Fernzüge auf der Westbahn durch den Lainzer Tunnel geführt und bedienen somit den Bahnhof Hütteldorf nicht mehr. Es gibt aber vereinzelt Railjet, Intercity und D-Züge die den Bahnhof weiterhin bedienen.
Beschreibung