mini|hochkant=0.9|Petra Zieser (2025) rahmenlos|zentriert|klasse=notpageimage skin-invert-image|180px|Unterschrift Petra Zieser (Autogramm), deutsche Theater- und Filmschauspielerin
Petra Zieser (* 23. Dezember 1957 in München) ist eine deutsche Theater- und Filmschauspielerin.
Leben Nach ihrem Abitur in München startete Petra Zieser als Schauspielerin und Puppenspielerin ins Berufsleben. Die NDR-Redakteure der Fernsehserie Hallo Spencer entdeckten sie 1978 im Schwabinger Hinterhoftheater TamS und besetzten sie ins Ensemble der Puppenspielserie, für die sie bis 1983 in 47 Folgen mehrere Figuren spielte, sprach und sang. Nach dem Studium der Theaterwissenschaften und einer Schauspielausbildung bei Wolfgang Büttner, abgerufen am 27. Februar 2025 trat sie ihr erstes Bühnenengagement an der Münchner Schauburg an. Dort fiel sie Volker Ludwig auf, der sie nach Berlin ins Grips-Theater holte. Sie gehörte zu dessen Ensemble von 1982 bis 1988 und feierte hier ihren Durchbruch bei der Uraufführung des Musicals Linie 1. Anschließend wurde sie festes Ensemble-Mitglied am Thalia-Theater in Hamburg bei Jürgen Flimm.
mini|hochkant=0.8|links|Die Besetzung von Ein Mann, ein Fjord!
1992 kehrte sie nach Berlin zurück, wo sie bis heute mit ihrem Mann, dem Gitarristen Jo Gehlmann und ihren gemeinsamen beiden Kindern lebt und als freie Schauspielerin arbeitet. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen Linie 1 von Reinhard Hauff, Kein Pardon von Hape Kerkeling, Erleuchtung garantiert von Doris Dörrie und Blood & Gold von Peter Thorwarth.
Für die Darstellung der Marlies Kolle in Kolle – ein Leben für Sex und Liebe erhielt sie 2002 den deutschen Fernsehpreis. Gastauftritte in Fernsehserien beinhalteten Forsthaus Falkenau, Siska, Der Alte, Wolffs Revier, Friedemann Brix – Eine Schwäche für Mord, Wildbach, Ein Fall für zwei, Familie Dr. Kleist, SOKO Leipzig, Balko, Zimmer frei!, Scheibenwischer und Soundtrack Deutschland.
Petra Zieser ist Mitglied der Deutschen Filmakademie,Petra Zieser bei der Deutschen Filmakademie, abgerufen am 7. November 2024 deren Vorstand sie bis 2021 angehörte.
Filmografie (Auswahl)
Theater 1982–1988: Grips-Theater, Berlin 1988–1992: Thalia Theater, Hamburg 1995: Bar jeder Vernunft, Berlin: Schulz und Zieser 2000: Bar jeder Vernunft, Berlin: Die Chorprobe 2001: Wintergarten Varieté, Berlin: Conference 2006: Theater am Kurfürstendamm, Berlin: Das Gedächtnis des Wassers (Regie) 2014: Renaissance-Theater, Berlin: Der nackte Wahnsinn 2018: Grips-Theater, Berlin: Phantom – ein Spiel (Regie)
Hörbücher (Auswahl) 2011: Alles inklusive von Doris Dörrie, Diogenes Verlag Zürich, gelesen von Maria Schrader, Maren Kroymann und Petra Zieser. 5 CDs, 377 Min., ISBN 978-3-257-80309-9
Auszeichnungen 2002: Deutscher Fernsehpreis für die beste weibliche Nebenrolle in Oswalt Kolle
Weblinks
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Einzelnachweise
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